Durch die Expertise der Bombenentschärfer konnte auch vor Entschärfung der Bombe viel Zuversicht gewährleistet werden. Letzten Endes dürfen nun Anwohner und Bürger sich in deren Lebensräume und Arbeitsplätze zurückbegeben. Auch der Luftraum sowie der öffentliche Nahverkehr wird in Kürze wieder fortgesetzt.
„Ich bin dankbar, dass die Entschärfung so sicher und professionell durchgeführt werden konnte“, teilte Oberbürgermeisterin Monika Müller mit. Sie dankte Helfern, Einsatzkräften und Bürgerinnen und Bürgern.
Weltkriegsbomben werden in Baden-Württemberg regelmäßig entdeckt, häufig auf Baustellen. Experten schätzen, dass in deutschen Böden noch Tausende Bomben aus der Kriegszeit liegen – viele davon tief vergraben und potenziell gefährlich.
Die Entschärfung in Rastatt hatte auch Auswirkungen auf den Nah- und Fernverkehr: Der Betrieb aller ICEs und mehrerer Regionalzüge auf der wichtigen und viel genutzten Rheintalbahn zwischen den Bahnhöfen Karlsruhe und Baden-Baden wurde in dem Abschnitt zeitweise eingestellt, wie die Deutsche Bahn im Vorfeld mitgeteilt hatte.