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Karlsruher EnBW: Milliardengewinn und große Pläne

Karlsruhe (dpa/as) 5,5 Millionen Kunden werden vom Energieriesen EnBW mit Sitz in Karlsruhe unter anderem mit Strom, Gas oder Wasser versorgt - die Hauptversammlung konnten die Verantwortlichen dank satter Gewinne entspannt angehen. Der Konzern-Kurs: Unter anderem sollen Atom- und Kohlekraft künftig immer mehr durch alternative Energien ersetzt werden.

Dividenden-Ausschüttung und neue Geschäftsfelder

Der Energiekonzern EnBW will sich weiter von der konventionellen Energieerzeugung verabschieden und den Gewinn gleichzeitig deutlich steigern. Dazu werde der Umbau des Unternehmens hin zu Wind- und Solarenergie sowie zu neuen Geschäftsfeldern wie kritischer Infrastruktur vorangetrieben, sagte Vorstandschef Frank Mastiaux bei der Hauptversammlung am Dienstag in Karlsruhe. Das Unternehmen schaffte 2017 die Ergebniswende und erreichte einen Gewinn von 2,1 Milliarden Euro, nachdem es im Jahr zuvor tief in die roten Zahlen gerutscht war. Entscheidend waren Verkäufe von Beteiligungen und die Rückerstattung der als verfassungswidrig eingestuften Kernbrennstoffsteuer. Bis 2020 erwartet Mastiaux einen Gewinn von 2,4 Milliarden Euro und bis 2025 von mindesten 3 Milliarden Euro. Die Dividende für 2017 soll 50 Cent je Aktie betragen.