Wildwechsel – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Mon, 02 Mar 2026 04:02:07 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Schwerer Unfall nach Wildwechsel in Pforzheim https://www.die-neue-welle.de/schwerer-unfall-nach-wildwechsel-in-pforzheim-1862706/ Mon, 02 Mar 2026 07:45:47 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1862706 Pforzheim (er24/tk) – Ein Autofahrer bremst wegen querendem Wild ab, ein nachfolgender Wagen kracht in ihn rein. Das Auto schleudert in den Wald.

Auffahrunfall nach Wildwechsel

Am späten Samstagabend ist es gegen 23.45 Uhr auf der L562 / Dietlinger Straße zwischen Pforzheim und Keltern zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Auslöser war laut Polizei ein Wildwechsel. Ein Fahrer eines Peugeot war in Richtung Keltern unterwegs, als plötzlich ein Tier die Fahrbahn kreuzte. Der Mann leitete daraufhin eine Vollbremsung ein, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der nachfolgende Fahrer eines Audi konnte trotz eingeleiteter Bremsung nicht mehr rechtzeitig reagieren und fuhr auf das vorausfahrende Fahrzeug auf.

Fahrer eingeklemmt und schwer verletzt

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Audi von der Straße abgewiesen und kam im angrenzenden Wald zum Stehen. Beide Autos wurden erheblich beschädigt.

Bei dem Unfall wurde der Fahrer im Audi schwer verletzt und musste von der Feuerwehr Pforzheim mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Eine weitere erlitt leichte Verletzungen. Rettungskräfte versorgten die Verletzten noch an der Unfallstelle und brachten sie anschließend in umliegende Krankenhäuser.

Die Dietlinger Straße musste für die Dauer der Bergungs- und Aufräumarbeiten zeitweise gesperrt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

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Schwerer Unfall wegen Wildwechsel bei Walzbachtal https://www.die-neue-welle.de/schwerer-unfall-wegen-wildwechsel-bei-walzbachtal-1818590/ Mon, 01 Dec 2025 04:17:28 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1818590 Walzbachtal (er24/tk) – Eine Autofahrerin will einem Reh ausweichen und verliert die Kontrolle. Ihr Auto prallt in die Leitplanke. Die Frau wird eingeklemmt.

Wildunfall auf der Kreisstraße

Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst sowie Polizei wurden um etwa 17.45 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen auf der K3565 zwischen Walzbachtal-Wössingen und Königsbach-Stein stellten die Kräfte einen verunfallten BMW fest. Eine Person war im Fahrzeug eingeschlossen und musste durch die Feuerwehr befreit werden.

Autodach muss abgesägt werden

Nach ersten Erkenntnissen war die Fahrerin in Richtung Königsbach-Stein unterwegs, als plötzlich ein Reh die Fahrbahn kreuzte. Beim Ausweichmanöver verlor sie die Kontrolle über ihren BMW, geriet ins Schleudern und kollidierte auf der linken Seite mit der Leitplanke. Zur Rettung der Fahrerin musste die Feuerwehr das Dach des Autos mit hydraulischem Rettungsgerät abnehmen.

Frau schwer verletzt

Die Kreisstraße war bis in den späten Abend für die Bergung und Reinigung der Fahrbahn voll gesperrt. Die Polizei empfiehlt bei Wildwechsel das Lenkrad gerade zu halten, abzublenden und keinesfalls ein unkontrolliertes Ausweichmanöver zu wagen.

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Wildschweine auf der Straße – Unfall bei Edenkoben https://www.die-neue-welle.de/wildschweine-auf-der-strasse-unfall-bei-edenkoben-1700422/ Thu, 11 Sep 2025 09:32:29 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1700422 Edenkoben (pol/tk) – Morgens ist schon wieder etwas länger dunkel – die Zeit der Wildunfälle beginnt. Bei Edenkoben musste das schon eine Autofahrerin leidvoll erfahren.

