Baden-Baden (dk) - Am 8. März steht in Baden-Baden eine wichtige Entscheidung an: Neben der Landtagswahl wählt die Stadt auch einen neuen Oberbürgermeister. In Baden-Baden geht es dabei um die Nachfolge von Dietmar Späth. Er hatte im Oktober einen Antrag auf Dienstunfähigkeit gestellt und wurde anschließend in den Ruhestand versetzt.
Jetzt bewerben sich sieben Männer und eine Frau um das Amt an der Spitze des Rathauses. Sie kommen aus unterschiedlichen beruflichen Hintergründen – von Medien und Wirtschaft über Polizei und Selbstständigkeit bis hin zur Bundespolitik – und treten teils parteilos, teils mit Parteibuch an.
Die insgesamt acht Bewerber um das Amt des Oberbürgermeisters haben sich vor einigen Wochen öffentlich im Bénazet-Saal des Kurhauses vorgestellt. Die Veranstaltung könnt ihr HIER nochmal nachschauen.
Um Euch einen transparenten und fairen Überblick zu geben, haben wir allen Kandidaten dieselben drei Fragen gestellt:
Wer sind Sie?
Was wollen Sie als Erstes angehen?
Wie steht Baden-Baden Ihrer Meinung nach aktuell da?
Die Antworten findet ihr hier gebündelt im Überblick - klickt einfach auf die Namen der Kandidaten!
Ich bin Thomas Jung. Viele Jahre habe ich beim SWR gearbeitet, als Journalist und Medienmanager. Erst als politischer Korrespondent in Bonn und Paris, als Reporter in Krisengebieten weltweit, später als Programmchef und Leiter der SWR3-PopUnit und bis 2025 als stellvertretender Direktor Kultur, Wissen, Junge Formate. Nach dem 30. New Pop Festival habe ich den SWR auf eigenen Wunsch verlassen, um mich neuen Herausforderungen zu stellen. Ich lebe seit 28 Jahren in Baden-Baden, bin verheiratet und habe zwei Kinder.
Ich möchte, dass die Menschen wieder ein Lächeln im Gesicht haben, wenn der Name Baden-Baden fällt, das gilt die Bürgerinnen und Bürger hier wie für Gäste aus der ganzen Welt. Gleichzeitig muss der Haushalt der Stadt muss saniert und die Verwaltung modernisiert werden. Die Lebensqualität will ich verbessern – für Familien, junge wie ältere Menschen. Gewerbe, Handel, Gastronomie und Tourismus möchte ich stärken.
Die finanzielle Lage der Stadt ist schlecht, wie in vielen anderen Kommunen und Städten auch. Entsprechend gedrückt ist die Stimmung. Viele Menschen beklagen Stillstand in der Stadt. Das will ich ändern. Die Stadt hat sehr viel Potential als weltbekannte Kultur- und Wellness-Stadt. Das müssen wir dringend heben – zum Nutzen aller Menschen, die hier leben, wie auch der Gäste, die uns besuchen.
Lencke Wischhusen, 40 Jahre jung, Familienmensch und Mama einer Tochter. In meiner Karriere bin ich Kauffrau, dufte unser Familienunternehmen viele Jahre führen, einen Unternehmerverband bundesweit als Vorsitzende leiten und war acht Jahre Fraktionsvorsitzende im kleinsten Landesparlament Deutschlands, der Bremischen Bürgerschaft.
Wir brauchen in Baden-Baden einen Fokus auf die Gesundheitsbranche um neue Unternehmen hier anzusiedeln,
Ich werde den Tourismussektor stärken und für mehr Konferenz und Kongress Geschäft sorgen, ganz im Sinne unseres Welterbestatus.
Der Konsolidierungskurs zur Stärkung der Stadtfinanzen wird mit mir fortgeschrieben und der Bürgerservice in der Verwaltung gestärkt. Die Ortsverwaltungen werde ich ebenfalls stärken um den sozialen Zusammenhalt und das Vereins-und Ehrenamtsengagement zu stützen
Baden-Baden steht vor großen Herausforderungen und großen Chancen, es gilt die nächsten Jahre klug zu sparen und intelligent zu investieren.
