Zählung – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Tue, 27 Jan 2026 10:39:38 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Baden-Württemberg zählt mehr als 100 verschiedene Vogelarten https://www.die-neue-welle.de/baden-wuerttemberg-zaehlt-mehr-als-100-verschiedene-vogelarten-1849635/ Tue, 27 Jan 2026 10:39:38 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1849635 Stuttgart (pm/tk) – Das Ergebnis der „Stunde der Wintervögel“ ist da: Bei der Zählaktion vom NABU haben deutschlandweit am zweiten Januarwochenende mehr als 145.000 Menschen über 3,27 Millionen Vögel in Gärten und Parks gezählt.

Spatz, Meise und Amsel

Auch in Baden-Württemberg ist die Freude am Vogelzählen ungebrochen: Rund 14.000 Teilnehmende zählten mehr als 100 verschiedene Vogelarten und insgesamt über 308.000 Individuen. „Schnee und Frost haben wohl für das passende Winter-Feeling gesorgt, so dass viele Menschen Lust hatten, sich mit den Wintervögeln im Garten zu befassen. Im Südwesten bekamen sie trotz frostiger Temperaturen erneut weniger Vögel als im Vorjahr zu sehen, was mir Sorgen bereitet“, berichtet NABU-Ornithologe Stefan Bosch. Auf die vordersten Plätze flogen erneut Haussperling, Kohlmeise, Blaumeise, Amsel und Feldsperling.

Immer weniger Vögel

Mit im Schnitt nur 32 gesichteten Vögeln je Garten oder Park wurden bundesweit noch nie so wenige Individuen gemeldet wie in diesem Jahr. Bei der ersten Zählung 2011 waren es noch 45,8 Vögel. Baden-Württemberg liegt mit 31,5 Vögeln sogar unter dem aktuellen Bundeswert. „Über die vielen Jahre ,Stunde der Wintervögel‘ lässt sich leider ein stetiger Abwärtstrend beobachten – unsere Städte und Dörfer verlieren Vögel. Offenbar sind immer mehr Gärten unattraktiv für Vögel, aber alle Ursachen für den Schwund sind noch nicht abschließend analysiert“, stellt Bosch fest.

Spatzenverluste in Städten

Auffällig ist der Rückgang der beiden Spatzenarten: Bundesweit wurden sie 15 Prozent (Haussperling) und zehn Prozent (Feldsperling) seltener gesichtet als im Vorjahr. Besonders die Großstädte verlieren den kleinen Gebäudebrüter: In Stuttgart, Pforzheim, Heilbronn und Mannheim etwa tschilpen diesmal weniger als drei Spatzen pro Garten, in ländlichen Regionen sind es teils mehr als doppelt so viele. „Der Spatz verliert vermutlich Lebensräume, weil ungenutzte Brachen bebaut und Häuser renoviert werden, ohne ihm eine Alternative zu bieten. Hier können Hausbesitzende helfen, indem sie Gärten vogelfreundlich gestalten und dem Gebäudebrüter mehr Brutplätze anbieten“, so Bosch.

Winterwetter vertreibt einige Arten

Viele typische Wintergäste haben sich diesmal im Südwesten rar gemacht, etwa Bergfink und Erlenzeisig. „Vermutlich sind sie, ebenso wie die übrigen am Futterhaus vermissten Arten, vor dem harschen Winterwetter in wärmere Regionen ausgewichen“, meint Bosch. Überraschend: Trotz des kalten Winterwetters haben erneut hundert Hausrotschwänze hierzulande ausgeharrt. Die Kurzstreckenzieher verbringen den Winter eigentlich in Südeuropa.

Wasservögel finden am Bodensee Zuflucht

In vielen Regionen in Deutschland wurden deutlich weniger Wasservögel wie Enten, Gänse, Schwäne und Blesshühner gemeldet. Grund war das Zufrieren von Dorf- und Parkteichen und anderen kleinen Gewässern. Die Vögel wichen an eisfreie große Seen und Flüsse außerhalb der Siedlungen aus – und wurden so nicht bei der „Stunde der Wintervögel“ erfasst. Dafür aber bei der Winterwasservogelzählung, etwa am Bodensee. Ornithologin Lisa Maier berichtet: „Wir konnten im Januar deutlich mehr Wasservögel am Bodensee zählen als noch im milderen Vormonat, da sie hier an eisfreien Flächen Futter finden konnten.

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Zwischen Frost und Federn: NABU Baden-Württemberg ruft zum Vogelzählen auf https://www.die-neue-welle.de/zwischen-frost-und-federn-nabu-baden-wuerttemberg-ruft-zum-vogelzaehlen-auf-1839635/ Wed, 07 Jan 2026 13:13:11 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1839635 Stuttgart (pm/tk) – Vögel zählen im Schnee: Vom 9. bis 11. Januar gibt es die deutschlandweite „Stunde der Wintervögel“. Der NABU ruft zum Mitmachen auf.