Wildunfall auf Landstrasse

Eine Rotte Wildschweine querte am Mittwochmorgen, 6 Uhr, die L 516 zwischen Edenkoben und Edesheim, als eine 25 Jahre alte Autofahrerin mit einem der Tiere kollidierte. Während an ihrem Fahrzeug leichter Sachschaden entstand, rannte das Schwarzwild davon. Der Jagdpächter wurde in Kenntnis gesetzt.

Hinweis der Polizei

Bei plötzlichem Wildwechsel sollte kein Ausweichmanöver in den Gegenverkehr vollzogen werden, um die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer auszuschließen. Trotz des Schockmoments sollte stark abgebremst und die Fahrspur gehalten werden. Nach einem Wildunfall müssen Autofahrer unverzüglich anhalten, die Warnblinkanlage einschalten und die Unfallstelle absichern, unter anderem mit dem Warndreieck. Der Unfall sollte der Polizei gemeldet werden.

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Radfahrerin bei Wildunfall in Bruchsal schwer verletzt https://www.die-neue-welle.de/radfahrerin-bei-wildunfall-in-bruchsal-schwer-verletzt-1365266/ Mon, 17 Mar 2025 15:46:34 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1365266 Bruchsal (pol/dk) – Nachts sollten Autofahrerinnen und Autofahrer im Wald vorsichtig sein – oft droht Wildwechsel. Aber ein Fall aus Bruchsal hat nochmal gezeigt, dass es sich auch lohnt auf dem Fahrrad vorsichtig zu sein.

Reh kreuzt plötzlich die Fahrbahn

Ein plötzlicher Wildwechsel hat am Samstagnachmittag zu einem schweren Unfall in Bruchsal geführt. Eine 62-jährige Radfahrerin kollidierte auf dem Schwalbenweg mit einem Reh und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.

Laut den bisherigen Ermittlungen ereignete sich der Unfall gegen 16:40 Uhr auf Höhe der Einmündung Amselweg. Das Reh sprang unerwartet von links nach rechts über die Straße. Die Radfahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und stieß mit dem Tier zusammen. Durch den Aufprall stürzte sie schwer.

Rettungseinsatz nach dem Unfall

Die 62-Jährige wurde nach dem Unfall von Rettungskräften erstversorgt und anschließend mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Über ihren aktuellen Gesundheitszustand gibt es noch keine genaueren Informationen.

Wildunfälle als Gefahr für Radfahrer

Wildunfälle sind nicht nur für Autofahrer eine potenzielle Gefahr. Auch Radfahrer sollten insbesondere in waldreichen Gebieten jederzeit mit plötzlichem Wildwechsel rechnen. Experten raten dazu, stets vorausschauend zu fahren und auf unerwartete Hindernisse vorbereitet zu sein.

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Knittlingen: Vorsicht Wildschweinalarm – Polizei gibt Tipps https://www.die-neue-welle.de/knittlingen-vorsicht-wildschweinalarm-polizei-gibt-tipps-1240975/ Wed, 11 Dec 2024 12:36:25 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1240975 Knittlingen (pol/svs) – Die dunkle Jahreszeit ist auch Wildwechsel-Zeit: Auf der Kreisstraße bei Knittlingen kam es zu einem schweren Wildunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen.

50.000 Euro Schaden

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr eine 31-Jährige die Kreisstraße 4516 aus Freudenstein kommend in Richtung Knittlingen, als eine Wildschweinrotte aus sechs bis sieben Tieren die Fahrbahn überquerte. In der Folge kam es zu einem Zusammenstoß mit zwei weiteren Fahrzeugen, die hinter der Pkw-Lenkerin fuhren.

Ein Fahrer erlitt eine leichte Verletzung an der Hand. Alle drei Fahrzeuge mussten im Anschluss abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf weit über 50.000 Euro.

