Region (pm/dk) – Ein Zeichen für Klimaschutz, das sichtbar wird, wenn es dunkel wird: Zur Earth Hour 2026 schalten am Samstag, 28. März, wieder weltweit Städte, Unternehmen und Privatleute für eine Stunde das Licht aus. Auch in der Region machen viele Kommunen mit – darunter Karlsruhe, Pforzheim, Baden-Baden, Bühl, Ettlingen, Bruchsal, Kraichtal und Ubstadt-Weiher.
Die Earth Hour wird vom WWF organisiert und findet in diesem Jahr zum 20. Mal statt. Beginn ist am Samstag um 20.30 Uhr. Dann bleiben für eine Stunde viele bekannte Gebäude und Wahrzeichen dunkel.
Das Motto in Deutschland lautet diesmal: „Wir machen’s aus!“
Die Aktion soll ein Zeichen für Klima- und Umweltschutz setzen und daran erinnern, dass Klimaschutz vor Ort beginnt – in den Städten, Quartieren und im Alltag.
In Karlsruhe werden zur Earth Hour auf dem Marktplatz die Beleuchtungen der Pyramide, des Brunnens sowie der Fassaden von Rathaus, evangelischer Stadtkirche und Sozialgericht ausgeschaltet.
Die Stadt betont, dass sie die Beleuchtung öffentlicher Gebäude grundsätzlich bereits auf das Notwendigste reduziert hat. Viele Objektbeleuchtungen seien schon 2022 außer Betrieb genommen worden und blieben bis auf Weiteres ausgeschaltet.
Außerdem verweist Karlsruhe darauf, dass weniger Kunstlicht nicht nur Energie spart, sondern auch der Natur hilft. Zu viel künstliches Licht schade unter anderem Insekten, Fledermäusen, Vögeln und anderen Tieren.
Auch Pforzheim beteiligt sich erneut an der Earth Hour. Dort werden unter anderem die Beleuchtung der Rathäuser und der Stadtbibliothek, des Sparkassenturms, der Stadtkirche, der Schlosskirche, des Bezirksamts, des Industriehauses und der Stelen auf dem Wallberg ausgeschaltet.
Bau- und Umweltbürgermeister Tobias Volle ruft die Menschen in Pforzheim zur Teilnahme auf. Er sagt: „Die ‚Earth Hour‘ ist ein besonderer Moment, um gemeinsam Verantwortung zu zeigen. Für unsere Stadt und für kommende Generationen. Wenn wir hier vor Ort das Licht ausschalten, wird die Kraft des gemeinsamen Handelns sichtbar. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, mitzumachen“.
In Baden-Baden gehen zur Earth Hour ebenfalls an vielen Stellen die Lichter aus. Betroffen sind die Baumanstrahlungen hinter dem Kurhaus und der Trinkhalle sowie in der Stadt und am Bahnhof. Auch die Anstrahlung der Fieser-Brücke, der Skulpturen in der Allee und im Rotenbachtal sowie die Beleuchtung der Stiftskirche werden ausgeschaltet. Ohne Licht bleiben außerdem die Front des Theaters und des Festspielhauses sowie die Anstrahlung des Neuen Schlosses.
Die Stadtverwaltung ruft ebenfalls zur Teilnahme auf. Klimaschutz- und Klimaanpassungsmanagerin Sofía Morales Lang erklärt: „Die Earth Hour ist ein besonderer Moment, um gemeinsam Verantwortung zu zeigen – für unsere Stadt und für kommende Generationen. Wenn wir hier vor Ort das Licht ausschalten, wird sichtbar, wie viel Kraft im gemeinsamen Handeln steckt. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, mitzumachen“.
Auch Bühl beteiligt sich an der weltweiten Aktion. In der Zwetschgenstadt werden die Beleuchtungen der Kirchen St. Peter und Paul in der Innenstadt und St. Maria in Kappelwindeck sowie des Rathausturms und der Burgruine Alt-Windeck für eine Stunde ausgeschaltet.
Die Stadt sieht darin ein sichtbares Zeichen für Klima- und Umweltschutz und ruft die Bürger dazu auf, ebenfalls mitzumachen.
Neben den Städten mit eigenen Pressemitteilungen sind auf der WWF-Seite noch weitere Orte aus der Region aufgeführt.
In Ettlingen sollen unter anderem Rathaus, Martinskirche, Bismarckturm, Herz-Jesu-Kirche, Schillerschule, die Bodenstrahler an der Schlossfassade sowie das Gebäude Kronenstraße 26 dunkel bleiben.
In Ubstadt-Weiher beteiligt sich das Rathaus.
In Graben-Neudorf werden Rathaus und Neue Mitte ausgeschaltet.
Für Kraichtal und Bruchsal ist auf der WWF-Seite vermerkt, dass die Kommunen teilnehmen. Welche Gebäude dort dunkel bleiben, ist allerdings nicht angegeben.
In Mühlacker gehen die Lichter an der Burgruine Löffelstelz und am Wasserturm aus.
In Sternenfels sind der Schloßbergturm und das KOMM-IN Dienstleistungszentrum genannt.
Auch Speyer steht auf der Liste. Dort sollen unter anderem Dom, Dreifaltigkeitskirche, Wasserturm, Historisches Museum, St. Joseph, Gedächtniskirche, Wartturm, Rathaus, Alte Münze, St. Georgsbrunnen, Altpörtel, Stadtmauer, Stadthaus und Technik Museum für eine Stunde unbeleuchtet bleiben.