Ab 2. Februar keine Maskenpflicht mehr im Fernverkehr

13. Januar 2023 , 11:34 Uhr

Es ist im öffentlichen Alltag für viele Menschen die letzte große Einschränkung aus Pandemiezeiten: Die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen. Ab dem 31. Januar ist in Baden-Württemberg Schluss damit. Die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen wird abgeschafft. Rheinland-Pfalz zieht wenige Tage später nach: Ab dem 2. Februar muss in der Pfalz kein Mund-Nasen-Schutz mehr in Bussen und Bahnen getragen werden. Damit entfällt eine der letzten großen Einschränkungen aus Zeiten der Corona-Pandemie. «Das ist ein konsequenter Schritt unseres stufenweisen Vorgehens in der Pandemiebewältigung», sagte Landesgesundheitsminister Manne Lucha. Auch im Fernverkehr brauchen wir ab dem 2. Februar keine Masken mehr. Das teilte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach in Berlin mit. «Wir müssen einfach mehr auf Eigenverantwortung und Freiwilligkeit setzen», sagte Lauterbach.

Maskenpflicht in BaWü am 31.1. – in der Pfalz am 1.2.

Die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen in Baden-Württemberg wird zum 31. Januar abgeschafft. Rheinland-Pfalz  zieht wenige Tage später nach: Ab dem 2. Februar muss in der Pfalz kein Mund-Nasen-Schutz mehr in Bussen und Bahnen getragen werden. «Das ist ein konsequenter Schritt unseres stufenweisen Vorgehens in der Pandemiebewältigung», sagte Lucha der dpa. «Nachdem wir Ende des vergangenen Jahres bereits die Isolationspflicht für Infizierte abgeschafft haben, gehen wir nun den nächsten Schritt.» Selbstverständlich spricht aber gerade in der kalten Jahreszeit nichts gegen ein freiwilliges Tragen der Maske. Nach Einschätzung des Landesgesundheitsamts lasse die Infektionslage eine Aufhebung der Maskenpflicht im ÖPNV zu. «Selbstverständlich spricht nichts gegen ein freiwilliges Tragen der Maske. Besonders vulnerable Menschen können sich so vor der Ansteckung mit Viren schützen.»

Druck von vielen Seiten wegen Fernverkehr

Die Forderungen für ein baldiges Ende der Maskenpflicht wurden zuletzt immer lauter, innerhalb der Bundesregierung pochte vor allem die FDP darauf. Laut Infektionsschutzgesetz sollte die Maskenpflicht im Fernverkehr eigentlich bis zum 7. April andauern. Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) sagte am Mittwoch, das Ende müsse «so schnell wie möglich» kommen, und verwies auch auf Belastungen für das Bahnpersonal aufgrund der Kontrolle der Corona-Maßnahme. Auch die Deutsche Bahn sprach sich diese Woche für ein baldiges Ende der Maskenpflicht im Fernverkehr aus. Ähnlich wie im Luftverkehr solle auch in den Fernzügen auf Freiwilligkeit gesetzt werden, hieß es.

Maskenpflicht lediglich noch in Kliniken, Pflegeheimen, Arztpraxen

Lauterbach hatte ein vorzeitiges Ende der Maskenpflicht im Fernverkehr und in Gesundheitseinrichtungen zuletzt nicht ausgeschlossen. «Es kann schon sein, dass wir die Maskenpflicht früher abschaffen», hatte der SPD-Politiker dem «Stern» gesagt, ohne sich auf ein Datum festzulegen. Im öffentlichen Nahverkehr wurde die Maskenpflicht in Bayern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein bereits abgeschafft. Berlin, Brandenburg, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Baden-Württemberg planen eine Aufhebung bis spätestens Anfang des kommenden Monats.

Über den 2. Februar hinaus gilt die Maskenpflicht dann lediglich noch in Kliniken, Pflegeheimen, Arztpraxen und anderen Gesundheitseinrichtungen.

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