Vogelzählung am Wochenende

„Packen Sie sich warm ein und helfen Sie uns dabei, die Vögel im Garten, im Park oder am Futterhaus bei echtem Winterwetter zu erfassen. Der anhaltende Frost mit Schneefall könnte dafür sorgen, dass sich mehr Wintervögel an den Futtersilos einfinden, weil sie in der Natur weniger zu fressen finden“, sagt NABU-Vogelexperte Stefan Bosch. Gute Chancen also, viele interessante Beobachtungen zu machen. Wem es draußen zu frostig ist, kann drinnen vom Sofa aus die Einflüge an der Futterstelle im Garten oder auf dem Balkon beobachten.

Beim Füttern auf Qualität achten

„Wer Vögel im Winter füttern möchte, sollte auf die Qualität des Futters achten und darauf, dass es sauber und trocken bleibt. Körner- und Fettfutter aus dem Fachhandel kauft man am besten in Bioqualität. Sonnenblumenkerne mögen fast alle Arten“, erklärt Bosch. Der Frost kostet Meisen, Finken und Amseln viel Energie. Die liefern mit Fett gemischte Körner, wie sie Meisenknödel bieten, besonders gut. „Bitte nicht in Netzen, sondern in extra Futtersilos anbieten, darin können sich die Vögel nicht verheddern. Die Knödel lassen sich auch leicht aus Körnermischungen und Rindertalg oder Kokosfett selbst herstellen“, so Bosch.

Mitmachen und Vögel zählen

Die „Stunde der Wintervögel“ ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion. Die Zählung liefert wertvolle Daten, um die Trends bei der Bestandentwicklung der Arten im Siedlungsraum zu verfolgen. Im vergangenen Jahr haben bundesweit rund 122.000 Menschen mitgezählt, davon mehr als 14.000 in Baden-Württemberg. Wer mitmachen will, beobachtet eine Stunde lang die Vögel vor dem Fenster, im Garten oder im Park und meldet die Ergebnisse dem NABU. Von jeder Art wird die höchste Anzahl Vögel notiert, die während der Stunde gleichzeitig gesichtet wurde. Die Beobachtungen können unter www.stundederwintervoegel.de und mit der App „NABU Vogelwelt“ bis zum 19. Januar gemeldet werden.

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Käfer oder Wanze? Das ist hier die Frage – NABU ruft zur Insektenzählung https://www.die-neue-welle.de/kaefer-oder-wanze-das-ist-hier-die-frage-nabu-ruft-zur-insektenzaehlung-977040/ Sun, 04 Aug 2024 01:07:17 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=977040 Region (pm/tk) – Die auffällig rot-schwarz gezeichnete Feuerwanze steht im Mittelpunkt der Hochsommerzählung des NABU-Insektensommers. Bis 11. August soll alles gezählt werden, was im Südwesten sechs Beine hat.

Wanze oder Käfer

„Beim Insektensommer kann jeder und jede mitmachen, Insekten kennenlernen, sie zählen und dem NABU melden“, sagt NABU-Wildbienenexpertin Sabine Holmgeirsson. „Damit wollen wir Artenwissen vermitteln und Menschen einladen, sich mit dieser für uns alle so wichtigen Tiergruppe zu befassen.“ Weil die Insektenpopulation seit Jahren sinkt, wirbt der NABU dafür, sich intensiver mit den kleinen Krabblern zu beschäftigen.

Wanzen sind Saftschlürfer

Mit der NABU-Entdeckungsfrage zur Feuerwanze können Naturfreundinnen und -freunde die Unterschiede zwischen Wanzen und Käfern bestimmen lernen. So haben Wanzen einen Saugrüssel, durch den sie ihre Nahrung – Pflanzensäfte – aufnehmen. Käfer dagegen haben Beißwerkzeuge, denn sie fressen auch feste Nahrung.

Insekten zählen

Beim Insektensommer werden alle Insekten gezählt, die gesichtet werden. „Viele Insekten mögen es trocken und warm. Das Jahr 2024 war für viele zu nass. Für die Zählung sollte man eine sonnige und möglichst windstille Stunde am Tag aussuchen. Bei Regen und Sturm verstecken sich Feuerwanze und andere Sechsbeiner“, sagt Insektenexpertin Holmgeirsson. Der Blick aufs 14-Tage-Wetter für Baden-Württemberg stimmt sie hoffnungsvoll: „Nach heißen Tagen wird es kühler, regnet aber nur selten. Also Sonnenzeit suchen und raus in die Natur zum Insektenzählen!“

Das Beobachtungsgebiet sollte nicht größer als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus sein. Gemeldet werden die Beobachtungen per Online-Formular oder mit der kostenlosen Web-App NABU Insektensommer. Beide Meldewege sind unter www.insektensommer.de zu finden.

