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Foto: Süddeutsche Mediengesellschaft

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Geht in Remchingen ein Feuerteufel um?

Remchingen / Pforzheim (as) Das ist unheimlich: Innerhalb von kurzer Zeit gingen in der Nacht zum Mittwoch in einem kleinen Umkreis in Remchingen fünf Fahrzeuge in Flammen auf. Da liegt die Vermutung nahe, dass das kein Zufall war, sondern Brandstiftung. Das untersucht jetzt die Polizei. Der Schaden wird auf etwa 600.000 Euro geschätzt. Ist ein Feuerteufel in Remchingen unterwegs? Die Polizei hat am Morgen auf neue welle-Nachfrage mitgeteilt, dass sie einen Tatverdächtigen festgenommen hat. 

Fünf Brände in kurzer Zeit

Am Mittwoch Morgen wurde die Freiwillige Feuerwehr aus Remchingen gegen 2 Uhr von der Leitstelle Pforzheim/Enzkreis zu einem Autobrand auf dem Bahnhofsparkplatz alarmiert. Als die ersten Kräfte eintrafen, stand der Wagen bereits in hellen Flammen. Kurz darauf kam auf einem Platz gegenüber, auf dem mehrere Lastwagen und Kräne untergestellt waren,  zu einem weiteren Brand an einem Lastwagen. Die Flammen griffen noch auf einen daneben stehenden LKW über. Kurz darauf kamen noch zwei Einsätze. Ein weiteres Auto brannte in einem Wohngebiet – und an der Brandstelle mit den LKW wurde möglicherweise ein weiterer Laster angezündet. 

Brandstiftung wird vermutet

Die Feuerwehr Remchingen war mit allen Fahrzeuge unterwegs und forderte Hilfe der Feuerwehr Königsbach-Stein an. Feuerwehr und auch Polizei gehen von Brandstiftung aus. Der Schaden kann noch nicht beziffert werden, kann aber mehrere hunderttausend Euro betragen, weil zwei Lastwagen einer Firma fast komplett zerstört wurden und zwei Autos ausbrannten. Laut Polizei gibt es inzwischen einen Tatverdächtigen.  Die Vernehmungen laufen, Einzelheiten sollen im Laufe des Tages bekannt gegeben werden. 

Vorbild Ortenau?

Hat sich da jemand eine unheimliche Brandserie zum Vorbild genommen, die seit über einem Jahr in der südlichen Ortenau anhält? Dabei sind schon 40 Autos an verschiedenen Orten hauptsächlich im Raum Lahr / Mahlberg in Flammen aufgegangen. Vom Täter fehlt bisher jede Spur. Die Polizei ist dort dringend auf Hinweise angewiesen und bittet darum, sofort den Notruf zu wählen, wenn Verdächtiges auffällt.