Ich bin am 24.05.1970 in Karlsruhe geboren und lebe seit 2018 in Baden-Baden. Nach dem Studium des Maschinenbaus an der TH Karlsruhe (heute KIT) habe ich von 1995 bis 2011 bei der Siemens AG im internationalen Großanlagen- und Projektgeschäft gearbeitet. 2011 habe ich zusätzlich noch einen Bachelor in Betriebswirtschaft erworben. Ab 2007 habe ich meine eigenes Wohnbauunternehmen aufgebaut, welches mir heute noch gehört. Von 2000 bis 2012 war ich Mitglied der CDU und seit 2014 engagiere ich mich politisch in der AfD. Seit 2021 bin ich Stadtrat in Baden-Baden und seit März 2025 Mitglied des Bundestags. Ich bin geschieden und habe einen Sohn. Englisch und Französisch spreche ich verhandlungssicher, Spanisch so gut, dass ich im Land zurecht komme. In meiner Freizeit treibe ich sehr gerne Sport: Skifahren, Schwimmen und Radfahren stehen dabei an erster Stelle.
Da sich Baden-Baden in finanzieller Schieflage befindet, liegt die erste Priorität in der Neuordnung der städtischen Finanzen. Um Die Stadt besser vermarkten zu können und Investoren und Besucher anzuziehen bedarf es einer besseren Vermarktung der Stadt und ihrer Ortsteile, und einer gepflegteren Innenstadt. Auch die Sicherheit im öffentlichen Raum ist ein großes Thema, dem ich mich vordringlich widmen will. Baden-Baden muss wieder die Stadt werden, von der Einwohner und Gäste sagen: so schön wie hier ist es nirgends! unter dem Motto Natur-Kultur-Wein müssen alle Marketingaktivitäten gebündelt werden. Den Bau von Windrädern um Baden-Baden herum lehne ich strikt ab.
Baden-Baden befindet sich am Scheideweg. Mit einem guten Oberbürgermeister ist es noch möglich, das Ruder herumzureißen und die Stadt wieder in Ordnung zu bringen. Das betrifft gleichermaßen die Finanzen wie den Allgemeinzustand. Die Absolute Priorität liegt aber auf einer Neuorganisation der städtischen Finanzen, denn ohne Geld wird es für Baden-Baden nicht weitergehen und es droht die Eingliederung in den Landkreis Rastatt. Aber ich glaube, dass die Stadtgesellschaft bereit ist, sich zusammenzureißen und gemeinsam an einem Strang zu ziehen, um der Stadt wieder zu altem Glanz zu verhelfen.
Ich bin Philippe Maisch, 53 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Söhnen. Seit über 40 Jahren lebe ich in Baden-Baden – das ist meine Heimat. Ich kenne diese Stadt aus dem Alltag: aus Gesprächen, aus Vereinen, aus dem Miteinander vor Ort.
Beruflich war ich 25 Jahre selbstständig tätig. Das hat mich selbstverständlich geprägt: Man übernimmt Verantwortung, entscheidet, trägt Konsequenzen – und man lernt, dass Vertrauen nicht durch große Worte entsteht, sondern durch Verlässlichkeit. Genau so möchte ich auch Politik machen: parteilos, spendenfrei und ansprechbar. Ich verspreche nichts, was ich nicht halten kann – aber ich stehe für klare Prioritäten und konsequente Umsetzung.
Ich bin und werde immer für eine konsequente Umsetzung im Interesse der Bürgerinnen und Bürger sein.
Wir müssen Ausgaben konsequent nach Kosten und Nutzen prüfen, Prioritäten setzen und Einnahmen stärken – und dies transparent und nachvollziehbar.
