Rust (dpa/dk) – Raumfahrt trifft Freizeitpark: Im Europa-Park in Rust entsteht ein neuer Themenbereich rund um das Thema Weltraum. Dafür arbeitet der Park künftig mit der europäischen Raumfahrtagentur ESA zusammen. Fertig werden soll der Bereich im Jahr 2028.
Europa-Park-Chef Roland Mack und Rolf Densing, Direktor des Missionsbetriebs der European Space Agency, haben in Rust eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet. Sie bildet die Grundlage für den neuen Themenbereich zur europäischen Raumfahrt.
Der Europa-Park bringt dabei seine Erfahrung im Erzählen von Geschichten und im Gestalten von Erlebnissen ein. Die ESA soll Inhalte aus der Raumfahrt beisteuern. Geplant sind unter anderem Bildungsformate, interaktive Angebote und originalgetreue Exponate.
Roland Mack sagte dazu: „Die ESA bringt die wissenschaftliche Exzellenz, die echten Missionen, die europäische Forschung und die technologische Innovation“. Außerdem erklärte er: „Und wir bringen unsere Erfahrung im Geschichtenerzählen, im Auslösen von Emotionen bei Familien.“
Nach Angaben von Mack sind unter anderem zwei Attraktionen geplant. Diese sollen in einen großen Weltraum-Shop münden.
Eine der Attraktionen könnte die neue Achterbahn sein, die die bisherige Euro-Mir ersetzen soll. Die Euro-Mir wird nach dem Ende der laufenden Saison nach 29 Jahren abgebaut und mit neuer Technik wieder aufgebaut.
Ganz verschwinden soll das bekannte Erscheinungsbild aber nicht: Die markanten Türme sollen erhalten bleiben. Auch charakteristische Stellen der Streckenführung sollen zumindest teilweise wiederzuerkennen sein.
Für den Europa-Park ist der neue Themenbereich ein weiterer Schritt beim Ausbau seiner thematischen Welten. Nach 18 europäischen Länderbereichen soll nun das All dazukommen.
Auch Bundesforschungsministerin Dorothee Bär reiste zu dem Anlass nach Rust.