Karlsruhe (er24/tk) – Eine Wohnung in der Karlsruher Südstadt stand am Montagabend in Flammen. Die Feuerwehr musste einen Bewohner aus dem Gebäude retten. Insgesamt drei Personen wurden verletzt. Ein Akku war zuvor bei Aufladen explodiert. Es entstand ein Sachschaden von rund 250.000 Euro.
Am Montagabend geriet eine Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Marienstraße in Brand. Nach bisherigen Erkenntnissen explodierte nach dem Ladevorgang der Akku eines E-Scooters. Durch einen Bewohner wurden Löschversuche unternommen, welche jedoch fehlschlugen und sich das Feuer in der Folge zügig in der Wohnung ausbreitete.
Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte schlugen bereits Flammen und dichter Rauch aus den Fenstern der betroffenen Wohnung. Eine Person musste mittels Drehleiter von der Feuerwehr aus dem Anwesen gerettet werden. Alle übrigen Hausbewohner konnten das Gebäude selbständig verlassen.
Hierbei wurden drei Personen durch Rauchgasvergiftung verletzt. Eine 31-jährige Frau sowie ein 39-jähriger Mann mussten zur weiteren Behandlung in eine Krankenhaus eingeliefert werden. Eine weitere 21-jährige Bewohnerin musste nach Erstversorgung vor Ort nicht stationär aufgenommen werden.
Durch die Feuerwehr konnte der Brand zügig unter Kontrolle und im weiteren Verlauf gelöscht werden, so dass ein Übergreifen des Feuers auf die benachbarten Gebäude verhindert werden konnte. Das betreffende Anwesen ist derzeit unbewohnbar. Die Anwohner konnten allesamt bei Freunden und Familienangehörigen unterkommen. Durch den Brand entstand ein Schaden von circa 250.000 Euro.