Weinheim (dpa/dk) – Nach einem schweren Unfall in einer Rutsche im Erlebnisbad Miramar in Weinheim ist ein 25 Jahre alter Mann gestorben. Das hat ein Sprecher der Polizei in Mannheim bestätigt.
Der Mann war am Pfingstsamstag am späten Abend schwer verunglückt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Mannheim musste er anschließend reanimiert werden.
Laut einem Sprecher des Bades war an dem Unglücksabend „eine Person in einem kritischen Zustand zeitig bemerkt“ worden. Danach seien sofort erste Rettungsmaßnahmen eingeleitet worden. Auch Rettungsdienst und Notarzt wurden hinzugezogen.
Nach Angaben des Bades waren vor dem Unfall mehrere Badegäste in der Rutschbahn zusammengestoßen. Die Rutsche trägt den Namen „Twister“.
An dem Unfallgeschehen waren laut Bad vier Männer beteiligt. Sie waren demnach alle zwischen etwa 25 und 30 Jahre alt.
Ein Sprecher des Miramar hatte am Wochenende mitgeteilt: „Nach dem derzeitigen Kenntnisstand kam es im Zusammenhang mit einem Verstoß gegen die geltenden Nutzungs- und Sicherheitsregeln zu dem Unfallgeschehen.“
Weiter teilte das Bad mit: „Nach den uns vorliegenden Erkenntnissen war der beteiligten Gruppe die geltende Regel bekannt, dass die Rutsche nicht gemeinsam genutzt werden darf.“
Die Kriminalpolizei ermittelt in dem Fall. Die Polizei machte zunächst keine weiteren Angaben und verwies auf die zuständige Staatsanwaltschaft.
Nach Angaben des Bades gibt es derzeit keine Hinweise darauf, dass die Geschwindigkeit der Rutsche die Ursache für den Unfall war. Auch Hinweise auf einen technischen Defekt der Anlage gebe es bislang nicht.
Das Miramar hat der Polizei Videos der Sicherheitskameras und weitere Unterlagen übergeben. Ein Sprecher des Bades betonte: „Sicher ist für uns: Kein technischer Defekt, kein Fehlverhalten der Mitarbeiter.“