München (pm/tk) – In einem intensiven und umkämpften Bundesliga-Spiel holen sich die Baden Volleys vom SSC Karlsruhe einen wichtigen 3:2-Auswärtssieg gegen die WWK Volleys Herrsching.
Trainer Guido Görtzen vertraute seiner Stamm-Sechs, die bereits in Warnemünde auf dem Feld gestanden hatte. Herrsching setzte Karlsruhe jedoch von Beginn an mit viel Druck im Aufschlag unter Stress. Die Annahme der BADEN VOLLEYS wackelte, was es dem Block der Gastgeber leicht machte, die Karlsruher Angriffe früh zu entschärfen. Herrsching setzte sich zügig ab und sicherte sich den ersten Satz mit 25:20.
Mit derselben Aufstellung starteten die Karlsruher in den zweiten Durchgang – diesmal jedoch deutlich stabiler. Durch starke Blockarbeit erspielten sie sich früh eine kleine Führung und traten nun wesentlich selbstbewusster auf. Karlsruhe übernahm zunehmend die Kontrolle, agierte effektiver im Aufschlag und fand im Angriff bessere, variablere Lösungen. Am Ende belohnten sie sich mit dem verdienten Satzausgleich (25:20).
Der dritte Satz begann wieder mit mehr Präsenz auf Seiten der Gastgeber. Dann jedoch verletzte sich Herrschings Mittelblocker Bryan Avila am Fußgelenk und musste ausgewechselt werden. Karlsruhe nutzte diese Phase, setzte Herrsching unter Druck und gewann den dritten Satz verdient (25:20).
Mit dem gewonnenen Selbstvertrauen startete Karlsruhe in den vierten Durchgang und setzte Herrsching von Beginn an stark zu. Die Bayern konterten – es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der in die Verlängerung ging. Dort war es ausgerechnet Joshua Huber, der für den verletzten Bryan ins Spiel gekommen war, der den Satz mit zwei direkten Blockpunkten zugunsten der Gastgeber entschied (27:25).
Im entscheidenden fünften Satz waren es dann wieder die BADEN VOLLEYS, die den besseren Start erwischten. Mit druckvollen Aufschlägen nutzten sie ihre Chancen konsequent und setzten sich früh ab. Herrsching stemmte sich mit aller Kraft dagegen, doch Karlsruhe hatte in dieser Phase das nötige Selbstvertrauen – und auch das nötige Quäntchen Glück. Karlsruhe achte den umjubelten 3:2-Auswärtssieg perfekt (15:10).
Die Karlsruher belohnen sich mit zwei verdienten Punkten und setzen nach zuletzt wechselhaften Ergebnissen ein starkes Ausrufezeichen in der Fremde, das Lust auf das letzte Heimspiel des Jahres macht: Am Sonntag, 21. Dezember, 15 Uhr empfangen die BADEN VOLLEYS die Helios Grizzlys Giesen in der Lina-Radke-Halle. Tickets gibt es hier.