Karlsruhe (dpa/tk) – Nach der deutlichen Pleite in Nürnberg bekennt sich der Karlsruher SC vorerst zu seinem Trainer. Vor dem Heimspiel gegen Kiel steht die Mannschaft nun aber unter Zugzwang.
Zwei Tage nach dem 1:5 in Nürnberg hat Fußball-Zweitligist KSC seinem angezählten Trainer Christian Eichner das Vertrauen ausgesprochen. Eine Analyse habe zu dem Entschluss geführt, «auch gegen Kiel mit Christian Eichner gemeinsam anzugreifen und alles in die Waagschale zu werfen», schrieb Sport-Geschäftsführer Mario Eggimann am Abend auf dem Instagram-Kanal des Tabellenelften.
In der Heimpartie am Samstag (13.00 Uhr/Sky) müsse jedoch «eine deutliche Reaktion erfolgen». Die Leistung der Mannschaft gegen Nürnberg bezeichnete er als «indiskutabel». Eggimann zeigte auch Verständnis für die Enttäuschung der Fans sowie deren «Wunsch nach Veränderung», warnte aber gleichzeitig vor «emotionalen und gegebenenfalls überstürzten Entscheidungen».
Direkt nach der Partie hatte Eggimann dem 43 Jahre alten KSC-Coach zunächst keine öffentliche Jobgarantie mehr geben wollen. Die Badener gewannen von den letzten elf Spielen nur eines und haben mit 42 Gegentreffern den zweitschlechtesten Wert der Liga.