Karlsruhe (pm/tk) – Bei Bauarbeiten im Klärwerk in Neureut wurde etwas Metallisches im Boden geortet. Zuerst wurde befürchtet, es könnte eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg sein.
Heute morgen haben Experten vom Kampfmittelräumdienst das verdächtige Objekt ausgegraben. Tatsächlich ist es etwas aus dem Zweiten Weltkrieg, aber kein Blindgänger! Es handelt um eine zerschellte Granate. Von der geht schon lange keine Gefahr mehr aus. Es ist nicht weiter als verrosteter Metallschrott. Die Trümmer wurden bereits abtransportiert.
Für den Ernstfall war schon alles vorbereitet. Das Klärwerk in Neureut hätte bis 12 Uhr evakuiert werden sollen. In der geplanten Sperrzone von 450 Metern um das Fundort hätten keine Wohngebiete gelegen – also niemand hätte sein Haus verlassen müssen. Diese Maßnahmen sind nun nicht mehr erforderlich.