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Es waren turbulente Wochen für den Karlsruher SC, zwischen Planinsolvenz und Rücktrittsforderungen gegen den Präsidenten Ingo Wellenreuther. Nach vielen Anwaltsschreiben und einem Angebot des "Bündnis KSC", einer Investorengruppe aus Sponsoren und Geschäftsleuten, wurde der Druck wohl am Ende doch zu groß. Am Donnerstagvormittag gab Ingo Wellenreuther seinen sofortigen Rücktritt bekannt. Damit macht er den Weg frei für das "Bündnis KSC", das zuletzt finanzielle Unterstützung von 6 Millionen Euro angeboten hat, insofern Wellenreuther seinen Rücktritt bekannt gebe. Teil des Bündnisses ist auch Martin Müller als Geschäftsführer der GEM Ingenieurgesellschaft, der die Präsidentschaftswahl im vergangenen Jahr gegen Wellenreuther verloren hatte.
Karlsruhe/Philippsburg (dpa/lk) - Die beiden Kühltürme des Atomkraftwerks Philippsburg bei Karlsruhe werden zwischen Donnerstag und Freitag gesprengt. Innerhalb dieses 48-stündigen Zeitfensters kann der Abbruch zu jeder Tages- und Nachtzeit stattfinden - allerdings ohne Zuschauer.
Waldbronn (pm/lk) - Seit Ende vergangenen Jahres hat die Gemeinde mehrfach über die Zukunft des Eistreffs Waldbronn beraten und einen Beschluss immer wieder vertagt. Die endgültige Entscheidung hätte eigentlich in der Gemeinderatssitzung im März fallen sollen. Doch die wurde wegen Corona abgesagt. Am Mittwoch trifft sich der Gemeinderat Waldbronn jetzt zu einer Sondersitzung, die endlich für Klarheit sorgen soll.
Baden-Baden (lk) - Vergangene Woche sind für Baden-Württemberg zahlreiche Lockerungen der Corona-Beschränkungen beschlossen worden. Wichtig sind hierbei natürlich die Neuinfektionen. Die Bundesregierung hat eine Obergrenze vom 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen vorgegeben. Der Stadtkreis Baden-Baden sticht bei den Zahlen positiv hervor - es ist der einzige Kreis in Baden-Württemberg, der in der vergangenen Woche keine Neuinfektionen registriert hat.
Karlsruhe (pol/lk) - Seit zwei Wochen müssen in Geschäften und Läden sowie in Bussen und Bahnen Mund-Nasen-Schutzmasken getragen werden. Doch diese Woche haben sich Politiker auf Lockerungen der Corona-Verordnungen verständigt. Unter anderem durften Zoos und Kinderspielplätze wieder öffnen. Die Polizei Karlsruhe bittet daher weiterhin um die Beachtung der geltenden Corona-Regelungen. Außerdem wird die Verkehrsüberwachung wieder ausgeweitet.
Baden-Württemberg (dpa/lk) - Am Mittwoch haben sich die Ministerpräsidenten der Länder mit Kanzlerin Angela Merkel getroffen und über weitere Lockerungen in der Corona-Zeit gesprochen. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat im Anschluss ein Ampelsystem für den  stufenweisen Fahrplan zur Lockerung der Corona-Beschränkungen im Landtag vorgestellt. Allerdings muss der Stufenfahrplan erst noch vom Kabinett genehmigt werden.
Baden-Württemberg (dpa/lk) - Andere Bundesländer lockern momentan die Corona-Auflagen, beispielsweise für Gastronomie, Hotellerie und Torismus. Doch Baden-Württembergs Regierungschef Kretschmann bleibt vor dem wichtigen Gespräch mit Kanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder am Mittwoch (06. Mai) zurückhaltend.
Stuttgart/Karlsruhe (pm/lk) - Die Einschränkungen im öffentlichen Leben sind jetzt in der achten Woche. Doch in vielen Bereichen stehen Lockerungen an. Zoos und Tierparks sollen wieder öffnen und das kulturelle Leben findet neue Wege - wie beispielsweise Autokinos oder Autobühnen. Doch an den beiden Staatstheatern in Stuttgart und Karlsruhe wird der Spielbetrieb eingestellt. In dieser Saison wird es keine Opern, Ballettaufführungen oder Theatersücke mehr geben.
Baden-Württemberg hebt weitere Beschränkungen der Corona-Verordnung auf. Besonders Familien dürften sich über die Lockerungen in der kommenden Woche freuen: Spielplätze, Zoos, Museen und Ausstellungen sollen unter Beachtung von Hygiene- und Schutzauflagen wieder geöffnet werden. Die Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht und weitere Schließungen gelten zunächst weiter, heißt es in einer Stellungnahme des Landes Baden-Württembergs.
Die Corona-Krise wirkt sich auch in der Region spürbar auf den Arbeitsmarkt aus, das zeigen die aktuellen Zahlen der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt. Demnach haben im Zuständigkeitsbereich mehr als 9.000 Unternehmen seit Beginn der Corona-Epidemie Kurzarbeit angemeldet. Die Zahl der Arbeitslosen ist seit März um knapp 4.000 gestiegen. "Wir haben mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit gerechnet. Der Arbeitsmarkt ist durch die Corona-Krise unter Druck geraten, weshalb sich die Frühjahrsbelebung nicht fortsetzt“, sagt Ingo Zenkner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt.