Betrug mit angeblichem Online-Trading: Mann in Pforzheim verliert sechsstelligen Betrag

09. April 2026 , 16:36 Uhr

Pforzheim (pol/dk) – Hohe Gewinne mit wenig Aufwand versprochen – am Ende war viel Geld weg. In Pforzheim ist ein Mann auf Betrüger hereingefallen, die ihn über einen Messenger-Dienst zu angeblich lukrativen Geldanlagen gebracht haben. Die Polizei warnt jetzt erneut vor solchen Maschen.

Kontakt über Messenger-Dienst

Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde der Geschädigte bereits im Spätjahr 2025 von mehreren unbekannten Profilnutzern über einen Messenger-Dienst kontaktiert. Dabei stellten die Täter ein angeblich lukratives Aktien-Investment in Aussicht.

In der Folge überwies der Mann mehrfach höhere Geldbeträge über Crypto-Trading-Plattformen.

Täter fordern immer weiteres Geld

Später verlangten die Unbekannten weiteres Geld für angebliche Depotauszahlungen. Erst danach flog der Betrug auf.

Bis dahin hatten die Täter laut Polizei bereits einen niedrigen sechsstelligen Eurobetrag erbeutet. Das Kriminalkommissariat in Pforzheim hat die Ermittlungen aufgenommen.

Polizei warnt vor ähnlichen Fällen

Nach Angaben der Polizei kommt es immer wieder zu ähnlich gelagerten Betrugsfällen. Die Masche sei oft ähnlich: Täter locken mit dem Versprechen hoher Renditen und bringen Geschädigte so um ihr Erspartes.

Worauf die Polizei hinweist

Die Polizei Pforzheim rät deshalb zu besonderer Vorsicht bei Online-Trading-Angeboten. Ungewöhnlich hohe Gewinne bei geringem Einsatz sollten misstrauisch machen. Auch wenn Investitionen in Kryptowährungen gefordert werden, sei Vorsicht geboten.

Außerdem weist die Polizei darauf hin, dass Banken und Sparkassen nicht direkt auf Kundinnen und Kunden zugehen, um sie zum Online-Trading zu bringen. Vor einer Anmeldung oder Überweisung sollten Trading-Plattformen genau geprüft werden, zum Beispiel über die Unternehmensdatenbank der BaFin.

Wichtig sei auch, sich nicht unter Druck setzen zu lassen, keine sensiblen Daten weiterzugeben und kein Geld auf unbekannte Konten zu überweisen.

Wer befürchtet, selbst Opfer geworden zu sein, sollte laut Polizei möglichst schnell Anzeige bei der örtlichen Polizei erstatten. Auch die Verbraucherzentrale gibt Hinweise dazu, wie sich unseriöse Online-Trading-Plattformen erkennen lassen.

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