Karlsruhe (pm/dk) – Mit einem starken ersten Satz, viel Leidenschaft und fünf abgewehrten Matchbällen haben die BADEN VOLLEYS ihren Fans zum Abschluss der Hauptrunde noch einmal ein echtes Volleyballspektakel geboten. Gegen Tabellenführer und Pokalsieger Lüneburg reichte es am Ende zwar nicht zum Sieg, der Auftritt in der Lina-Radke-Halle machte aber trotzdem Lust auf mehr.
Vor stimmungsvoller Kulisse hielten die BADEN VOLLEYS von Beginn an stark dagegen. Lüneburg machte früh Druck im Aufschlag, doch Karlsruhe fand gute Lösungen in Annahme und Angriff. Bis zur Satzmitte blieb die Partie ausgeglichen, dann erspielten sich die Gastgeber eine kleine Führung.
Vor allem John Obi übernahm Verantwortung und punktete immer wieder im Angriff. In der entscheidenden Phase verteidigte Karlsruhe stark, zeigte Mut im Spiel nach vorne und setzte mit einem Ass von Maximilian König ein Ausrufezeichen. Der erste Satz ging verdient mit 25:21 an die BADEN VOLLEYS.
Im zweiten Satz reagierte Lüneburg personell und brachte frische Kräfte. Zunächst blieb das Spiel weiter offen, doch mit zunehmender Dauer stabilisierten die Gäste ihre Block-Abwehr und wurden vor allem über Ethan Champlin und Jackson Howe effizienter.
Karlsruhe hielt lange dagegen und kam durch ein Ass von Nimo Benne zwischenzeitlich wieder zum Ausgleich. In der Schlussphase setzte sich Lüneburg aber leicht ab und holte sich den zweiten Durchgang mit 25:21.
Auch im dritten Satz kämpfte Karlsruhe weiter, konnte das hohe Niveau des Favoriten aber nicht dauerhaft mitgehen. Trainer Guido Görtzen brachte Alexander Benz ins Spiel, und die BADEN VOLLEYS blieben zunächst dran.
Dann erhöhte Lüneburg den Druck im Block, zwang Karlsruhe zu mehr Eigenfehlern und übernahm die Kontrolle. Der dritte Satz ging deutlich mit 25:15 an die Gäste.
Im vierten Durchgang machte Lüneburg früh klar, dass der Tabellenführer das Spiel beenden wollte. Die Gäste setzten Karlsruhe erneut mit druckvollen Aufschlägen unter Druck und spielten ihren Vorsprung souverän aus.
Trotzdem gaben sich die BADEN VOLLEYS nicht auf. Mit fünf abgewehrten Matchbällen brachten sie die Lina-Radke-Halle noch einmal zum Brodeln. Am Ende setzte sich Lüneburg aber mit 25:19 im vierten Satz durch und gewann die Partie mit 3:1.
Für die BADEN VOLLEYS endet damit eine intensive Saison. Das Team von Guido Görtzen verpasst zwar die Playoffs, zeigte im Verlauf der Spielzeit aber immer wieder sein Potenzial und machte mehrere Entwicklungsschritte.
Zum Abschluss gab es gegen den großen Favoriten aus Lüneburg noch einmal einen Auftritt, der die Fans begeisterte und Lust auf die kommende Saison macht.