Region (tk) – Wenn nach dem Winter die Temperaturen steigen und die Nächte feucht sind, machen sich Kröten, Frösche und Molche auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Viele überleben diese Reise nicht, die größte Gefahr sind Straßen: Jedes Jahr werden Tausende Amphibien überfahren.
Seit vielen Jahren versuchen Naturschützer*innen die Tiere vorm Tod im Straßenverkehr zu bewahren. Im ganzen Land sind Naturschutzgruppen aktiv, stellen Fangzäune auf, tragen Kröten über die Straße und legen Ersatzlaichgewässer an. Dieses Engagement ist unbezahlbar und ohne das wäre es um unsere Frösche und Kröten deutlich schlechter bestellt.
Amphibienschutz ist aufwendige Handarbeit, deshalb werden immer helfende Hände gesucht. Zunächst müssen Schutzzäune aufgestellt werden – teils übernimmt das die Kommune oder die Straßenbauverwaltung. Stehen die Zäune, müssen diese jeden Tag kontrolliert werden, am besten am frühen Abend und am frühen Morgen. Befinden sich Amphibien in den Eimern, werden diese in Transporteimer umgefüllt und über die Straße getragen. In der Regel werden dabei auch Anzahl, Arten und Geschlechter notiert.
Um mitzumachen, sind Vorkenntnisse nicht zwingend nötig. Die Saison erstreckt sich meist über zwei bis drei Monate, mit dem Höhepunkt gegen Mitte März.
Wer weiß, dass im Heimatort oder in der Nachbarschaft Krötenzäune betreut werden, kann sich einfach an die jeweilige Naturschutzgruppe wenden. Außerdem hat der NABU einen Ehrenamtlichen-Börse im Internet