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Familiendrama in Tiefenbronn - Obduktionsergebnisse liegen vor

Tiefenbronn (dpa/cmk) Ein unfassbares Familiendrama erschütterte am Samstagmittag Pforzheim-Tiefenbronn. Ein 60-Jähriger vermögender Unternehmer steht im Verdacht, seine 38-jährige Frau und seinen achtjährigen Sohn getötet zu haben. Sein zweiter Sohn (11 Jahre alt) konnte sich schwerverletzt verletzt ins Freie retten. Nun liegen die Obduktionsergebnisse der Mutter und des Sohnes vor.

Foto: ER24

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Frau und Sohn durch Schnitt- und Stichverletzungen gestorben

Wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Dienstag mitteilten, starb das Kind durch Schnittwunden am Hals. Seine Mutter sei ebenfalls an Stich- und Schnittverletzungen am Hals gestorben. Das habe die Obduktion der Leichen ergeben. Ein weiterer Sohn der Familie war nach der Tat vom vergangenen Samstag mit ähnlichen, lebensgefährlichen Verletzungen gefunden worden. Er ist außer Lebensgefahr.

Vater dringend tatverdächtig

Dringend tatverdächtig ist der 60 Jahre alte Familienvater. Er sei “aufgrund seines akuten Gesundheitszustandes” weiterhin nicht vernehmungsfähig, wie es weiter hieß. Äußere Verletzungen habe er aber nicht, sagte ein Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft Pforzheim ohne weitere Details zu nennen. Gegen den 60-Jährigen, ebenso wie die Opfer Deutscher, war bereits am Wochenende Haftbefehl erlassen worden.

Elfjähriger Sohn außer Lebensgefahr

Die Polizei hatte die beiden Toten im Wohnhaus der Familie entdeckt. Auch der Vater wurde dort angetroffen. Zuvor hatte ein Zeuge den elf Jahre alten Bruder des getöteten Achtjährigen schwerstverletzt auf der Straße gefunden. Zum Motiv der Bluttat gibt es noch keinerlei Informationen.