Präventionshinweise der Polizei: So vermeidet ihr Wildunfälle

Wildunfälle passieren besonders häufig in den frühen Morgenstunden und bei Dämmerung, wenn Wildtiere wie Rehe, Wildschweine und Co. auf der Straße unterwegs sind. Die Polizei gibt folgende Tipps, um sicher durch Gebiete mit Wildwechsel zu fahren:

1. Langsam fahren

Besonders in ländlichen Gegenden oder auf Straßen mit Wildwechsel-Warnschildern ist es ratsam, langsamer zu fahren. So habt ihr mehr Zeit, auf plötzlich auftauchende Tiere zu reagieren.

2. Achtung am Waldrand

Wildtiere können schnell aus dem Gebüsch springen. Seid besonders vorsichtig und rechnet damit, dass auch ein zweites Tier folgen könnte.

3. Fernlicht nur bei Bedarf

Hell erleuchtete Straßen können Wildtiere blenden und zum Stillstand bringen. Wenn ihr ein Tier auf der Straße seht, blendet ab, hupt und bremst, während ihr bereit seid, anzuhalten.

4. Unfall? Ruhig bleiben!

Sollte es trotzdem zu einem Unfall kommen, ist es wichtig, den Notruf zu wählen und ruhig zu bleiben. Sichert die Unfallstelle ab, aktiviert die Warnblinker, zieht eine Warnweste an und haltet einen sicheren Abstand zu größeren Tieren.

 

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Wildunfall bei Burrweiler – Wildschweine queren die Fahrbahn https://www.die-neue-welle.de/wildunfall-bei-burrweiler-wildschweine-queren-die-fahrbahn-1215026/ Thu, 21 Nov 2024 09:45:59 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1215026 Burrweiler (pol/tk) – Schreck am Steuer! Als ein Autofahrer nach Einbruch der Dunkelheit bei Burrweiler unterwegs war, lief eine Rotte Wildschweine über die Straße. Eine Kollision konnte er nicht mehr verhindern.

Wildwechsel im Dunklen

Kurz nach 18 Uhr kam es am Mittwochabend zu einem Wildunfall auf der Kreisstraße zwischen Burrweiler und Böchingen. Eine Rotte Wildschweine querte die Fahrbahn. Ein 35 Jahre alter Autofahrer konnte gut reagieren, weshalb nur geringfügiger Sachschaden entstanden ist. Das angefahrene Wildschwein rannte nach der Kollision über die Grünfläche davon. Der zuständige Jagdpächter wurde in Kenntnis gesetzt.

Tipps der Polizei

Bei plötzlichem Wildwechsel sollte kein Ausweichmanöver in den Gegenverkehr vollzogen werden, um die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer auszuschließen. Trotz des Schockmoments sollte stark abgebremst und die Fahrspur gehalten werden.

Nach einem Wildunfall müssen Autofahrer unverzüglich anhalten, die Warnblinkanlage einschalten und die Unfallstelle absichern, unter anderem mit dem Warndreieck. Der Unfall sollte der Polizei gemeldet werden.

Hupen – nicht blenden

Wenn Rehe auf der Straße stehen, auf keinen Fall das Fernlicht einschalten. Da begreifen die Tiere nicht und bleiben einfach stehen. Drückt lieber auf die Hupe! Der Lärm verscheucht die Rehe und sie rennen wieder in den Wald.

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Es ist Zeit, das Auto herbst- und winterfit zu machen https://www.die-neue-welle.de/es-ist-zeit-das-auto-herbst-und-winterfit-zu-machen-565777/ Mon, 23 Sep 2024 02:55:06 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=565777 Region (tk) – Der Herbst ist da – mit Wind, Regen und dunklen Tagen! Zeit, das eigene Fahrzeug auf schlechte Witterung und Dunkelheit vorzubereiten. Der Schnell-Check Up: Lichter vorne und hinten kontrollieren, Winterreifen aufziehen und die eigene Fahrweise anpassen!!

Warum herbstfit?

