Landau (pm/dk) – In den Sommerferien durften Kinder in Landau eine ganz besondere Erfahrung machen: Sie schlüpften eine Woche lang in die Rolle von Bürgermeisterin oder Bürgermeister, probierten jeden Tag einen neuen Beruf aus und bestimmten sogar selbst, wie teuer Lebensmittel verkauft werden. Möglich machte das die Kinderstadt Landau, ein pädagogisch begleitetes Ferienprojekt zur Demokratieförderung für Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren.
Organisiert von der Jugendförderung Landau in Kooperation mit der mobilen Schulsozialarbeit, verfolgt das Projekt das Ziel, Kindern auf spielerische Weise zu vermitteln, wie eine Stadt funktioniert und wie demokratische Entscheidungen getroffen werden. Dabei lernen die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie wichtig Mitbestimmung, Verantwortung und Gemeinschaftsgefühl sind.
Landesbeigeordnete Lena Dürphold war begeistert vom Engagement der Kinder: „Es freut mich, die Stadtvorstandskollegin und den Stadtvorstandskollegen der Kinderstadt kennenzulernen! Kinder haben eine Stimme und in der Kinderstadt können sie lernen, sie zum Ausdruck zu bringen. Gleichzeitig wird auf eine kindgerechte Weise das Demokratieverständnis gestärkt. Das ist ein großartiger Beitrag zur politischen Bildung.“
An verschiedenen Stationen konnten die Kinder städtische Strukturen hautnah erleben. Ob in der Stadtverwaltung mit Post und Bank, im Kaufhaus, im Kunstatelier oder im Pressebüro – überall wurde gespielt, gelernt und gearbeitet. Jeden Tag durften neue Jobs ausprobiert werden. Geld verdienen und ausgeben gehörte ebenso dazu wie Verantwortung übernehmen. Wer zum Beispiel zur Bürgermeisterin oder zum Bürgermeister gewählt wurde, blieb die ganze Woche über im Amt.
Für zusätzliche Highlights sorgten Besuche der Feuerwehr, Polizei und des ASV mit einer Track Matte. So bekamen die Kinder weitere spannende Einblicke in wichtige Berufsfelder einer Stadt. Das vielseitige und sich täglich ändernde Programm garantierte eine Woche voller Abwechslung, Spiel und wertvoller Lernerfahrungen.