Der Winter kann kommen - Bruchsal ist gewappnet

06. November 2020 , 09:48 Uhr

Bruchsal (pm/lk) – Der erste Raureif hat am Morgen auf den Dächern gelegen, Autofahrer müssen inzwischen morgens die Scheiben frei kratzen. Die ersten Vorboten des Winters machen sich bemerkbar. Doch die Stadt Bruchsal ist für die kalte Jahreszeit gewappnet. Der Baubetriebshof hat für den Winter fast 300 Tonnen Streusalz eingelagert.

Winter kann kommen

Wie jedes Jahr hat sich der Baubetriebshof auf die kommende kalte Jahreszeit vorbereitet. Bereits im Oktober erhielten die Mitarbeiter eine Unterweisung, die Fahrzeuge haben bereits einen Probelauf absolviert und auch die Winterdienstgeräte wurden, genauso wie die Streumittelbestände, überprüft. 200 Tonnen Streumittel ist im Baubetriebshof für die Großfahrzeuge in Salzsilos untergebracht, dazu kommen rund 80 Tonnen abstumpfende Streumittel für die Handkolonnen. Für den anstehenden Winter mussten keine Streumittel ergänzt werden, da im letzten Winter lediglich 55 Kilogramm für mit Raureif überzogene Holzbrücken benötigt wurden.

100 Mitarbeiter im Einsatz

Der Baubetriebshof hat für die Straßen vier Großfahrzeuge, zwei Lkw und zwei Großtraktoren, sowie sieben Kleintraktoren und etwa 25 Transporter für den Winterdienst. Die Fahrzeuge sind alle betriebsbereit und auch die Ausstattungen wurden entsprechend überprüft. Zusätzlich beschäftigt der Baubetriebshof knapp 100 Mitarbeiter, von denen die meisten auch im Winterdienst zum Einsatz kommen. Zusätzliches Personal ist selbst bei einem strengen Winter nicht nötig.

Straßen für Berufsverkehr geräumt

Die Straßen, die im Winterdienstplan sind, werden rechtzeitig geräumt und gestreut, dass diese zu Beginn des einsetzenden Berufsverkehrs frei sein sollten. Die Kleintraktoren beginnen an Werktagen in der Regel gegen 03:30 Uhr und die Handkolonne gegen 04:30 Uhr. An Sonn- und Feiertagen beginnt der Apparat rund zwei Stunden später. Besondere Aufgaben, zum Beispiel Sondereinsätze aufgrund von außergewöhnlich starken Schneefällen, richten sich in der Regel nach den Vorgaben des Straßengesetzes. Dort liegt der Schwerpunkt auf besonders gefährlichen und gleichzeitig auch verkehrswichtigen Streckenabschnitten.

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