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Karlsruhe/Landau (dpa/lk) - Im Rechtsstreit um die zweite Rheinbrücke bei Karlsruhe haben sich Vertreter der Stadt Karlsruhe, des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) und des Landes Baden-Württemberg geeinigt. Seit Mittwoch hatte der Verwaltungsgerichtshof Mannheim im Karlsruher Bürgerzentrum Süd die beiden Klagen der Stadt und des BUND verhandelt. Auch Verkehrsminister Winfried Hermann hatte sich für einen Vergleich ausgesprochen .Außerdem warb er für eine nachhaltige Lösung mit Radweg und bot die Hilfe des Landes an.
Nachdem in Rheinland-Pfalz schon ab Mittwoch neue Corona-Lockerungen gelten, hat nun auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann eine Neuerung bekanntgegeben. So dürfen sich ab dem 1. Juli wieder bis zu 20 Menschen in der Öffentlichkeit treffen. Bislang war die Zusammenkunft im öffentlichen Raum mit bis zu zehn Personen oder den Angehörigen zweier Haushalte gestattet. Zudem wurde eine Stabilisierungshilfe für das Gastgewerbe beschlossen und Messen sollen ab dem 1. September wieder mit mehr als 500 Personen stattfinden dürfen.
Karlsruhe (pm/lk) - Corona hat völlig unerwartet und innerhalb kürzester Zeit sämtliche Wirtschaftszweige und Unternehmen in die Knie gezwungen. Aber kaum eine Branche ist so stark von den Folgen betroffen, wie die Veranstaltungsbranche. Tausende Festivals, Messen und Events mussten abgesagt werden. Wann es weitergehen kann, ist bislang noch nicht klar. Um auf diese Misere aufmerksam zu machen, gibt es in der Nacht von Montag auf Dienstag die "Night of Light". Eventlocations, Spielstätten, Gebäude und Bauwerke werden in ganz Deutschland rot angestrahlt - und natürlich auch bei uns in der Region.
Bruchsal (pol/lk) - Ein Mann aus Bruchsal soll den Leichnam seiner verstorbenen Mutter mehrere Jahre in eine Einfamilienhaus aufbewahrt haben. Die rund fünf Jahre alte Leiche fand die Polizei im Schlafzimmer des Hauses. Von den weiter eingegangenen Rentenzahlungen der Frau soll der Sohn seinen Lebensunterhalt bestritten haben. Darum ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf Betrug. Außerdem ist die genaue Todesursache der Mutter noch nicht geklärt.
Die CDU fordert angesichts sinkender Infektionszahlen deutliche Lockerungen der Corona-Beschränkungen im Land. Demnach sollen in Baden-Württemberg bald Ansammlungen von bis zu 20 statt bis zu zehn Personen aus verschiedenen Haushalten in der Öffentlichkeit erlaubt sein. Zudem möchte die CDU ab Anfang Juli Veranstaltungen mit bis zu 250 Leuten freigeben. Noch größere Veranstaltungen sollen bis mindestens Ende August untersagt bleiben. Betriebsverbote gäbe es dann nur noch explizit für Diskotheken, Clubs und für Bordelle. Eine neue Corona-Verordnung könnte demnach bereits nächste Woche kommen.
Baden-Württemberg hat die grundsätzliche Quarantäne-Pflicht für Einreisende aus anderen Staaten aufgehoben. Lediglich wer aus einem vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Risikogebiet eingestuften Staat einreist, muss auch weiterhin für vierzehn Tage in häusliche Isolation. Gesundheitsminister Manne Lucha sagt dazu: "Durch eine Zunahme des Reiseverkehrs steigt automatisch das Infektionsrisiko. Denn das Virus lässt sich nicht durch Ländergrenzen aufhalten. Deshalb sind wir alle gefordert, auch weiterhin Abstands- und Hygieneregeln konsequent einzuhalten. Nur so können wir die Infektionszahlen niedrig halten. Vor Antritt einer Reise sollte man sich darüber hinaus unbedingt über die Situation vor Ort informieren."
Nach wochenlangen Planungen und Debatten war es in der Nacht auf Dienstag soweit: Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes stand zum Download bereit. Die Bundesregierung hofft, durch die App neue Erkenntnisse über Infektionsketten zu erhalten und Neuinfektionen damit frühzeitig eindämmen zu können. Für Bürger soll die Verwendung freiwillig sein und bleiben, einen hohen Datenschutz verspricht der Bund ebenso. Doch was hat es mit der App eigentlich auf sich und wie funktioniert sie? Wir haben hier die wichtigsten Informationen zusammengefasst.
Stuttgart/Karlsruhe (lk) - Die Pfingstferien sind vorbei und ab heute sind auch die Grenzen zu unseren Nachbarländern wieder geöffnet. Reisebusse dürfen wieder fahren. Und unter anderem dürfen auch die Erst,- Zweit und Drittklässler wieder in den Unterricht, wenn auch nicht alle gleichzeitig. Das ist nicht nur für die Kids, sondern auch für viele Eltern sicherlich eine große Erleichterung. Außerdem gibt es weitere Lockerungen bei den Corona-Beschränkungen. Natürlich auch bei uns in der Region.
Mainau statt Malle, Ravenna-Wasserfall statt Niagarafälle, Titisee statt Titicacasee: Der Süden liegt so nah. Wenn es nach dem Willen des Tourismusministeriums geht, sollen die Baden-Württemberger dieses Jahr am besten hierzulande urlauben. "Sie haben Ihr Ziel erreicht" - mit diesem Slogan wirbt das Tourismusministerium darum, in diesem Jahr Urlaub im eigenen Land zu machen. "Der Süden liegt so nah", heißt es auf den Plakaten mit Motiven aus dem Schwarzwald, vom Bodensee und anderen schönen Regionen des Landes. Das Budget für die Kampagne, die in der Hand der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) liegt, beträgt 750.000 Euro.
Die Landesregierung hat am Dienstag die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg erneut gelockert. Nachdem private Feiern mit maximal 99 Teilnehmern bereits wieder erlaubt waren, wurden jetzt auch die strikten Kontaktbeschränkungen überarbeitet. Künftig ist es nun wieder möglich, sich im öffentlichen Raum mit den Angehörigen eines weiteren Haushalts oder mit insgesamt bis zu zehn Personen aufzuhalten. Die Regelungen gelten ab Mittwoch, den 10. Juni.