Heilbronn (dpa/tk) – BH für Bühl oder BR für Bruchsal: Wiederbelebte Kfz-Kennzeichen sind für viele ein Stück Heimat am Auto. Jetzt soll es noch kleinteiliger werden.
Seit 2012 dürfen Landkreise und kreisfreie Städte zusätzliche Buchstabenkombinationen auf den Nummernschildern zulassen und haben davon reichlich Gebrauch gemacht. Seitdem sind nach einer aktuell vorgestellten Zählung der Hochschule Heilbronn fast 7 Millionen Autos, Motorräder und Hänger mit den 336 reaktivierten «Heimatkennzeichen» zugelassen worden.
Am häufigsten wurde davon mit gut 128.000 Fällen das Kennzeichen MO für Moers (Nordrhein-Westfalen) ausgegeben.
Nach dem Willen des Bundesrats könnte es bald noch kleinteiliger zugehen, wenn weitere Städte und Gemeinden mit mindestens 20.000 Einwohnern eigene Kennzeichen ausgeben dürfen. Das hat die Länderkammer auf Antrag Hessens und Niedersachsens beschlossen und zur Umsetzung an die Bundesregierung weitergegeben. Ob und wann diese den Vorschlag umsetzt, ist aber nicht bekannt.
Demnach könnte es auch in der neue welle-Region neue Buchstabenkombinationen auf Nummernschildern geben, zum Beispiel: