Region (dpa/tk) – Staualarm vor Weihnachten: Am Freitag und Samstag drohen weit mehr als 400 Kilometer stockender Verkehr – welche Strecken besonders betroffen sind und wie Ihr dem Stress entgeht.
Auf den baden-württembergischen Straßen dürften am Wochenende vor Weihnachten Geduld und starke Nerven gefragt sein. Der ADAC Württemberg erwartet das höchste Verkehrsaufkommen der gesamten Weihnachtszeit. Besonders staugefährdet sind der Freitag und der Samstag vor den Feiertagen.
«Wer es einrichten kann, sollte nicht am Freitag oder Samstag vor Weihnachten unterwegs sein», rät Holger Bach vom ADAC Württemberg. Im vergangenen Jahr summierten sich die Staus am Freitag und Samstag vor Weihnachten auf fast 450 Kilometer, mit teils stundenlangen Wartezeiten. Auch rund um die Ballungsräume und Einkaufszentren dürfte es am kommenden Wochenende sehr voll werden.
Für Fahrten in die Innenstädte empfiehlt der ADAC, Park-and-Ride-Angebote zu nutzen und auf Bus und Bahn umzusteigen, da Parkplätze knapp werden könnten. «Deutlich entspannter zugehen auf den Autobahnen dürfte es am Sonntag», sagte Bach. Der Heilige Abend (Mittwoch) zählt traditionell zu den stauärmsten Tagen des Jahres.
Erst ab dem zweiten Weihnachtsfeiertag nimmt der Verkehr wieder zu, vor allem in Richtung Wintersportgebiete. Als besonders belastet gelten unter anderem die A5 von Heidelberg nach Karlsruhe und die A6 von Heilbronn nach Nürnberg. Zudem wird es wohl voll auf der A7 Würzburg über Ulm nach Füssen und Reutte, der A8 von Karlsruhe über Stuttgart nach München und der A81 Stuttgart-Singen und im Großraum Stuttgart. Wer ins Ausland fährt, sollte zusätzliche Zeit für Baustellen und mögliche Wartezeiten an den Grenzen einplanen.