Karlsruhe (pm/dk) – Eisbärweibchen Nuka schubbert sich derzeit häufiger als gewöhnlich. Außerdem wurden Veränderungen an ihrer Haut festgestellt. Deshalb haben die Zootierärzte das Tier genauer untersucht. Bis die Ergebnisse vorliegen, wird es allerdings noch etwas dauern.
Um herauszufinden, was hinter den Hautveränderungen steckt, wurde Nuka von den beiden Zootierärzten in Narkose gelegt.
Gemeinsam mit Fachleuten der auf Hauterkrankungen spezialisierten Praxis Vetderms Stuttgart untersuchten sie die betroffenen Hautstellen.
Dafür wurde das Fell an einigen Stellen teilweise abrasiert. Anschließend entnahmen die Tierärzte Hautproben. Zusätzlich wurde ein Allergietest durchgeführt.
Durch die Untersuchung hat Nuka derzeit einige kahle Stellen im Fell. Diese sind auch für Besucherinnen und Besucher des Zoos zu erkennen.
Was die Hautveränderungen verursacht, ist bislang noch unklar. Die Ergebnisse der Untersuchungen stehen noch aus.
Die gute Nachricht: Nuka ist sehr gut aus der Narkose aufgewacht.
Sie kann inzwischen wieder gemeinsam mit MiKa auf die Anlage.
Bis die Ergebnisse der Hautuntersuchungen und des Allergietests vorliegen, wird es noch einige Zeit dauern.