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Es zwitschern wieder mehr Nachtigallen im Südwesten https://www.die-neue-welle.de/es-zwitschern-wieder-mehr-nachtigallen-im-suedwesten-369921/ Tue, 31 May 2022 06:05:43 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/es-zwitschern-wieder-mehr-nachtigallen-im-suedwesten-369921/

Nachtigallen haben zuletzt wieder deutlich häufiger in baden-württembergischen Gärten gezwitschert als zuvor. Bei der regelmäßigen Vogelzählaktion «Stunde der Gartenvögel» sei der Singvogel zwar nur 139 Mal gesichtet worden, das sei aber ein Zuwachs von satten 147 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, teilte der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) am Dienstag in Stuttgart mit. Wie jedes Jahr hat der Haussperling – auch als Spatz bekannt – bei der Zählaktion in Parks und Gärten seine Artgenossen überflügelt. Er war Mitte Mai der am häufigsten gesichtete Vogel, im Schnitt waren pro Garten 5,94 Haussperlinge zu sehen. Es folgten Amsel, Kohlmeise und Star.

Weniger Menschen haben Vögel gezählt

Die Zahl der teilnehmenden Vogelfreunde ist allerdings im Vergleich zu den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. Das dürfte nach Einschätzung des Nabu ebenso an den Aufhebungen der Corona-Auflagen liegen wie am guten Freibad-Wetter während der Zählung. Insgesamt seien in 4496 Gärten fast 140 800 Vögel gezählt worden. 6667 Vogelfreunde haben sich laut Nabu beteiligt, im vergangenen Jahr waren es 19 000 und im Jahr 2019 vor der Pandemie 8005.

Durchwachsene Bilanz

Die Bilanz falle durchwachsen aus, sagte Nabu-Vogelfachmann Stefan Bosch. «Insgesamt wird Baden-Württemberg nach den gemeldeten Zahlen vogelärmer.» Der Südwesten liege mit durchschnittlich 31,3 Vögeln pro Garten auch im Bundesvergleich im hinteren Drittel. «Insgesamt verharren die Bestände vieler Arten auf niedrigem Niveau», sagte Bosch. Nach dem massiven Rückgang der Amseln durch das Usutu-Virus scheinen sich die Bestände dieser Art wieder leicht zu erholen.

«Stunde der Gartenvögel»

Und welche Erklärung hat der Experte für die Zunahme der Nachtigallen? Sie seien in diesem Jahr etwa eine Woche früher aus ihren Winterquartieren in Afrika zurückgekehrt als im vergangenen Jahr, sagte Bosch. «Entsprechend früher startete auch die Balz- und Brutaktivität. Und die Stunde der Gartenvögel fiel offenbar in die Phase der größten Balzaktivität.» Die «Stunde der Gartenvögel» findet seit 2005 jedes Jahr am zweiten Maiwochenende statt.

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Zensus 2022 im Südwesten startet https://www.die-neue-welle.de/zensus-2022-im-suedwesten-wer-nicht-mitmacht-schadet-sich-selbst-367836/ Mon, 16 May 2022 10:50:37 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/zensus-2022-im-suedwesten-wer-nicht-mitmacht-schadet-sich-selbst-367836/ Region (dpa/lsw) – Wie leben die Menschen in Baden-Württemberg? Wo arbeiten sie? Wohnen sie zur Miete oder im Eigenheim – allein oder mit Familie? Welche Bildungsabschlüsse haben sie? Solche Fragen sind wichtig für die Entscheidungen der Politik für die Zukunft Deutschlands. Bei der Volkszählung werden ab Sonntag rund zehn Millionen zufällig ausgewählte Bürger in Deutschland etwa zu Familienstand, Staatsangehörigkeit sowie Wohn- und Arbeitssituation befragt. „Wer nicht mitmacht, schadet sich selbst“, sagt Städtetagsdezernent Norbert Brugger. Denn für die Kommunen sei der sogenannte Zensus die Grundlage aller Planungen – von Kitas über Schulen bis zu Seniorenheimen. Am Stichtag 15. Mai beginnt die Erhebung, mit deren Ergebnissen im vierten Quartal 2023 zu rechnen ist. Zuletzt hatte es 2011 einen Zensus gegeben.

Wer wird gezählt?

