Corona-Ausbruch im Pflegeheim Haus Paulus in Rastatt

28. Dezember 2021 , 04:33 Uhr

Rastatt (pm/lk) – Zu einem größeren Corona-Ausbruch ist es im Rastatter Pflegeheim Haus Paulus gekommen. Wie das Landratsamt Rastatt mitteilt, haben sich dort 8 Bedienstete und 25 Bewohner mit dem Corona-Virus infiziert. 5 Bewohner befinden sich derzeit im Krankenhaus, eine Person ist zwischenzeitlich an oder mit Covid-19 verstorben. Ein Nachweis auf die Omikron-Variante konnte bisher nicht erbracht werden.

Personalmangel in Pflegeheim

Aufgrund des Infektionsgeschehens unter den Bediensteten drohte am Wochenende laut Kreisbehörde eine mangelhafte pflegerische Versorgung in einem stark betroffenen Wohnbereich. Der Träger war bislang nicht in der Lage, das ausfallende Personal durch zusätzliche Kräfte von außen kurzfristig zu kompensieren. Seit Montag unterstützt daher das THW mit Personal bei einfachen Tätigkeiten – pflegerische Tätigkeiten sind davon ausgenommen. Der Einsatz ist bis Ende dieser Woche geplant. Für den Fall, dass in den nächsten Tagen weiterhin keine ausreichenden personellen Kapazitäten durch den Träger sichergestellt werden können, müsste möglicherweise die Bundeswehr rekrutiert werden.

Impfquote überraschend niedrig

Wie das Landratsamt in seiner Mitteilung schreibt, ist die Impfquote im betroffenen Haus überraschend niedrig. Es wurden dem Träger daher nochmals kurzfristige Impfangebote über die mobilen Impfteams des Landkreises Rastatt für die nicht betroffenen Pflegebereiche angeboten. Sébastien Oser, Leiter des Corona-Krisenstabs im Landratsamt, appelliert in diesem Zusammenhang an alle Verantwortlichen, die „Impfangebote des Landkreises insbesondere für Auffrischimpfungen (Boosterimpfungen) zu nutzen, um sich bestmöglich vor schweren Krankheitsverläufen im Falle einer Infektion zu schützen“.

Weitere Infektionen erwartet

Das Landratsamt Rastatt geht davon aus, dass die Spitze des Infektionsgeschehens in dem Pflegeheim noch nicht erreicht ist und rechnet mit weiteren Infektionen in den kommenden Tagen. Weiter betont es, dass grundsätzlich keine Besuchsverbote bei gesunden Bewohnern des Hauses bestehen und eine Sterbebegleitung durch Angehörige auch bei infizierten Bewohnern zur Sicherstellung eines würdevollen Todes immer möglich sei.

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