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Corona

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Karlsruhe (lk) - Seit März hat es drastische Maßnahmen für unser tägliches Leben gegeben. Inzwischen kommen aber fast wöchentlich neue Lockerungen. Wir können wieder in Freizeitparks, ins Restaurant oder in die Schwimmbäder. Bars, Diskotheken und Volksfeste dürfen aber weiterhin nicht öffnen. Für die Schausteller in Karlsruhe ist die Lage bedrohlich - fast die gesamte Saison zieht ohne Einnahmen vorbei. Inzwischen stehen auch die Weihnachtsmärkte auf der Kippe.
Der Epplesee in Rheinstetten-Forchheim zieht an heißen Tagen Besucher aus Nah und Fern an. Bis zu 8.000 Menschen tummeln sich dann an den Stränden rund ums kühle Nass. Ein Stadtrat fordert jetzt, den Epplesee zum Freizeitzentrum mit Campingplatz und Eintrittsgebühren zu machen. Rheinstettens Oberbürgermeister Sebastian Schrempp sagt im Interview mit der neuen welle: "Wir müssten das Ganze dann in professionelle Hände geben und dann könnten die Badegäste auch eine andere Infrastruktur erwarten. [...] Was dagegen spricht: Die Menschen, die den See besuchen möchten (auch Rheinstettener Bürger*innen) werden schon ein Stück weit in ihrer Freizügigkeit eingeschränkt. Bislang frei zugängliche Natur wird dann der Bevölkerung entzogen."
Durlach/Karlsruhe (lk) - Monatelang hat es in Deutschland "Shutdown" geheißen, mit allen Unannehmlichkeiten. Vielen ist dabei die Mähne auf dem Kopf immer weiter gewachsen. Seit ein paar Wochen dürfen Friseure wieder ihre Läden öffnen und ihrem Handwerk nachgehen, allerdings gelten natürlich Hygienevorschriften und Maskenpflicht. Manch ein Haarschnitt wurde durch die Mund-Nasen-Maske und ihre Gummibänder zur Herausforderung. Doch eine Durlacherin hatte jetzt die zündende Idee: selbstklebende Masken!
Karlsruhe (pm/lk) - Hochkultur im ZKM, dem deutschen Centre Pompidou, leckere Dolci und weitere italienische Spezialitäten, Florida-Feeling beim Stand-Up-Paddling auf dem Altrhein oder coole Designerbrillen aus Amsterdam shoppen – die neue Kampagne "Sommer in Karlsruhe" lädt zu einer Weltreise durch Karlsruhe ein.
Am Mittwoch werden in Rheinland-Pfalz weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Kraft treten. Diese betreffen unter anderem die Maskenpflicht in Außenbereichen von Restaurants und das Abstandsgebot, sowie die Sperrstunde, bei privaten Veranstaltungen wie beispielsweise Hochzeiten oder Geburtstagen. Zudem werden öffentliche Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 350 Menschen wieder erlaubt. Auch für die Kontaktsportarten wie beispielsweise Judo oder Ringen soll es mit den aktuellen Lockerungen nun einfacher werden.
Nachdem in Rheinland-Pfalz schon ab Mittwoch neue Corona-Lockerungen gelten, hat nun auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann eine Neuerung bekanntgegeben. So dürfen sich ab dem 1. Juli wieder bis zu 20 Menschen in der Öffentlichkeit treffen. Bislang war die Zusammenkunft im öffentlichen Raum mit bis zu zehn Personen oder den Angehörigen zweier Haushalte gestattet. Zudem wurde eine Stabilisierungshilfe für das Gastgewerbe beschlossen und Messen sollen ab dem 1. September wieder mit mehr als 500 Personen stattfinden dürfen.
Ettlingen (pm/lk) - Obwohl der große Spielplan wegen Corona auf kommendes Jahr verschoben wird, präsentieren die Schlossfestspiele Ettlingen ein kleines Alternativprogramm unter dem Motto "Royal Surprise". Von Juni bis August können Sie unterschiedliche Programme, wie die musikalische Theatergala-Reise "Voyage Surprise" im Schlosshof, oder das multimediales Rockkonzert "Don’t stop me now" mit Songs von Queen im Open-Air Kino am Dickhäuterplatz erleben.
Lange mussten die Südwestgastronomen und -Hoteliers auf die versprochene finanzielle Hilfe des Landes warten, nun scheint der Knoten geplatzt zu sein: Das Kabinett will am Dienstag die zugesagte "Stabilisierungshilfe" für die Branche in Höhe von 330 Millionen Euro absegnen. Die grün-schwarze Koalition habe sich schließlich doch darauf verständigt, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montagabend aus Regierungskreisen. Die Stabilisierungshilfe sieht vor, dass betroffene Betriebe im Anschluss an die Corona-Soforthilfe einmalig weitere 3.000 Euro sowie 2.000 Euro für jeden in Vollzeit beschäftigten Mitarbeiter beantragen können.
Stuttgart (dpa/cmk) Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält eine Rückkehr zum Regelbetrieb an den Schulen in Baden-Württemberg nach den Sommerferien für unrealistisch. "Unser Kernproblem ist die hohe Zahl der Lehrkräfte und Erzieher, die sich zu den vulnerablen Gruppen zählen. In den Schulen sollen das bis zu 20 Prozent sein", sagte Kretschmann in einem Interview der "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten" (Montag). "So kann man keinen Regelbetrieb wie vor der Corona-Pandemie machen."
Karlsruhe (pm/lk) - Corona hat völlig unerwartet und innerhalb kürzester Zeit sämtliche Wirtschaftszweige und Unternehmen in die Knie gezwungen. Aber kaum eine Branche ist so stark von den Folgen betroffen, wie die Veranstaltungsbranche. Tausende Festivals, Messen und Events mussten abgesagt werden. Wann es weitergehen kann, ist bislang noch nicht klar. Um auf diese Misere aufmerksam zu machen, gibt es in der Nacht von Montag auf Dienstag die "Night of Light". Eventlocations, Spielstätten, Gebäude und Bauwerke werden in ganz Deutschland rot angestrahlt - und natürlich auch bei uns in der Region.