Nicht alle Bewohner des Landes werden gezählt. Es muss nur eine Stichprobe über ihre Lebensverhältnisse Auskunft geben. Im Südwesten sind das 1,7 Millionen Menschen – das entspricht etwa 15 Prozent, fünf Punkte über dem Bundesschnitt. Der Grund: Das Land hat relativ viele kleine Gemeinden. Um in allen Gemeinden die gewünschte Qualität der Einwohnerzahlen zu erhalten, müssen in kleinen Orten prozentual mehr Männer und Frauen befragt werden als in Großstädten, erläutert Alexander Grund vom Statistischen Landesamt. Eine Vollerhebung wird allein in einem Sonderbereich angestrebt: Dabei handelt es sich um Gemeinschaftsunterkünfte – vom Studentenwohnheim bis zum Senioren-Stift.

Wie wird gezählt?

Die für die Stichprobe ausgewählten Haushalte erhalten ab Mitte Mai einen Terminvorschlag. Zum vereinbarten Datum kommen die Interviewer persönlich vorbei und stellen Fragen zu Namen, Geschlecht, Familienstand, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit und Wohnstatus. „Die Erhebungsbeauftragten betreten das Haus oder die Wohnung nur auf ausdrückliche Erlaubnis hin“, wie Grund erläutert. Im Anschluss werden die Zugangsdaten für einen Online-Fragebogen mit weiteren Fragen zu Bildung und Beruf übergeben. Für die Statistiker spielt das Online-Verfahren eine immer größere Rolle, auch wegen des Klimaschutzes. Alle Papier-Fragebögen von 2011 hätten übereinandergestapelt den Mount Everest übertroffen.

Was wird erhoben?

Neben der Einwohnerzahl werden Religionszugehörigkeit, Familienstand, Schul- oder Hochschulabschluss, Berufstätigkeit, Branche des Arbeitgebers und mögliche Nebenjobs erfragt. Ein möglicher Migrationshintergrund wird ebenfalls erhoben. Bei der Gebäude- und Wohnungszählung gibt es drei neue Themen: Nettokaltmiete, Energieträger der Heizung sowie Dauer und Gründe eines Leerstands.

Kann man die ganze Befragung oder eine Antwort auf bestimmte Fragen verweigern?

Um eine hohe Genauigkeit der Ergebnisse sicherzustellen, besteht eine gesetzliche Auskunftspflicht. Kommen ihr Befragte auch nach mehrmaliger Erinnerung nicht nach, können Zwangsgelder erhoben werden.

Wer zählt?

Etwa 12.000 Interviewer schwärmen aus. Die Ehrenamtlichen unterliegen der statistischen Geheimhaltungspflicht. Voraussetzungen für den Job sind Volljährigkeit, Zuverlässigkeit, gute Deutschkenntnisse und Verschwiegenheit. Für ihre Tätigkeit erhalten sie eine Entschädigung von den Stadt- und Landkreisen in Höhe von 800 Euro und mehr. Corona hat die Suche nach den sogenannten Erhebungsbeauftragten in diesem Jahr erschwert.

Wie viel Zeit kostet im Schnitt die Beantwortung aller Fragen?

Der Aufwand für die Bürger ist den Statistikern zufolge gering. Die Befragung vor Ort dauere maximal fünf Minuten, die Beantwortung des Online-Fragebogens etwa zehn Minuten.

Wie stehen die Kommunen zum Zensus?

Städtetagsvertreter Brugger hofft, dass es diesmal keine Verwerfungen gibt wie 2011, als Haushaltsstichproben nur in Gemeinden ab 10.000 Einwohnern vorgenommen wurden. Das sei von größeren Gemeinden als ungerecht empfunden worden. In vielen Städten wurde Einwohnerzahlen nach unten korrigiert – mit weitreichenden finanziellen Folgen. Denn nach Berechnung des Kommunalverbandes bedeutete ein fehlender Einwohner in der Stichprobe für Kommunen ab 10.000 Einwohnern durchschnittlich rund 100.000 Euro weniger Zuweisungen aus dem Finanzausgleich binnen der Geltungsdekade des Zensus 2011. Brugger fordert überdies, schnell mitzuteilen, wie die Daten zu ukrainischen Flüchtlingen in die Erhebung einfließen sollen.

Wie bewertet der oberste Datenschützer den Zensus 2022?

Der Landesdatenschutzbeauftragte Stefan Brink hat nichts auszusetzen. „Der Zensus ist in puncto Datenschutz unproblematisch“, meint er. Die Daten werden sofort in die Statistik eingespeist. Ein Personenbezug lasse sich dann nicht mehr herstellen. Die Kampagne werde von ihm und seinen Kollegen eng begleitet. „Wir sehen uns nicht mehr als Opposition zum Staat.“ Dieser sei auf eine Fülle von Informationen angewiesen, um Fehlentwicklungen zu vermeiden – das habe nicht zuletzt die Pandemie gezeigt.

Wann ist der nächste Zensus?

Da der Zensus aufgrund der Corona-Pandemie von 2021 auf 2022 verschoben wurde, kommt der nächste Zensus bereits in neun Jahren, also 2031.

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