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Bretten (as/jt)In der Rechbergklinik in Bretten gibt es eine neue Mitarbeiterin – und die hat es im wahrsten Sinne des Wortes in sich: die interaktive Roboterfrau „Pepper“ kümmert sich seit neuestem um  Mitarbeiter und Patienten. Menschliche Pfleger soll und kann Pepper aber nicht ersetzen. Sie kann aber in bestimmten Fällen Unterstützung und Unterhaltung sein.

“Pepper” soll für ein Lächeln sorgen

Sie ist etwa 1,20 Meter groß, sieht aus wie eine knuffige Marsmensch-Figur und hat eine sympathische Stimme: “Pepper” wird unter anderem bei der Betreuung von Demenzpatienten eingesetzt. Mit Hilfe des Roboter-Displays sollen zum Beispiel Erinnerungen geweckt werden. Sie ist aber vor allem für die Unterhaltung der Patienten und Gäste zuständig. So bewegt sie sich in einem engen Radius in Wartebereichen, zum Beispiel in der Notaufnahme. Dort interagiert sie mit den Menschen. Sie tanzt, singt, erzählt Witze und macht Komplimente… und gibt auch Informationen übers Unternehmen „Rechbergklinik“. „Pepper“ spürt sogar, wenn man sie am Kopf kitzelt und fängt an zu kichern. Das soll die Atmosphäre auflockern, ablenken und vielleicht auch mal ein Lächeln auf die Gesichter der Besucher, Patienten und Mitarbeiter zaubern.

Ohne künstliche Intelligenz

Von “Pepper” gibt es weltweit rund 10.000 Exemplare. Die Entwicklung aus Japan wird nicht nur in Krankenhäusern und Pflegeheimen eingesetzt, sondern auch zur Kundenbetreuung in Geschäften. Der Roboter hat keine künstliche Intelligenz, speichert keine Daten und hat nur einen sehr engen Aktionsradius. Deswegen muss er ganz gezielt eingesetzt werden. Zugreifen, Abhol- und Bringdienste erledigen oder putzen und staubsaugen kann „Pepper“ nicht.  Aber einfache Sätze verstehen oder wiedergeben, Gesichter erkennen und merken um Kontakt aufzunehmen – das funktioniert. Noch ist der Anblick eines Roboters auch in der Brettener Rechbergklinik ungewohnt, aber man kann sich bestimmt schnell damit anfreunden…

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