Digitalstrategie und Interkommunale Zusammenarbeit - Region rüstet sich für die Transformation

28. November 2025 , 08:29 Uhr

Bruchsal/Baden-Baden (pm/tk) – Was passiert, wenn neun Städte über Jahre hinweg gemeinsam Digitalisierung gestalten, Ideen teilen, Lösungen entwickeln und sich gegenseitig unterstützen? Dann entsteht etwas wie re@di (regional.digital), die interkommunale Zusammenarbeit der Städte Baden-Baden, Bühl, Rastatt, Gaggenau, Ettlingen, Rheinstetten, Bretten, Bruchsal und Stutensee.

Lockeres Netzwerk, spannende Projekte

Re@di ist keine klassische Organisation mit Hauptsitz, Budget und Personal. Das Netzwerk ist davon überzeugt, dass Digitalisierung in den Städten – getragen von Vertrauen und Neugier – nur gemeinsam gelingen kann. Mit dem frisch veröffentlichten re@di-Geschäftsbericht 2025, der auf dem mittlerweile 34. Fachgruppentreffen in Bruchsal verabschiedet wurde, blicken die mittelbadischen Kommunen auf sechs Jahre Zusammenarbeit, auf spannende Projekte, große Learnings, mutige Pilotierungen zurück – und auf das, was noch vor ihnen liegt.

Erfolgreiches Praxismodell

Die Kooperation hat sich längst als erfolgreiches Praxismodell interkommunaler Zusammenarbeit etabliert. Das zeigt sich nicht nur in einer Vielzahl an konkreten Produkten und erfolgreichen Projekten bei denen auch Baden-Baden engagiert ist, wie beispielsweise der gemeinsamen Engagement-Plattform für eine bessere Bürgerbeteiligung oder beim Thema Datensouveränität mit der Sensorik-Infrastruktur und dem Transparenzportal. Die wachsende Anerkennung von außen bestätigt, dass die Städte in der Region auf einem guten Weg sind. Dies belegen auch die Auszeichnungen mit bundesweit beachteten Preisen, darunter dem Deutschen Verwaltungspreis 2022, dem Staatsanzeiger Award 2023 und dem Public Leadership Award 2024.

Baden-Baden entwickelt Digitalstrategie

Um die zahlreichen Transformations- und Digitalisierungsprozesse gut bewältigen zu können, erarbeitet die Stadtverwaltung Baden-Baden derzeit mit externer Begleitung zusätzlich eine eigene Digitalisierungsstrategie für die nächsten fünf Jahre. Neben der Beteiligung von Vertreterinnen und Vertretern aus Kommunalpolitik und Verwaltung profitiert die Kurstadt insbesondere auch von der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen der re@di-Kommunen. Innovative Projekte, wie die gemeinsame Prozessgestaltung mit einer Low-Code-Plattform oder die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz, helfen durch arbeitsteilige Aufgabenerledigung, den Alltag der Städte und ihrer Menschen einfacher und transparenter zu gestalten und am Ende kostengünstigere Digitalisierungslösungen zu erhalten. Der Geschäftsbericht ist unter www.readi.de abrufbar.

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