Warum ist es so wichtig, das Auto herbstfit zu machen? Dazu sagt Christian Glöckner, Auto-Experte bei eBay: „Im Herbst stehen wir anderen Fahrsituationen gegenüber als im Sommer. Wir haben ganz andere Bedingungen durch Regen, Laub, Nebel, Dämmerung. Vor allen Dingen dieses Jahr werden viele merken, dass das Wetter ständig wechselt. Deswegen immer daran denken: Grip ist wichtig, Sicherheit geht vor, gesehen und gesehen werden ist das A und O. Und immer dran denken: Nicht nur das Auto herbstfit machen, sondern auch den Fahrer. Das heißt: Fahrweise anpassen, Aufmerksamkeit steigern, Thema Wild.“

Fahrweise anpassen

Beim Verlassen des Hauses kurz schauen, welche Wetterverhältnisse herrschen – das hilft schon dabei, sich auf die Fahrt vorzubereiten. Ganu unbewusst fährt man auf einer Straße mit nassem Laub anders als auf einer trockenen Piste. Auto-Experte Göckner sagt: „Denken Sie daran, hektische Reaktionen zum Beispiel bei Wildwechsel sollte man immer vermeiden und eben gefasst sein. Tiefstehende Sonne genauso ein wichtiges Thema. Deswegen Sonnenbrille immer griffbereit haben. Und auch hier wichtig, alles, was nicht an die Sonnenblende gehört, bitte weg von der Sonnenblende, damit es mir beim Herunterklappen nicht entgegenkommt. Letzter Tipp zum Schluss: Bitte das Handy weg und damit alle Ablenkungen vermeiden.“

Reifen und Bremsen

Alles, was verschleißen kann, sollte dringend kontrolliert werden. Oberste Priorität sollten Reifen und Bremsen haben. „Abgefahrene Reifen, also alles, was unter den gesetzlichen 1,6 Millimetern liegt, sollte definitiv getauscht werden. Aber bitte daran denken 1,6 Millimeter ist auch sehr wenig. Das heißt jeder Millimeter mehr bringt mehr Sicherheit und mehr Grip auf der Straße. Und deswegen unsere Empfehlung: vier Millimeter oder mehr sollten die Reifen auf jeden Fall haben und alles darunter sollte nach Möglichkeit ersetzt werden.“, sagt Auto-Experte Göckner. Neben Reifen und Bremsen solltet Ihr bitte auch die Beleuchtung checken und das Scheibenwischwasser nachfüllen.

Scheinwerfer, Autobatterie & Co

Die Scheinwerfer immer so einstellen, dass man selbst genügend Fahrbahnausleuchtung hat, also genügend sieht, aber auch der Gegenverkehr nicht geblendet wird. Die Scheibenwischer kontrollieren, ob diese noch genügend Wischleistung haben und wenn sie schmieren, dann unbedingt ersetzen. Damit im Winter auch bei tiefen Temperaturen das Fahrzeug problemlos anspringt, sollte die Starterbatterie jetzt schon einmal geprüft werden. Hat sie zu wenig Leistung, ist ein Austausch sinnvoll. „Wer hier selbst Hand anlegt, kann dabei auch noch etwas Geld sparen.“, raät Auto-Experte Glöckner.

Gut gerüstet

„Auf jeden Fall sollte man Dinge wie Warndreieck, Verbandskasten oder Warnwesten dabei haben. Darüber hinaus empfiehlt es sich natürlich, solche Dinge wie Starthilfekabel oder Abschleppseil für den Notfall parat zu haben.“, sagt Auto-Experte Glöckner. „Alles, was mir dabei hilft, das Auto von Schnee und Eis befreien zu können, ist auf jeden Fall empfehlenswert. Das heißt: Eiskratzer, Schneebesen, Handschuhe sollte man immer dabeihaben. Und wer in südliche Regionen fährt, wo mit hohem Schneefall zu rechnen ist, der sollte auch auf jeden Fall an Schneeketten denken.“ Und ganz wichtig: Scheibenenteiser kann ins Auto, Türschlossenteiser in die Hand- oder Hosentasche packen.

