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Größter Rauschgift-Prozess der Geschichte startet gegen Männer aus Durmersheim und Baden-Baden

Durmersheim/Baden-Baden (pm/cmk) Es geht um den wohl größten Rauschgift-Prozess der Geschichte im Bezirk des Landgerichts Baden-Baden. Ein 40-Jähriger aus Durmersheim (Landkreis Rastatt) soll in zwei Jahren über 1,3 Tonnen Marihuana und Kokain für knapp 3,5 Millionen Euro an verschiedene Personen verkauft haben. Ein 39-Jähriger aus Baden-Baden soll ihm in mehreren Fällen dabei geholfen haben.

Symbolbild: Adobe Stock

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Größter Drogenprozess der Geschichte

Am kommenden Donnerstag um 13.30 Uhr startet der wohl größte Rauschgift-Prozess der Region vor der 2. Großen Strafkammer des Landgerichts Baden-Baden. Angeklagt sind ein 40-jähriger albanisch-griechischer Staatsangehöriger aus Durmersheim und ein 39-jähriger deutscher Staatsangehöriger aus Baden-Baden. Der Mann aus Durmersheim soll von Anfang 2016 bis Mitte 2018 insgesamt 1.349 Kilogramm Marihuana und sieben Kilogramm Kokain verkauft haben. Es geht um Drogen im Wert von 3,5 Millionen Euro und um über 50 Einzelfälle. 

Festnahmen auch in Griechenland

Die “Ware” soll dabei an Personen im In- und Ausland verkauft worden sein, in Deutschland unter anderem in München, Krefeld, Pforzheim, Muggensturm, Durmersheim und Ludwigshafen. Der 39-jährige Deutsche soll in mehreren Fällen Beihilfe geleistet haben. Das Verfahren der organisierten Kriminalität wurde von der Staatsanwaltschaft Baden-Baden und dem Landeskriminalamt (LKA)/Zollfahndungsamt geführt. Die zum Teil verdeckten Ermittlungen dauerten mehrere Monate und führten zu zahlreichen Festnahmen in Deutschland und Griechenland. 

Mehrere Prozesse

Für den Prozess sind vorerst sieben Verhandlungstage vorgesehen. Demnach könnte am 21.03.2019 ein Urteil fallen. Weitere Strafprozesse gegen Personen aus demselben Ermittlungskomplex, denen Rauschgiftgeschäfte im Bereich von mehreren hundert Kilogramm Drogen vorgeworfen werden, stehen in den nächsten Wochen an.