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Polizei warnt: Vermehrt Falschgeld in Karlsruhe im Umlauf

Karlsruhe (pol/cmk) Die Kriminalpolizei stellt derzeit vermehrt Falschgeld vor allem im Stadtgebiet von Karlsruhe fest. Dabei handelt es sich um unechte 100 Euroscheine. Die Ermittler verzeichneten seit Ende September schon 20 Fälle. Die falschen Banknoten sind dabei hauptsächlich am Ausgabejahr 2002 zu erkennen. Der Silberfaden ist hier nur angedeutet und nicht gedruckt. Auch ist beim Kippen des Geldscheins kein Farbwechsel erkennbar. Die Polizei gibt Tipps, wie Sie sich beim Auffinden von Falschgeld oder einem Verdachtsfall am Besten verhalten sollen.

Symbolbild: Adobe Stock

Was tun, wenn Sie Falschgeld entdecken?

Die falschen Banknoten sind vor allem am Ausgabejahr 2002 zu erkennen, bei denen der Silberfaden nicht wirklich gedruckt sondern nur angedeutet ist. Beim sogenannten Kippeffekt der Wertangabe ‘100’ ist kein Farbwechsel zu erkennen und die erhabene schraffierte Fläche auf der Vorderseite ist nicht fühlbar.

Im Verdachtsfall gibt es einige Dinge zu beachten, so rät die Kriminalpolizei: 

  1. Der betreffende Schein sollte nach Möglichkeit einbehalten und die Polizei sofort verständigt werden. Darüber hinaus ist es wichtig, die Note bis zum Eintreffen der Polizei nicht mehr anzufassen.
  2. Falls es die Umstände zulassen, soll der Ausgeber der Banknote möglichst überzeugt werden, bis zum Eintreffen der Polizei vor Ort zu bleiben. Entfernt sich die Person dennoch, kann eine detaillierte Personenbeschreibung oder gar eine Fotoaufnahme – gegebenenfalls per Handy – bei den weiteren Ermittlungen nach Verdächtigen helfen.
  3. Sollten Videoaufnahmen im Rahmen einer Geschäftsüberwachung vorliegen, wird um deren Sicherung gebeten.
  4. Sollte das Falschgeld erst bei der Zählung von Tageseinnahmen festgestellt werden ist eine rasche Zustellung an die nächste Polizeidienststelle wichtig.