Natürlich müssen wir auch die vom Gemeinderat bzw. der Verwaltung erarbeiteten Konsolidierungsmaßnahmen – soweit realistisch – umsetzen, ohne Baden-Baden dabei kaputtzusparen. Mir ist wichtig: Entlassungen sollen vermieden werden. Stattdessen setze ich auf eine verantwortungsvolle Personalplanung – etwa durch natürliche Fluktuation: Wenn Mitarbeitende in den Ruhestand gehen, werden Stellen nicht automatisch eins zu eins nachbesetzt, sondern zunächst geprüft, ob Aufgaben umorganisiert oder effizienter verteilt werden können.
Zusätzlich sollten wir Vermögenswerte der Stadt konsequent nach Kosten und Nutzen bewerten und – wo sinnvoll – neu ordnen. Ein Beispiel: Städtische Flächen und Standorte müssen zum Bedarf passen. Wenn etwa ein Standort wie das Gartenamt in einer sehr attraktiven und auch wertvollen Wohnlage liegt, sollte geprüft werden, ob eine Verlagerung an einen funktionaleren Standort möglich ist – und ob dadurch Erlöse erzielt werden können, die dem Haushalt spürbar helfen.
Auf der Einnahmeseite müssen wir Baden-Baden auch gezielt stärken – ohne hierbei die Bürgerinnen und Bürger zusätzlich zu belasten. Der wirksamste Hebel ist, unsere Anziehungskraft ganzjährig zu erhöhen: mehr Übernachtungsgäste, mehr Seminargäste und mehr Tagesbesucher. Das gelingt durch eine modernere Vermarktung unserer Stadt und eine enge, verlässliche Zusammenarbeit mit der Kur & Tourismus GmbH.
Dabei gilt: Stadtmarketing wirkt natürlich nur, wenn das Produkt stimmt. Sauberkeit, Ordnung und ein gepflegtes Stadtbild sind keine Nebensache, sondern ein echter Standortfaktor und entscheiden letztlich mit, ob Gäste wiederkommen und Betriebe sowie die Stadt davon profitieren.
Ein konkretes Potenzial sehe ich auch im Kongresshaus: Wenn es, wie derzeit, nicht ganzjährig ausgelastet ist, dann ist dort Luft nach oben. Mehr Veranstaltungstage bedeuten mehr Frequenz für Hotels, Gastronomie und Einzelhandel – und damit zusätzliche Wertschöpfung in der Stadt. Mehr Festivals sind neben dem Kongresshaus auch eine klare Möglichkeit, um mehr Gäste anzuziehen und unseren Bürgerinnen und Bürgern etwas zu bieten.
Neben dem Kongresshaus sind Festivals und Veranstaltungen ein weiterer, sehr wirkungsvoller Hebel, um mehr Gäste nach Baden-Baden zu holen und die Stadt auch außerhalb der klassischen Saison lebendig zu halten – mit klarer Logistik, Lärmschutz und Verkehrskonzepten.
Genauso wichtig ist die Belebung der Innenstadt, denn Leerstände schaden dem Eindruck und drücken die Stimmung – nicht nur für Gäste, sondern auch für Einheimische. Deshalb will ich Pop-up-Stores und niedrigschwellige Zwischenmieten gezielt ermöglichen, damit (junge) Gründerinnen und Gründer Leerstände innovativ nutzen können. Dafür braucht es eine aktive Vermittlung zwischen Stadt, Vermietern und Interessenten, schnellere Genehmigungen und klare Ansprechpartner – damit gute Ideen nicht an Papier und Wartezeiten scheitern.
Gleichzeitig gilt: Sparen ja, aber nicht bei dem, was Baden-Baden lebenswert macht – nicht bei Kultur, nicht bei Spielplätzen, nicht bei Hundekotbeuteln und auch nicht bei Schwimmbädern (dies würde u. a. auch gegen unseren Stadtnamen sprechen).
Ich fange aber zuerst bei mir selber an und verzichte auf einen Dienstwagen: Dieses Geld kommt sozialen Projekten in Baden-Baden zugute.
Verkehr und Baustellenmanagement
Baden-Baden darf nicht im Stau stehen – weder im Alltag noch bei Großereignissen wie unserem Weihnachtsmarkt oder Festivals. Ich will Verkehrsflüsse verbessern, Umwege reduzieren und Baustellen so organisieren, dass Betriebe und Anwohner nicht „nebenbei“ verlieren. Das bedeutet: zumutbare Konzepte, klare Umleitungen, gute Beschilderung und eine Planung, die funktioniert.
