(Anzeige) – Zum Jahresende werden bei verschiedenen Preisverleihungen die besten neu veröffentlichten Videospiele gekürt. Ende November zeigte sich bei den Golden Joystick Awards, wohin die Reise geht: Nach Lumière. In sieben Kategorien war Clair Obscur: Expedition 33 nominiert. Und aus jeder Kategorie ging das Rollenspiel als Preisträger hervor.
Am 20. November 2025 fanden zum 43. Mal die Golden Joystick Awards in London statt. Wenig überraschend war Clair Obscur: Expedition 33 in mehreren Kategorien nominiert. Was allerdings erstaunt: Dass Clair Obscur jede Auszeichnung gewann. So wurde das Rollenspiel von Fans etwa zum „Ultimate Game of the Year“ ernannt. Auch der Soundtrack des französischen Komponisten Lorien Testard wurde ausgezeichnet. Für die Geschichte und sein visuelles Design wurde der Ausnahmetitel mit Lob und Preis überschüttet. Ben Starr und Jennifer English, die im RPG die Charaktere Verso und Maelle vertonen, nahmen Awards entgegen. Zu guter Letzt wurde der Entwickler selbst – Sandfall Interactive – als Studio des Jahres prämiert.
Solchen Lobpreisungen können Top Online Casinos für Spieler aus Österreich wohl kaum das Wasser reichen. In den besten Spielbanken sind mit Jammin’ Jars und Gates of Olympus aber mehrere Video-Slots aufzuspüren, denen Awards zuteilwurden. Womit jeder Preisträger glänzt, ist ihr unbestritten hoher Spielspaß. Gefeierte Slots müssen bei Grafik und Feature-Vielfalt punkten, um eine Chance auf Ruhm zu haben.
Tatsächlich ist Clair Obscur das zweite Videospiel, das bei den Golden Joystick Awards sieben Awards an Land ziehen konnte. 2023 war dieses Kunststück schon Baldur’s Gate 3 gelungen, das grob im gleichen Genre wie Expedition 33 anzusiedeln ist. Weitere Parallelen: Baldur’s Gate 3 gewann 2023 in den Kategorien „Best Storytelling“ und „Best Visual Design“, Entwicklerstudio Larian Studios bekam einen Award zugesprochen, und auch der Spiel-des-Jahres-Award war dem Rollenspiel sicher.
Zum Vergleich: Ghost of Yōtei und Hollow Knight: Silksong waren der Expedition 33 noch am dichtesten auf den Fersen. Mit jeweils zwei Kategorien blieben die beiden Games aber weit hinter den Franzosen zurück. Skurril: Das sehnsüchtig erwartete Grand Theft Auto VI gewann ebenfalls doppelt, wurde für den zweiten Trailer gelobt und als „Most Wanted Game“ ausgeschrieben. Gegenwärtig ist die Veröffentlichung des Action-Adventures für Ende 2026 angedacht.
Bei den Golden Joystick Awards handelt es sich um eine Preisverleihung, die seit 1983 zusammenkommt, um die besten Videospiele des Jahres zu würdigen. Was die Golden Joystick Awards etwa von den 2014 eingeführten Game Awards unterscheidet: Fans entscheiden, welche Games erfolgreich sind. Da der Golden Joystick in Großbritannien vergeben wird, durften in der Anfangszeit nur Briten am Voting teilnehmen. Mittlerweile stimmt die ganze Welt für das Beste, was die Videospielwelt im Laufe eines Jahres hervorgebracht hat.
Apropos Game Awards: Am 11. Dezember wird die Veranstaltung im Peacock Theater in Los Angeles vonstattengehen. Auch hier sorgt Clair Obscur bereits für Furore: Expedition 33 ist für zwölf Kategorien nominiert, häufiger als jeder andere Titel in der Vergangenheit. In der Kategorie „Best Performance“, die Synchronsprecher und schauspielerische Leistungen hervorhebt, ist das RPG dreimal vertreten.
Ähnlich wie bei den Golden Joystick Awards 2025 könnte sich Clair Obscur mit seinem Soundtrack, seiner Geschichte und als Spiel des Jahres durchsetzen. Umstritten sind dagegen die Nominierungen für die Kategorien „Best Independent Game“ und „Best Debut Indie Game“. Angezweifelt wird, ob Expedition 33 als Indie-Spiel anzusehen ist. Zwar ist Sandfall ein kleines Entwicklerstudio, aber mit Kepler Interactive hat man einen finanzstarken Publisher im Rücken. Kritiker betrachten Clair Obscur als AA-Spiel, das in der Kategorie eigentlich nichts zu suchen hätte.
Clair Obscur: Expedition 33 zehrt von seiner tragischen Geschichte, die wenige Minuten nach Spielbeginn an den Emotionen rührt. Seit 67 Jahren werden die Bewohner einer Insel von einer Malerin heimgesucht, die den Tod zu malen scheint. Visuell erinnert das Rollenspiel an die Belle Époque. Im Prolog ist ein zerfallener Eiffelturm zu sehen, Pantomimen streifen umher. Kurzum: Dass Clair Obscur in Frankreich entwickelt wurde, ist unverkennbar.
Kämpfe sind rundenbasiert, erweisen sich mittels Parieren und Ausweichen auf Tastendruck als spannender als andere Genre-Vertreter. Auch der Soundtrack ist beeindruckend. Im Hauptmenü ertönt der stimmungsvolle Song Alicia, gesungen von Alice Duport-Percier – natürlich auf Französisch.
Dass Clair Obscur stark an seinen kulturellen Wurzeln festhält, verleiht Expedition 33 einen unverbrauchten Charme. Sandfall Interactive erfindet das Rad nicht unbedingt neu, kreiert durch das Zusammenspiel der erwähnten Punkte aber ein Meisterwerk. Auf der Internetseite Metacritic steht Clair Obscur: Expedition 33 nach mehr als 22.000 Bewertungen bei 9,6 von 10 Punkten.
Obwohl 2025 etliche hervorragende Videospiele erschienen sind, scheint Expedition 33 spielend Auszeichnungen einzuheimsen. Bei den Golden Joystick Awards hat Clair Obscur in keiner Kategorie verloren, und bei den Game Awards in Los Angeles scheint ebenso wenig ein Weg am französischen JRPG vorbeizuführen.
Wahrscheinlich wird Clair Obscur eine Zielmarke setzen, die in den nächsten Jahren von keinem Titel übertroffen wird. Damit ein Videospiel derart erfolgreich ist, müssen absurd viele Variablen zusammenlaufen. Selbst ein GTA VI wird Schwierigkeiten haben, Clair Obscur den Rang abzulaufen. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Grand Theft Auto VI wird sich millionenfach besser verkaufen als Expedition 33. Doch bei Preisverleihungen sind Spielen wie Clair Obscur aufgrund des künstlerischen Werts höhere Chancen einzuräumen.