Malsch (pm/svs)- Autofahrer auf der B 3 zwischen Malsch und Frauenweiler müssen sich ab Dienstag, 7. April 2026, auf längere Einschränkungen einstellen. Auf rund 5,5 Kilometern wird die Fahrbahndecke erneuert. Betroffen sind auch die angrenzenden Landesstraßen L 546 und L 628. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 3. Juni 2026.
Nach Angaben des Regierungspräsidiums Karlsruhe ist die Erneuerung dringend notwendig. Grund sind Verdrückungen und zahlreiche Risse im Fahrbahnbelag. Entstanden sind die Schäden durch die hohe Verkehrsbelastung mit rund 12.300 Fahrzeugen pro Tag. Der Lastwagen-Anteil liegt bei etwa 6,5 Prozent.
Auch auf den Landesstraßen L 546 und L 628 gibt es vergleichbare Schäden. Deshalb werden die Strecken nun gemeinsam saniert.
Insgesamt sollen rund 55.000 Quadratmeter Fahrbahnbelag erneuert werden. Ziel ist es, die Dauerhaftigkeit der Straßen zu erhöhen und die Verkehrssicherheit zu verbessern.
Die Sanierung läuft in vier Bauabschnitten. In den jeweils betroffenen Bereichen wird voll gesperrt. Das soll den Arbeitsschutz sichern und einen zügigen Ablauf ermöglichen. Die Umleitungen werden ausgeschildert.
Wichtig: Die Bauabschnitte werden nicht in der Reihenfolge ihrer Nummerierung umgesetzt.
Los geht es mit einem rund 450 Meter langen Abschnitt der B 3 zwischen den Betrieben Creaton und Wienerberger / SAD.
Die Umleitung verläuft bei Rot über die L 546 und L 628 westlich der gesperrten B 3.
Die Zufahrt zum Betrieb Creaton bleibt über die B 3 von Süden her möglich. Wienerberger und SAD sind in dieser Zeit über die B 3 nur aus nördlicher Richtung erreichbar.
Danach folgt ein rund 2,3 Kilometer langer Abschnitt auf der B 3. Er reicht von den Betrieben Wienerberger / SAD bis kurz nach der Kreuzung B 3 / L 594 bei Frauenweiler.
In dieser Zeit ist die Zufahrt zur B 3 aus Fahrtrichtung L 594 Frauenweiler sowie von der K 4166 Malschenberg / Rauenberg gesperrt.
Der Verkehr wird westlich der B 3 über die L 546 und L 628 bei Rot umgeleitet. Zusätzlich gibt es östlich eine Umleitung über die B 39 und L 723 bei Wiesloch.
Creaton, Wienerberger und SAD sind dann über die B 3 nur aus südlicher Richtung erreichbar.
Im vierten Bauabschnitt wird ein rund 1,3 Kilometer langer Bereich der B 3 saniert. Dieser reicht von der Kreuzung B 3 / L 628 bis kurz vor die L 594 bei Frauenweiler.
Zusätzlich wird ein Teilstück der L 628 vom Knoten B 3 / L 628 bis zur Zufahrt „Im Unteren Wald“ zu REWE Group und Heidelberger Druckmaschinen erneuert.
Von Frauenweiler kommend kann die B 3 über die L 594 in Richtung Süden befahren werden. In Richtung Norden ist die B 3 in diesem Abschnitt gesperrt.
Die Umleitungen verlaufen über die L 546 bei Rot sowie über die L 723 bei Wiesloch in Verbindung mit der L 594 bei Frauenweiler.
Die Zufahrt „Im Unteren Wald“ zu REWE Group und Heidelberger Druckmaschinen erfolgt aus Richtung Rot über die L 546 und L 628.
Zum Abschluss wird der rund 1,5 Kilometer lange Bauabschnitt 1 saniert. Er reicht von der großen Kreuzung B 3 / L 546 bei Malsch bis zur Kreisgrenze zwischen dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Landkreis Karlsruhe.
In diesem Zuge wird auch die L 546 bis zum Ortseingang der Gemeinde Malsch erneuert.
Dieser Abschnitt gilt laut Regierungspräsidium verkehrlich als besonders anspruchsvoll. Deshalb werden sowohl lokale als auch großräumige Umleitungen eingerichtet.
Lokal verläuft die Umleitung westlich der B 3 über die L 546 und L 628 bei Rot sowie östlich der B 3 über die K 4166 und K 4169 in Richtung Rauenberg auf die B 39.
Wegen der engen Straßenverhältnisse in der Ortslage Östringen wird die großräumige Umleitung aufgeteilt.
Für Verkehr aus südlicher Richtung mit Ziel Norden, also Wiesloch oder Heidelberg, wird die Strecke bei Bad Langenbrücken / Bad Schönborn auf die B 292 über Östringen geführt. Von dort geht es weiter auf die B 39 bei Mühlhausen / Rauenberg und anschließend über die L 723 bei Wiesloch.
Für Verkehr aus nördlicher Richtung mit Ziel Bad Schönborn oder Kronau führt die Umleitung ab der B 3 bei Wiesloch über die L 723 und weiter an Reilingen vorbei auf die L 560 in Richtung Neulußheim / Waghäusel.
Die Gesamtkosten liegen bei rund 1,8 Millionen Euro. Davon übernimmt der Bund etwa 1,3 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg beteiligt sich mit rund 500.000 Euro.
Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet Verkehrsteilnehmende um Verständnis für die Belastungen und Behinderungen.