Dazu zählt auch ein Baustellenbild mit sauberen Absperrungen, klarer Wegführung und sichtbaren Hinweisen zu geöffneten Geschäften sowie Begrünungen und Verkleidungen – damit die Schönheit unserer Stadt nicht leidet.
Sauberkeit und Sicherheit spürbar verbessern
Ein gepflegtes Stadtbild für Einheimische und Gäste ist entscheidend. Und Sicherheit ist die Grundlage dafür, dass Menschen sich frei bewegen. Gerade an Brennpunkten wie dem Bahnhof braucht es ein klares Konzept: Präsenz von Sicherheitspersonal, bessere Beleuchtung und zum Beispiel eine sogenannte SafeNow-Zone, um Sicherheitspersonal und Familien schnellstmöglich zu erreichen.
Baden-Baden ist eine der schönsten Städte Deutschlands. Daran gibt es für mich keinen Zweifel.
Wir haben Kultur und Geschichte auf einem unvergleichlichen Niveau: Kurhaus, Festspielhaus, Museen wie das Frieder Burda und Parkanlagen wie der Gönneranlage, der Allee, dem Wasserkunstparadies sowie vieles mehr. Dazu kommen eine starke Hotellerie, Gastronomie sowie Einzelhandel, thermale Quellen und so vieles mehr. Darauf dürfen wir wirklich stolz sein.
Gleichzeitig gilt: Schönheit allein reicht nicht. Eine Stadt muss im Alltag funktionieren. Wenn Finanzen angespannt sind, Verfahren zu lange dauern, Sauberkeit schwankt oder Menschen sich an bestimmten Orten unwohl fühlen, dann verliert eine Stadt Stück für Stück an Vertrauen – und das spürt man.
Mein Blick ist deshalb doppelt: Baden-Baden bewahren, wo es stark ist, und dort konsequent verbessern, wo es im Alltag hakt. Mit weniger Bürokratie, stabileren Finanzen und einer Stadt, die sichtbar gepflegt und gut organisiert ist.
Mein Versprechen an Sie: Ich bin kein Berufspolitiker, sondern Bürger dieser Stadt. Ich werde meine ganze Kraft darauf richten, Baden-Baden Schritt für Schritt spürbar zu verbessern.
Familienvater, verheiratet (2 Kinder, Jahrgang 1999 und 2021) seit über 30 Jahren in Baden-Baden, seit 30 Jahren Unternehmer & Turnaround-Spezialist mit Schwerpunkt Sanierung, Restrukturierung und digitale Transformation im Mittelstand – inklusive Unternehmen in Sondersituationen (Krise/Insolvenzstatus).
In meiner Wahrnehmung, steht Baden-Baden an einem hervorragenden Zeitpunkt. Alle sind sich einig, dass es so nicht weitergehen kann. Diesen Konsens hatte es in den Jahrzehnten zuvor nicht gegeben. Das ist positiv zu bewerten.
Aus dieser Notlage heraus, bin ich sicher Ideen, Kräfte, Solidarität und Einfallsreichtum bündeln zu können, um dieses strukturelle Problem durch einen Mentalitätswechsel lösen zu können.
Entscheidend dafür ist die Bürgernähe und deren Einbeziehung in die Entscheidungen. Das hat in der Vergangenheit gefehlt.
Baden-baden steht vor einer dringend benötigten Transparenzoffensive im Bezug zur Stadtbevölkerung und zum Land Ba-Wü.
Ich wurde 1956 in Baden-Baden geboren. Hier bin ich aufgewachsen, hier lebe ich – und hier schlägt mein Herz-. Mein Hauptwohnsitz war durchgängig in Baden-Baden. Gemeinsam mit meiner Frau habe ich vier Kinder großgezogen, die heute alle fest im Berufsleben stehen. Meine schulische Ausbildung absolvierte ich in Baden-Baden und Bühl, meine Berufsausbildung zum Werkzeugmacher in Rastatt. Nach meiner Zeit im Wehrdienst führte mich mein beruflicher Weg zur Polizei. Über die Ausbildung in Lahr und den Streifendienst in Karlsruhe kam ich 1983 beruflich zurück in meine Heimatstadt. Bis zu meiner Pensionierung (im Jahr 2017) war ich im Wechselschichtdienst – Tag und Nacht – für die Bürgerinnen und Bürger im Einsatz.
