Bühl (pm/tk) – Die Schnakensaison geht zwar zu Ende – doch schon jetzt könnt Ihr mithelfen, die weitere Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke zu verhindern. Die Kabs gibt Tipps:
Die Tigermückensaison neigt sich langsam dem Ende zu – dennoch ist jetzt der richtige Zeitpunkt, aktiv zu werden. Denn während die ausgewachsenen Asiatischen Tigermücken mit den sinkenden Temperaturen absterben, können ihre Eier den Winter überstehen und im kommenden Frühjahr neue Tigermücken hervorbringen.
Wer mögliche Brutstätten jetzt gründlich reinigt, kann die Ausgangspopulation für die kommende Saison deutlich reduzieren, teilt die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) mit.
Die Eier werden von den Weibchen am Innenrand wassergefüllter Gefäße abgelegt und haften dort besonders fest. Deshalb sollten potenzielle Brutgefäße jetzt vollständig entleert und die Innenränder gründlich mit heißem Wasser von mindestens 60 bis 70 Grad Celsius ausgespült oder kräftig mit einer Bürste abgeschrubbt werden.
Anschließend sollten sowohl das Gefäß als auch die Bürste nochmals mit Wasser abgespült werden. Das Wasser kann dabei auf der Wiese versickern. Wenn möglich, sollten die Gefäße über den Winter trocken und geschützt in Keller oder Schuppen gelagert werden.
Wichtig: Eine Behandlung mit Bti-Tabletten ist laut Kabs von etwa Mitte Oktober bis Mitte April nicht sinnvoll, da sich in diesem Zeitraum keine Tigermückenlarven entwickeln. Umso wichtiger ist es, die möglichen Brutstätten jetzt gründlich zu reinigen und damit möglichst viele überwinternde Eier zu entfernen.