Karlsruhe (pm/dk) – Wer in Karlsruhe bei Minusgraden auf zugefrorene Seen hofft, muss sich umstellen: Das Eislaufen auf den Seen der Günther-Klotz-Anlage ist grundsätzlich untersagt. Auch in diesem Winter gibt es keine Freigabe für eines der Gewässer, teilt die Stadt Karlsruhe mit.
Der obere Ruderbootsee ist ausnahmslos und dauerhaft gesperrt – sowohl für das Betreten der Eisfläche als auch für das Eislaufen. Der Grund ist die große Wassertiefe, die bei einem Eisbruch eine erhebliche Lebensgefahr darstellt. Eine Freigabe ist hier grundsätzlich ausgeschlossen, unabhängig von der Eisstärke.
Der untere Modellbootsee könnte grundsätzlich erst ab einer Eisstärke von mindestens 15 Zentimetern freigegeben werden. In diesem Winter ist das jedoch nicht möglich: Wegen laufender Sanierungsarbeiten führt der See kein oder nur sehr wenig Wasser und kann deshalb nicht freigegeben werden.
Die Stadt weist darauf hin, dass die an den Seen angebrachten Verbotsschilder verbindlich sind. Eltern werden dringend gebeten, ihre Kinder entsprechend zu beaufsichtigen.
Das Gartenbauamt appelliert eindringlich, die Eisflächen nicht zu betreten, um die eigene Gesundheit zu schützen und lebensgefährliche Situationen zu vermeiden.