Ich kenne unsere Stadt nicht nur aus dem Büro oder aus den Akten – ich kenne sie aus Gesprächen, aus Einsätzen, aus Begegnungen - . Ich weiß, wo der Schuh drückt, und ich weiß, welches Potential in Baden-Baden steckt.
Planung und schnelle Umsetzung einer ganzheitlichen Verkehrslösung mit neuer ÖPNV-Linienführung zusammen mit Bus-Beschleunigungsspuren sowie bessere Ortsteilverbindungen mit 2-3 Stunden nach Veranstaltungsende und ein mehr an Radfahrstreifen
Kommunales Interesse muss in Verträgen, wie KMB Baden-Baden Rastatt oder von Land BW und zu deren Pächtern bei Vertragsgestaltungen immer Vorrang haben. Kommunen brauchen in Verträgen konkrete Mitwirkungsmöglichkeiten durch aktives „Kommunales-Veto-Recht“. Sofortige Verhandlungen mit Land BW, BKV-Land und Parkgaragengesellschaft BW-Land sind dazu notwendig, sowie auch, um Mittelzuweisungen aus Spielbankrückfluss usw. weiter für Baden-Baden zu erhalten und dauerhaft sicherzustellen. Hierzu muss sofort mit den Landesbehörden nachverhandelt werden.
Gebührensatzung, Steuersätze prüfen und anpassen, umso Anreize für neue Gewerbeansiedlung und vorhandenes Gewerbe zum Verbleiben anzuregen, denn gleichmäßige Einnahmen sind auf Dauer besser, als wenn Gewerbe abwandert oder neues Gewerbe nicht hinzukommt. Sonst brechen für Baden-Baden langfristig die Einnahmen weg. Somit müssen die Grundsteuerhebesätze und die Gewerbesteuer hierauf überprüft werden.
Baden-Baden steht in mehreren Bereichen sehr schlecht da. Das ist im Schul- und Kulturbereich (Landesmuseum, Theater usw.). Das sind Sanierungsrückstände in der Straßeninfrastruktur. Dadurch leiden auch die Kongress und Touristikbranche. Da sind die hohen Belastungen durch das KMB B-B Rastatt. Das sind die bereits angehäuften unverschuldeten Schulden, mit hoher Zinslast. Das sind zu niedrige Geldflüsse von Bund, Land BW an die Stadt Baden-Baden und an andere Kommunen, weshalb alle Kommunen ihren gesetzlichen Pflichtaufgaben und ihren freiwilligen Leistungen, die vor 2014 alle Leistbar waren und auf Dauer unverschuldet nicht mehr vollumfänglich nachkommen werden können davon nicht ausgenommen. Hier ist der Städtetag gefordert ausreichende Geldmittelt für alle Kommunen von Bund und Land BW schnellsten (mit Zinsen) einzufordern. Passiert das nicht zügig, dann könnten bald alle Kommunen zahlungsunfähig sein und das kann der Bund und das Land BW nicht wollen. Hierfür sollte der Bund Förderzahlungen ins Ausland usw. zugunsten unserer Kommunen endlich bereit sein, diese Geldflüsse ins Ausland stärker zu reduzieren.
In der Krise liegt aber auch eine Chance, gemeinsam mit der Stadtverwaltung, dem Gemeinderat und den Ortsverwaltungen in der Stadtverwaltung Strukturen bürgerorientiert zu optimieren und dabei zukunftsfähig zu gestalten.
Mein Name ist Günther Tammert geboren in Baden-Baden Diplom Betriebswirt seit 35 Jahren selbstständig in BB als Einzelhändler verheiratet 1 Tochter