Trotz sinkender Fallzahlen bleibt der wirtschaftliche Schaden erheblich. Die Schadenssumme ging zwar im vergangenen Jahr um 10,4 Prozent auf rund 220 Millionen Euro zurück – nach 246 Millionen Euro im Vorjahr. Dennoch ist dies laut Ministerium die zweithöchste Schadenssumme der vergangenen Dekade. Das habe auch mit den allgemeinen Preissteigerungen zu tun sowie mit einer zunehmenden Professionalisierung und Spezialisierung der Täter auf hochwertige Güter. Hinzu kämen Sachschäden, die bei den Diebstählen zusätzlich entstünden.
Strobl appellierte deshalb an die Bevölkerung: «Diebe nutzen jede günstige Gelegenheit – nicht abgeschlossene Fahrräder, offene Autofenster, ungesicherte Waren. Deshalb achten Sie auf Ihre Wertgegenstände und Ihre Mitmenschen, bleiben Sie aufmerksam, wachsam, achtsam.» Es werde zwar weniger geklaut, aber der Diebstahl sei nicht verschwunden.