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Karlsruhe (pm/dpa/lk) - Die steigende Zahl der Corona-Infektionen bringt Gesundheitsämter im Südwesten an die Überlastungsgrenze. Inzwischen haben mindestens 24 der insgesamt 38 Gesundheitsämter in Baden-Württemberg eine Überlastungsanzeige gestellt – und bauen auf die Hilfe der Bundeswehr. Doch trotz Unterstützung der Bundeswehr kann das Gesundheitsamt Karlsruhe nur noch bei etwa zwei von drei Coronainfektionen die Quelle ausmachen. Und das, obwohl "bis zum Anschlag" gearbeitet wird.
Bad Herrenalb (msch) - In Bad Herrenalb gibt es momentan gerade noch drei Hausärzte. Und die Situation wird sich weiter zuspitzen, da schon bald eine weitere Praxis schließt. Eine Entspannung der Situation ist derzeit nicht in Sicht. Auch zahlreiche andere Städte und Kommune in der Region klagen über die zunehmend schlechter werdende Versorgen mit Hausarztpraxen.
Karlsruhe/Stuttgart (dpa/lk) - Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, tritt am Montag eine verschärfte Verordnung in Baden-Württemberg in Kraft. Durch sie ist festgelegt, dass die gesamte Gastronomie im Land bis Ende November schließen muss. Auch Kultureinrichtungen wie Kinos und Theater bleiben geschlossen. Ähnliche Maßnahmen haben auch alle anderen Bundesländer ergriffen und am Sonntag verkündet. Somit tritt in ganz Deutschland in weiten Teilen der Wirtschaft, mit Auswirkungen für den Alltag aller, ein Teil-Lockdown in Kraft.
Bad Wildbad (pm/lk) - Sonniges Oktoberwetter am letzten Wochenende vor dem "Lockdown Light": Die Stadt Bad Wildbad rechnet mit einem Besucherandrang auf die beliebten Ausflugsziele am Sommerberg und trifft vorsorglich einige Sicherheitsvorkehrungen. Die Stadt hat Maßnahmen getroffen, um die Besucherströme unter Berücksichtigung der Abstands- und Hygienemaßnahmen zu lenken. Die Polizei in der Südpfalz rechnet am Wochenende ebenfalls damit, dass sehr viele Menschen das sonnige Wetter nochmal im Pfälzerwald ausnutzen werden.
Karlsruhe/Berlin (dpa/lk) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die harten Beschlüsse von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie verteidigt. Deutschland befinde sich wegen der weiter steigenden Corona-Infektionszahlen nach den Worten der Kanzlerin in einer akuten nationalen Gesundheitsnotlage. "Wir müssen handeln, und zwar jetzt", sagte Merkel am Mittwoch nach Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder. "Die Kurve muss wieder abflachen." Man brauche jetzt im November eine befristete "nationale Kraftanstrengung".
Karlsruhe/Berlin (dpa/lk) - Bund und Länder wollen die drastisch steigenden Corona-Infektionszahlen mit massiven Kontaktbeschränkungen über den November hinweg in den Griff bekommen. Deutschlandweit sollen die Maßnahmen bereits vom 02. November an und nicht wie ursprünglich in der Beschlussvorlage des Bundes vorgesehen vom 04. November an in Kraft treten. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder.
Karlsruhe/Stuttgart (dpa/lk) - Vor der neuen Bund-Länder-Runde zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie am Mittwoch sorgt der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl mit dem radikalen Vorschlag für einen strengen, aber kurzzeitigen Lockdown für Aufsehen. Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende fordert bei einer weiteren Verschärfung der Lage einen gut einwöchigen Lockdown in Deutschland. Während Teile der Wissenschaft seine Idee untermauern, stößt Strobl bei seinem baden-württembergischen Koalitionspartner, der Opposition und sogar in den eigenen Reihen auf breite Skepsis und Ablehnung.
Karlsruhe (pm/mt) - "Omi, ich brauch Geld!" - "Die Polizei holt nie ihr Geld ab!" Diese Sprüche stehen jetzt auf Karlsruher Bäckertüten. Die Polizei möchte so die Bürger über Telefonbetrüger aufklären. Denn durch Corona ist es für die Polizei schwerer, die älteren Menschen zu erreichen, die meist Ziel der Betrüger sind. Mit der Aktion sollen aber auch jüngere Menschen angesprochen werden, die dann mit ihren Eltern oder Großeltern über das Thema sprechen sollen.
Kehl (dpa/pol/lk) - Ein mit einem Messer bewaffneter 53 Jahre alter Mann ist in Kehl bei einem Polizeieinsatz durch einen Schuss aus einer Polizeiwaffe tödlich verletzt worden. Das teilten das Polizeipräsidium und die Staatsanwaltschaft Offenburg am Sonntagabend mit. Die Beamten gehen von einem "mutmaßlich psychischen Ausnahmezustand" des Mannes aus. Bereits vor etwa einem Monat war der Mann in einem ähnlichen Zustand auffällig geworden und hatte mit einem Küchenmesser einen Nachbarn bedroht.
Karlsruhe (pm/dpa/lk) - Der Landkreis Karlsruhe hat den Grenzwert von 50 Corona-Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen überschritten. Die Stadt liegt nur knapp unter dem Wert. Um einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken, werden künftig in und um Karlsruhe verschärfte Maßnahmen gelten. Inzwischen gilt fast die gesamte Region als Corona-Risikogebiet. Auch Pforzheim hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die am Samstag in Kraft tritt.

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