ADAC ruft zum Spritsparen und zu weniger Autofahrten auf

27. April 2022 , 11:36 Uhr

München (dpa/lk) – Angesichts des Ukraine-Krieges ruft der ADAC seine Mitglieder zum Spritsparen auf. Diese sollten prüfen, ob sie auf einzelne Fahrten verzichten könnten und spritsparend fahren, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Text der Präsidiumsmitglieder Christian Reinicke und Gerhard Hillebrand. Er ist der Auftakt einer Kampagne, die der Verkehrsclub über seine eigenen Kanäle spielen will.

Abhängigkeit von Russland reduzieren

Ziel der Kampagne ist es, die Abhängigkeit Deutschlands von russischen Energieimporten zu reduzieren. Dazu könne jeder Einzelne einen Beitrag leisten. Zudem hätte eine sinkende Nachfrage sicherlich auch dämpfende Auswirkungen auf die Spritpreise – auch wenn Reinicke und Hillebrand diesen Aspekt nicht ansprechen.

Auf ÖPNV, Rad oder zu Fuß umsteigen

In dem offenen Brief an die rund 21 Millionen Mitglieder des ADAC heißt es unter anderem: „Wer einen guten Zugang zu Angeboten des öffentlichen Verkehrs hat, sollte diese verstärkt nutzen. Auch mit dem Rad oder zu Fuß lassen sich manche Wege zurücklegen.“ Zudem rufen sie die Menschen auf, spritsparend zu fahren: „Dabei spielt die Geschwindigkeit eine große Rolle. Wichtig ist aber auch vorausschauendes und gleichmäßiges Fahren.“ Dadurch lasse sich der Verbrauch um bis zu 20 Prozent senken.

Spritsparend und vorausschauend fahren

In einer Umfrage des Verkehrsclubs unter gut 1.000 Autofahrern ab 18 Jahren, die an mindestens 10 Tagen im Monat selbst fahren, sagte knapp die Hälfte, im Vergleich zu vor einigen Monaten gelegentlich auf Fahrten zu verzichten, um Energie und Kosten zu sparen. 60 Prozent sagten zudem, es sei ihnen gelungen, durch spritsparende Fahrweise ihren Kraftstoffverbrauch zu reduzieren.

Anzeige
ADAC Auto Krieg, Russland Sprit sparen

Das könnte Dich auch interessieren

01.04.2026 Staugefahr vor dem Osterwochenende - wo und wann es länger dauern kann Karlsruhe (dpa/svs) - Für viele von euch könnte die Fahrt in den Urlaub an Ostern zur Geduldsprobe werden. Der ADAC warnt vor dem nächsten Wochenende und auch schon davor vor vollen Autobahnen im Südwesten. Der schlimmste Stau-Tag wird aus Sicht der Experten wie so oft der Gründonnerstag werden. Also besser an Karfreitag in den Osterurlaub starten. 25.03.2026 Hilfstransport in die ukrainische Partnerstadt Winnyzja Karlsruhe (pm/tk) - Seit 2022 unterhält Karlsruhe eine Städtepartnerschaft mit Winnyzja in der Ukraine. Die Stadt im von Russland angegriffenen Landes erlebt die Folgen des Krieges. Hierbei will Karlsruhe seine Freunde unterstützen. 24.03.2026 Marderschäden! Wie teuer es wird und was gegen die Tiere hilft Karlsruhe (pm/tk) - Mit dem Frühling beginnt die Hochsaison für Marderschäden. Von April bis in den Sommer hinein sind Steinmarder besonders aktiv – auf Reviersuche zieht es sie dabei immer wieder in den Motorraum geparkter Fahrzeuge. Dort beschädigen sie Kabel, Schläuche und Isolierungen. 01.08.2025 Viel los zum Ferienstart - das sollten Reisende jetzt wissen Region (dpa/tk) - In Baden-Württemberg haben die Sommerferien begonnen und das erste Ferienwochenende steht an. Für viele Schülerinnen, Schüler und Eltern heißt das: ab in den Urlaub. Es dürfte voll werden, ob auf der Straße, dem Bahnsteig oder am Flughafen. Das sollten Reisende wissen.