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Gleich mehrere Wildunfälle in der Region – Polizei gibt Tipps https://www.die-neue-welle.de/gleich-mehrere-wildunfaelle-in-der-region-polizei-gibt-tipps-756810/ Wed, 10 Apr 2024 12:17:26 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=756810 Lahr, Rheinmünster, Baden-Baden, Elchesheim-Illingen (pol/dk) – Vier Wildunfälle sind in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in den genannten Regionen passiert. Aus aktuellem Anlass gibt die Polizei Tipps wie ihr das verhindern könnt!

Zusammenprall mit Fuchs

Immer wieder kommt es zu Wildunfällen. So auch im Zeitraum zwischen Dienstag und Mittwoch in den Bereichen der Polizeireviere Lahr, Bühl, Baden-Baden und Rastatt. Die Tücken des Wildwechsels lernte ein 31-jähriger BMW-Fahrer gegen 21:15 Uhr auf der K3722 in Richtung Würmersheim kennen. Auf seiner Fahrt prallte sein Pkw mit einem Fuchs zusammen, der die Fahrbahn überquerte. An dem Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 3.000 Euro. Das Tier konnte vor Ort nicht aufgefunden werden.

Drei weitere Unfälle

Rund eine Stunde später, gegen 22:15, kollidierte ein Toyota-Lenker auf seiner Fahrt auf der K3735 in Richtung Rheinmünster kurz vor der Ortseinfahrt mit einem die Fahrbahn kreuzenden Reh. Während das Wildtier hier verendete, entstand an dem Fahrzeug des 44-Jährigen ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro.

Auf der K5342 in Richtung Nonnenweier kam es rund eineinhalb Stunden später, gegen 23:45 Uhr, zu einer weiteren Kollision zwischen einem Reh und dem Ford eines 31-jährigen Lenkers. Auf seiner Fahrt überquerte offenbar ein Reh die Fahrbahn und wurde von dem Ford-Fahrer erfasst. Während an dem Fahrzeug ein Sachschaden in Höhe von zirka 1.500 Euro entstand, verstarb das Tier nach der Kollision.

Etwas später in den frühen Mittwochmorgenstunden gegen 3 Uhr wurde ein Wildunfall auf einem Forstweg neben der B3 und dem Eberbach gemeldet. Auch in diesem Fall wollte ein Reh den Fahrweg kreuzen und wurde dabei von dem Audi einer 29-Jährigen erfasst. Auch hier verendete das Tier noch auf dem Weg. An dem Auto entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 500 Euro.

Polizei warnt

Gerade im Frühjahr ist die Gefahr von Wildunfällen hoch. Die Polizei rät daher zur Vorsicht und gibt folgende Hinweise:

Beachten Sie unbedingt Wildwechsel-Schilder und fahren Sie langsamer und aufmerksamer mit. Häufig ist vor besonderen Gefahrenstellen oder Gegenden mit viel Wild das Gefahrzeichen „Wildwechsel“ angebracht – reduzieren Sie das Tempo! Ein „Wild“ kommt selten allein. Rechnen Sie stets mit mehreren Tieren. Wild ist nicht vernünftig: Tiere laufen oft vor dem Fahrzeug her. Bringen Sie das Tier nicht in Hektik, blenden Sie ab, fahren Sie langsam oder halten Sie an, es wird dann den Weg wieder weg von der Fahrbahn finden. Sollten Sie nicht rechtzeitig bremsen können, müssen Sie in Sekundenbruchteilen entscheiden, wohin Sie ausweichen können oder ob es das geringere Übel ist, einen „kontrollierten“

Wildunfall zu verursachen. Bedenken Sie: Fahren Sie nicht in den Gegenverkehr oder auf ein festes Hindernis wie einen Baum neben der Fahrbahn. Menschenleben könnten dadurch noch stärker in Gefahr kommen.

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Zur Wildunfallprävention: Ab sofort Tempo 70 zwischen Öschelbronn und Wurmberg https://www.die-neue-welle.de/zur-wildunfallpraevention-ab-sofort-tempo-70-zwischen-oeschelbronn-und-wurmberg-754956/ Tue, 09 Apr 2024 10:46:31 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=754956 Öschelbronn/Wurmberg (pm/dk) – Der Enzkreis ist eine von zwei Modellregionen. Das Ziel dabei: Wildunfälle möglichst verringern. Eine neue Maßnahme soll dabei jetzt helfen.

