Baden-Baden (pm/tk) – Nach der Rekord-Hitzewelle haben wir gerade mal durchgeschnauft. Aber der Sommer ist erst am Anfang. „Gemeinsam vorsorgen für Extremhitze“ lautet das Motto des diesjährigen bundesweiten Hitzeaktionstags.
Baden-Baden beteiligt sich auch in diesem Jahr mit einem eigenen Aktionstag am Donnerstag, 2. Juli. Von 12 bis 18 Uhr erwartet Besucherinnen und Besucher auf der Fieser-Brücke ein abwechslungsreiches Programm mit Informationen, Mitmachaktionen und Angeboten für die ganze Familie.
Der Hitzeaktionstag bietet zahlreiche Mitmachangebote für Groß und Klein. Am Stand des Gesundheitsamts können Kinder mit UV-Perlen basteln und an einer Malaktion teilnehmen. Beim Bevölkerungsschutz haben die Besucher die Möglichkeit, Feuerwehrschutzkleidung anzuprobieren und die zusätzliche Belastung bei hohen Temperaturen selbst zu erleben. Das Forstamt lädt mit Quizzen und weiteren Mitmachaktionen dazu ein, die Bedeutung des Waldes für Klima und Lebensqualität spielerisch kennenzulernen. Für Erfrischung sorgt der Trinkwasserwagen der Stadtwerke Baden-Baden.
Ein Schwerpunkt des Aktionstags liegt auf dem Schutz der Gesundheit bei hohen Temperaturen. So bietet das Gesundheitsamt Informationen zum richtigen Verhalten bei Hitze, um gesundheitliche Risiken auszuschließen. Der Bevölkerungsschutz erläutert die Gefahren extremer Hitze und zeigt anhand eines Fahrzeugs anschaulich, wie schnell sich Innenräume aufheizen und welche Risiken entstehen, wenn Kinder oder Haustiere im Auto zurückgelassen werden. Das Ernährungsforum informiert darüber, wie eine geeignete Ernährung an heißen Tagen zum Wohlbefinden beitragen kann.
Neben dem Gesundheitsschutz stehen auch Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel im Mittelpunkt. Das städtische Gartenamt stellt das Förderprojekt „Zukunft Baden-Badener Kuranlagen“ vor und informiert darüber, wie Grünflächen an die Folgen des Klimawandels angepasst werden.
Die Stadtwerke Baden-Baden beraten zu Photovoltaik, während die Energieagentur Mittelbaden Informationen zu Energieeinsparung und Reduzierung von Hitze in Wohnräumen bietet.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich direkt vor Ort an der Erstellung des kommunalen Klimaanpassungskonzeptes beteiligen. Mithilfe einer interaktiven Karte werden Hinweise zu Orten gesammelt, die besonders von Hitze, Starkregen, Dürre oder Stürmen betroffen sind. Außerdem können Ideen und Wünsche für weitere Anpassungsmaßnahmen eingebracht werden.