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Auch in Berlin wurde bereits für den Klimaschutz demonstriert. Foto: Marlin Helene

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Schüler gehen für den Klimaschutz auf die Straße – “Fridays for Future” auch in Karlsruhe

Baden-Württemberg/Karlsruhe (dpa/cmk) In mehr als 100 Staaten werden am Freitag insgesamt mehr als 1.600 Demonstrationen von Schülern erwartet. Auch in zahlreichen Städten Baden-Württembergs wollen Schüler im Rahmen der “Fridays for Future”-Bewegung für den Klimaschutz auf die Straße gehen. Weltweit soll es den Organisatoren zufolge der bislang umfassendste Protest werden.

Auch in Karlsruhe

Nach einer Erhebung von “Stuttgarter Zeitung” und “Stuttgarter Nachricht” (Freitag) liegen allein im Südwesten in 30 Städten Anmeldungen vor. In Stuttgart startet der Protest um 11.00 Uhr. Oberbürgermeister Fritz Kuhn will um 11.45 Uhr vor dem Rathaus zu den Schülern sprechen. In Karlsruhe werden ab 11.00 Uhr hunderte Schüler auf dem Marktplatz erwartet.

Demo statt Schule

Vorbild für die Aktionen ist die schwedische Schülerin Greta Thunberg, die seit vielen Wochen freitags für den Kampf gegen den Klimawandel demonstriert, statt zur Schule zu gehen. Sie ist zu einer Symbolfigur für Klimaschützer rund um die Welt geworden.

Kultusministerin warnt

Kultusministern Susanne Eisenmann (CDU) warnte im Vorfeld der Proteste davor, Schule und Klimaschutz gegeneinander auszuspielen. “Dieser Einsatz für unseren Planeten ist wichtig und nachvollziehbar, er kann aber auch in der unterrichtsfreien Zeit stattfinden”, sagte sie der “Heilbronner Stimme” (Freitag). Es gebe viele weitere wichtige Themen wie Menschenrechte oder Tierschutz. “Wenn nun jeden Tag für eines dieser Themen demonstriert wird, dann haben wir am Ende gar keinen Unterricht mehr. Und das kann es ja nicht sein.”