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In Zeiten von Corona müssen die Menschen auf vieles verzichten – zum Schutz der Mitmenschen und der eigenen Gesundheit. Gleichzeitig bangen viele Geschäftstreibende und Kultureinrichtungen um ihre Existenz, so auch das Kammertheater Karlsruhe. Doch damit der Kulturbetrieb auch nach der Corona-Pandemie noch existieren kann und seine Zuschauer begeistern kann, gibt es seit einigen Tagen ein Angebot, von dem beide Seiten – Kammertheater und Besucher – profitieren. Was in den 60er Jahren zum guten Ton gehörte, erlebt nun in Karlsruhe ein Revival: Das Autokino!
Seit Montag gilt in Bussen, Bahnen und beim Einkaufen im Südwesten die Maskenpflicht: Nach einer ersten Gewöhnungswoche ohne Strafen sollen Bürger, die keine Masken tragen, in Baden-Württemberg ein Bußgeld von 15 Euro abdrücken. Zu dem genauen Zeitraum der Maskenpflicht konnte der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann noch keine konkreten Angaben machen. "Man sollte sich darauf einrichten, dass es eine Weile geht", sagte er am Montag in Stuttgart. In Rheinland-Pfalz sollen Bürgerinnen und Bürger zehn Euro Strafe bezahlen, wenn Mund und Nase beim Einkaufen, im ÖPNV oder auf dem Wochenmarkt nicht bedeckt werden.
Baden-Württemberg (ass) Ab Montag gilt in Baden-Württemberg eine Maskenpflicht. Das bedeutet in Bahnen, Bussen und beim Einkaufen: Maske auf. Doch laut einem Sprecher des baden-württembergischen Innenministeriums ist die kommende Woche erst mal eine sogenannte "Eingewöhnungsphase". Bei Verstößen soll es diese Woche noch keine Strafen geben. Wie hoch die Geldstrafen in Zukunft sein werden, steht noch nicht fest. Es hänge vom Verhalten der Bürger*innen in der ersten Woche ab, wie intensiv dann kontrolliert wird.
Die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg wurde erneut angepasst. Grund dafür war die ab dem 27. April geltende Maskenpflicht und die Erweiterung der Notbetreuung für Kinder. Damit wurden nun auch die genauen Vorgaben festgelegt, die die Bürgerinnen und Bürger ab Montag beachten müssen. So gibt es mehrere Ausnahmen bei der Maskenpflicht, die beispielsweise Asthmatiker, Kinder und Kassierer betreffen. Zudem können nun mehrere Eltern die Notbetreuung für ihr Kind in Anspruch nehmen, da diese nicht mehr nur für Kinder mit Eltern in systemrelevanten Berufen zugänglich ist.
Maske auf in Bus, Bahn und beim Einkaufen – das gilt bald auch in der Region. Wie Ministerpräsident Winfried Kretschmann in einem Statement am Dienstagmittag bestätigte, tritt die Maskenpflicht am 27. April in Baden-Württemberg in Kraft. „Eine Bedeckung von Mund und Nase kann helfen die Verbreitung des Virus zu bremsen", so Kretschmann. Auch Rheinland-Pfalz zog nun nach und bestätigte eine Maskenpflicht ab nächsten Montag. In Sachsen müssen Bürgerinnen und Bürger bereits seit einigen Tagen in Geschäften und dem Nahverkehr eine Maske tragen. Thüringen will ab Freitag nachziehen, Bayern in der nächsten Woche. Auch in Mecklenburg-Vorpommern sind Masken in Bus und Bahn ab Montag Pflicht.
In mehreren deutschen Städten wie beispielsweise Sulz am Neckar, Hanau oder Wolfsburg ist das Einkaufen oder Bus- und Bahnfahren aktuell nur noch mit Mund-Nasen-Schutz erlaubt. Auch die baden-württembergische Landesregierung plant nun einen entsprechenden Beschluss, am Dienstagvormittag berät das Kabinett über die Maskenpflicht. Gesundheitsminister Lucha hatte sich am Montag deutlich für eine solche Pflicht ausgesprochen. Ministerpräsident Kretschmann will die Öffentlichkeit am Dienstagmittag informieren.
Am vergangenen Mittwoch besprachen sich Bund und Länder über die neuen Corona-Maßnahmen. Doch die vereinbarte Verordnung warf viele Fragen auf. Nun hat das Kabinett die fünfte Corona-Verordnung der Landesregierung zur Änderung beschlossen. Diese klärt unter anderem die Frage, welche Einrichtungen, Geschäfte und Gastronomiebetriebe wieder öffnen dürfen und welche nicht. Die neuen Regelungen gelten ab dem 20. April.
Wie Bund und Länder diese Woche gemeinsam beschlossen haben, wird es bis Ende August keine Großveranstaltungen in Deutschland geben. Damit fallen viele beliebte Events auch in der Region aus. "Das Fest" in Karlsruhe wurde bereits komplett ins kommende Jahr verlegt, der SWP Citylauf in Pforzheim komplett abgesagt. Auch die Schlossfestspiele Ettlingen können also nicht wie gewohnt stattfinden. Doch die Verantwortlichen geben noch nicht auf und arbeiten derzeit an einem "Rettungs-Spielplan". Die Intendantin Solvejg Bauer hat im Interview mit der neuen welle erzählt, wie das konkret aussehen könnte.
Am Mittwoch haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder auf erste Lockerungen der Corona-Maßnahmen verständigt. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann gab am Nachmittag ein Statement zu den Ergebnissen ab. Demnach soll der Schulbetrieb in ganz Deutschland bald wieder eingeschränkt aufgenommen werden und bestimmte Geschäfte ab Montag wieder öffnen dürfen. Dabei gelte es allerdings strikte Hygienevorschriften und Schutzmaßnahmen einzuhalten. Grundsätzlich werden die Kontaktbeschränkungen aber bis Mai verlängert und auch Bars, Theater und Konzerthäuser bleiben geschlossen.
Schon mehrere Wochen halten sich die Bürger vorwiegend vorbildlich an die Corona-Verordnungen, die aufgrund der Pandemie erlassen wurden. Keine Treffen mehr auf öffentlichen Plätzen, keine Schul- oder Kitabesuche mehr, wenige bis gar keine Sozialkontakte und kein Besuch im Lieblingsrestaurant oder der Lieblingskneipe. Doch wie lange werden die Regeln noch gelten? Die Bundeskanzlerin Angela Merkel berät an diesem Mittwoch mit den Ministerpräsidenten, ob eine schrittweise Lockerung der Beschränkungen jetzt schon sinnvoll wäre.