23-Jähriger baut in Pforzheim Unfall und flieht vor der Polizei

11. Dezember 2021 , 10:14 Uhr

Pforzheim (pol/jal) – Ein 23-jähriger Autofahrer hat am Freitagnachmittag in Pforzheim eine Unfallflucht begangen und danach massiven Widerstand gegen Polizeibeamte geleistet.

Pkw-Fahrer flieht zu Fuß nach Unfall

Einsatzkräfte hatten gegen 14 Uhr auf der Bundesstraße 10 zwischen dem Ortsausgang Pforzheim und dem Ersinger Kreuz einen liegengebliebenen Lastzug abgesichert, als der Tatverdächtige angefahren kam. In der Folge stieß der 23-Jährige mit seinem Mercedes gegen einen VW, dessen Fahrerin wegen des Lastzugs hatte anhalten müssen. Anstatt sich jedoch um den Unfall zu kümmern, flüchtete der 23-Jährige danach zu Fuß in den angrenzenden Wald.

Polizei mussten Pfefferspray einsetzten

Die Einsatzkräfte vor Ort nahmen unmittelbar die Verfolgung auf und es gelang ihnen, den Flüchtigen zu stellen. Jener zeigte sich jedoch äußerst aggressiv gegenüber den Beamten, schlug um sich und wehrte sich gegen die vorläufige Festnahme derart, dass diese den Einsatzstock und Pfefferspray einsetzen mussten.

Zum Glück nur leicht Verletzte

Nachdem es gelungen war, den 23-Jährigen zu überwältigen, musste er wegen des Verdachts auf Alkohol- oder Drogeneinfluss in einem Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Während die Fahrerin des VW durch den Unfall nach derzeitigem Stand leicht verletzt wurde, blieb der 23-Jährige laut ersten Informationen, abgesehen von der vorübergehenden Wirkung des Pfeffersprays, unverletzt.

Pkw-Fahrer musste in psychiatrische Klinik

Bei den aktuellen Ermittlungen zu dem Vorfall wurde bekannt, dass der Mercedesfahrer offenbar bereits vor dem Unfall mindestens einen weiteren Verkehrsteilnehmer gefährdet haben soll. Der 23-Jährige wurde nach einer ärztlichen Untersuchung aufgrund seiner psychischen Verfassung in eine psychiatrische Klinik gebracht.

Polizei bittet nach Hinweisen

Die Verkehrspolizeiinspektion hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die Angaben zur Fahrweise des 23-Jährigen machen können oder sonstige Beobachtungen im Sachzusammenhang gemacht haben, sich unter der Rufnummer 07231 186-3111 zu melden. Auch etwaige Geschädigte, die von dem Autofahrer gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter dieser Nummer zu melden.

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