Baden-Württemberg (dpa/tk) – Die Vorräte reichen nur noch wenige Tage aus. Eine Erkältungswelle und die Herbstferien verschärfen die Lage. Der Bedarf in den Kliniken bleibe dagegen aber konstant hoch. Welche Blutgruppen besonders dringend gebraucht werden.
Grippale Infekte und Ferienzeiten führten erfahrungsgemäß dazu, dass weniger Menschen Blut spendeten, hieß es in der Mitteilung des Blutspendedienstes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Baden-Württemberg-Hessen. Der Bedarf in den Kliniken bleibe dagegen aber konstant hoch. Blutpräparate würden unter anderem nach Unfällen, bei Operationen und Geburten sowie zur Behandlung schwerer Erkrankungen benötigt, insbesondere bei Krebs.
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«Deshalb appellieren wir an alle gesunden Menschen, jetzt einen Blutspendetermin zu vereinbaren», erklärte eine Sprecherin des Blutspendedienstes. In Deutschland werden den Angaben zufolge täglich rund 15.000 Blutspenden benötigt, in Baden-Württemberg und Hessen sind es etwa 3.000.
Besonders gefragt seien derzeit die Blutgruppen 0 negativ, 0 positiv, A negativ und B negativ sowie AB negativ. Blutpräparate könnten nicht künstlich hergestellt werden und seien nur begrenzt haltbar. Blutplättchen, sogenannte Thrombozyten, die unter anderem bei Krebstherapien eingesetzt werden, hielten sich nur vier Tage.