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Verbindung zu Angeklagtem aus Durmersheim – Weiteres Rauschgiftverfahren vor dem Baden-Badener Landgericht

Baden-Baden/Krefeld/Durmersheim (pm/cmk) Am heutigen Mittwoch startet am Landgericht Baden-Baden ein weiterer großer Drogenprozess. Angeklagt ist ein 30-jähriger Kosovare - er soll insgesamt 275,5 Kilogramm Marihuana gekauft und verkauft haben. Besonders brisant: Die Drogen soll der Mann von dem 40-jährigen Durmersheimer gekauft haben, der derzeit selbst im größten Rauschgiftprozess der Geschichte des Landgerichts Baden-Baden angeklagt ist.

Symbolbild: Adobe Stock

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Über 275 Kilogramm Marihuana gekauft und verkauft

Heute beginnt bei der 4. Großen Strafkammer des Landgerichts Baden-Baden ein weiteres großes Rauschgiftverfahren, das am 18., 25. und 27.03.2019 fortgesetzt wird. Die Anklage der Staatsanwaltschaft Baden-Baden richtet sich gegen einen 30-jährigen kosovarischen Staatsangehörigen aus Krefeld. Ihm wird vorgeworfen, zwischen Anfang 2016 und Mitte 2018 von einem in Durmersheim wohnhaften, gesondert verfolgten albanisch-griechischen Staatsangehörigen in fünf Fällen insgesamt 275,5 Kilogramm Marihuana erworben und weiterverkauft zu haben.

Internationaler Drogenhandel

Der bislang zu den Tatvorwürfen schweigende Angeklagte wurde Ende Juni 2018 verhaftet und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Bei seiner Festnahme fand die Polizei in Krefeld eine große Marihuana-Indoor-Anlage mit etwa 560 Pflanzen, weshalb bei der Staatsanwaltschaft Krefeld ein gesondertes Ermittlungsverfahren gegen den Angeklagten anhängig ist. Das vorliegende Verfahren ist Teil eines Ermittlungskomplexes, der 2017/2018 von der Staatsanwaltschaft Baden-Baden gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg und dem Zollfahndungsamt Stuttgart gegen eine international tätige Gruppierung von Personen geführt wurde.