PRIDE PICTURES - queeres Film-Festival in Karlsruhe

19. Oktober 2024 , 08:28 Uhr

Karlsruhe (pm/tk) – Mal eine andere Perspektive einnehmen im Kinosessel – in Karlsruhe starten das PRIDE PICTURES Queer Film Festival!

Eines der größten Queer-Filmfestivals

Filme erweitern unsere Wahrnehmung der Welt und tragen so positiv zum gesellschaftlichen Wandel bei! Das PRIDE PICTURES Queer Film Festival Karlsruhe entwickelte sich aus den Lesbisch-Schwulen Filmtagen, die 1994 gegründet wurden. Seit 2015 wird das Projekt vom gemeinnützigen Verein PRIDE PICTURES getragen. Die Filme werden in der Schauburg und in der Kinemathek in Karlsruhe gezeigt

Inzwischen eines der größten Queer-Filmfestivals in Deutschland, zeigt das neuntägige Festival traditionell Ende Oktober aktuelle, von der Festival-Jury ausgewählte internationale Spielfilme, dokumentarische Filme und inzwischen legendäre Kurzfilmprogramme. Das Festivalbegleitprogramm besteht aus Filmgesprächen mit Filmschaffenden, der Festivalparty und einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion.

13 Filme und mehr

Mit 13 Spielfilmen und drei dokumentarischen Filmen, zwei einmaligen Kurzfilm-programmen, YING | YANG und IT RUNS IN THE FAMILY, zeigen dei PRIDE PICTURES funkelnde Diamanten der queeren Filmkultur. Die Veranstalter:innen freuen sich schon, die Matinee-Wunschfilme des Publikums beim finalen Wochenende mit Brezeln, Kuchen und Sekt zu präsentieren. Das süße Bedürfnis, auch einmal Haut und Nacktheit zu zeigen, wird mit dem dritten queeren Kurzfilm-Programm EROTIC ENCOUNTERS erfüllt.

Erstmals ein Filmpreis ausgelobt

Ein Filmpreis ist geboren: Das PRIDE PICTURES PRISM, der City of Media Arts Queer Short Film Award wird 2024 mit 1.000 € Preisgeld ausgelobt. Entstanden ist der Preis durch die Kooperation mit UNESCO CoMA Karlsruhe und Kulturamt Karlsruhe. Geplant ist, diesen Preis jährlich zu vergeben. Der Preis wird am Sonntag, dem 27.10.2024, zum Abschluss des Festivals von den Jury-Mitgliedern zum ersten Mal überreicht.

Eröffnungsparty und Podiumsdiskussion

Start der PRIDE PICTURES Festivalwoche ist mit einer fulminanten Partynacht am Samstag, dem 19.10.2024. Einlass ab 22:00 Uhr. In der Alten Hackerei im Alten Schlachthof in Karlsruhe werden drei DJs auf zwei Floors auflegen.

Gemeinsam mit dem Jungen Staatstheater laden die Veranstalter:innen zur Podiumsdiskussion unter dem Motto „Queer über Generationen hinweg – Brücken zwischen Identität und Aktivismus“ ein. Der Abend verspricht tiefgehende Einblicke und anregende Diskussionen über die Entwicklung und den Wandel queerer Identitäten und dem damit verbundenen Aktivismus im Laufe der Zeit.

Das Festival sieht sich als unabhängige Institution, die die Diversität auf der Kinoleinwand und im Filmkulturbetrieb fördert. Filme abseits des hetero- und homonormativen Kinos sind Aufgabenbereich des Festivals. Das Festival hinterfragt Stereotypen und rückt intersektionale queere Perspektiven und Ästhetiken in den Vordergrund.

Anzeige
Alte Hackerei Junges Staatsheater Karlsruhe Kinemathek Kino Pride Pictures Queer Schauburg

Das könnte Dich auch interessieren

27.07.2026 Nach dem Anschlag in Berlin ruft CSD Karlsruhe zu Mahnwache auf Karlsruhe (pm/tk) - Nach dem tödlichen Anschlag in Berlin ruft der CSD Karlsruhe e. V. für heute 18 Uhr zum gemeinsamen Gedenken auf dem Marktplatz auf. 29.10.2026 Unfall in Mühlburg: Lasterfahrer stirbt nach Kollaps am Steuer Karlsruhe (er24/tk) - Heute Morgen ist auf der Neureuter Straße in Mühlburg ein Muldenkipper gegen einen Baum gefahren. Der Fahrer starb später im Krankenhaus. 29.10.2026 Spatenstich für die neue Turmbergbahn in Durlach Karlsruhe (pm/tk) - Deutschlands älteste Standseilbahn wird erneuert und bis zur B3 verlängert. Aus Planung wird Fortschritt: Mit einem symbolischen Spatenstich haben die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) den Neubau der Turmbergbahn in Durlach eingeläutet. 27.10.2026 Mars-Mission auf dem Karlsruher Marktplatz endet Karlsruhe (pm/tk) - Am heutigen letzten Tag der Live-Performance ist von 12 bis 17 Uhr Open House. Auch Ihr könnt die Kuppel betreten, in der die vergangenen Wochen drei AstronautInnen ausgeharrt haben.