Eichner bleibt trotz 1:5 Trainer des KSC

16. Februar 2026 , 12:15 Uhr

Karlsruhe (dpa/tk) – Nach der deutlichen Pleite in Nürnberg bekennt sich der Karlsruher SC vorerst zu seinem Trainer. Vor dem Heimspiel gegen Kiel steht die Mannschaft nun aber unter Zugzwang.

„Alles in die Waagschale werfen“

Zwei Tage nach dem 1:5 in Nürnberg hat Fußball-Zweitligist KSC seinem angezählten Trainer Christian Eichner das Vertrauen ausgesprochen. Eine Analyse habe zu dem Entschluss geführt, «auch gegen Kiel mit Christian Eichner gemeinsam anzugreifen und alles in die Waagschale zu werfen», schrieb Sport-Geschäftsführer Mario Eggimann am Abend auf dem Instagram-Kanal des Tabellenelften.

«Wir haben uns mit Christian Eichner und der Mannschaft zusammengesetzt, die Situation genau analysiert und von der inneren Einstellung bis zum tatsächlichen Einsatz auf dem Platz zahlreiche Punkte besprochen, bei denen Handlungsbedarf besteht», erklärte Eggimann. Eichner ist seit mehr als sechs Jahren Trainer des KSC.

KSC empfängt am Samstag Holstein Kiel

In der Heimpartie am Samstag (13.00 Uhr/Sky) müsse jedoch «eine deutliche Reaktion erfolgen». Die Leistung der Mannschaft gegen Nürnberg bezeichnete er als «indiskutabel». Eggimann zeigte auch Verständnis für die Enttäuschung der Fans sowie deren «Wunsch nach Veränderung», warnte aber gleichzeitig vor «emotionalen und gegebenenfalls überstürzten Entscheidungen».

Direkt nach der Partie hatte Eggimann dem 43 Jahre alten KSC-Coach zunächst keine öffentliche Jobgarantie mehr geben wollen. Die Badener gewannen von den letzten elf Spielen nur eines und haben mit 42 Gegentreffern den zweitschlechtesten Wert der Liga.

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