Wildunfallschwerpunkt im Enzkreis

Auf der Kreisstraße K 4501 zwischen Wurmberg und Öschelbronn gilt ab sofort in der Zeit von 19 Uhr abends bis 7 Uhr am Morgen eine Geschwindigkeitsbegrenzung von Tempo 70. Dies ist eine Maßnahme, um die Zahl der Unfälle mit Wildtieren zu reduzieren. Denn an dieser Waldstrecke werden der Polizei häufig Unfälle mit Wildtieren gemeldet. Sie zählt daher zu den Wildunfallschwerpunkten im Enzkreis.

Wildwechsel-Schilder abgenommen

Abgebaut wurden dagegen die dort bisher stehenden Verkehrsschilder „Wildwechsel“. „Damit wollen wir erreichen, dass die Autofahrer die neuen Verkehrszeichen besser wahrnehmen und zum eigenen Schutz und zum Schutz der Wildtiere in den besonders gefährdeten Dämmerungs- und Nachtzeiten vorsichtiger und vorausschauender fahren“, erklärt der Wildtierbeauftragte des Enzkreises Bernhard Brenneis.

Modellregion

Da der Kreis als eine von landesweit zwei Modellregionen zur Wildunfallprävention ausgewählt wurde, werden an insgesamt acht Strecken im Kreis verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Unfallzahlen möglichst zu verringern. So wurden kürzlich auch an den beiden Bundesstraßen B 294 zwischen Bauschlott und Bretten und an der B 35 zwischen Lienzingen und Illingen sogenannte Dialogdisplays zusammen mit Wildwechselschildern aufgestellt. Auch diese sollen die Autofahrer vor Wild warnen und zu umsichtigem Fahren anhalten.

Mit ersten Ergebnissen zur Wirkung dieser Maßnahmen rechnet das Landratsamt gegen Ende des Jahres. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt zur Wildunfallprävention durch die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Freiburg.

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Sicher im Verkehr im Herbst und Winter https://www.die-neue-welle.de/sicher-im-verkehr-im-herbst-und-winter-378915/ Sun, 20 Nov 2022 11:09:21 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/sicher-im-verkehr-im-herbst-und-winter-378915/ Stuttgart (pm/jb) – Mit der kalten Jahreszeit kommen neue Herausforderungen im Straßenverkehr. Verkehrsminister Winfried Hermann erklärt, weswegen es zu eventuellen Verzögerungen kommen kann und wie Sie sicher durch den Winterverkehr kommen.

Besonders auf Wild auf den Straßen achten

Achtung Wildwechsel! Die Tage werden kürzer, und gerade im Herbst sind Wildtiere besonders aktiv. Verkehrsminister Winfried Hermann rät: „Fahren Sie auf Nummer sicher im Herbst und Winter“. Gerade in der Abend- und Morgendämmerung müssen Autofahrer entlang von Waldrändern und Feldern derzeit mit querenden Wildtieren auf der Straße rechnen, denn der Herbst ist auch die Zeit verstärkten Wildwechsels. „Fahren Sie besonders vorsichtig, wenn Sie das Schild Wildwechsel sehen – und seien Sie bremsbereit“, rät der Minister.

Gehölzpflege ist derzeit in vollem Gang

Zwischen Oktober und Februar rücken die Straßenbetriebsdienste vielerorts im Land zur regelmäßigen Gehölzpflege aus. Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, ist es erforderlich, Bäume teilweise auch stark zurückzuschneiden. Das dient nicht nur der freien Sicht, damit wird das Gehölz auch verjüngt.  Aus Sicherheitsgründen kann es während des Rückschnitts teilweise zu Sperrungen von Fahrspuren kommen.

Bereit für erste Nachtfröste und Schneefälle

Wenn die Wetterdienste erste Nachtfröste und Schneefälle voraussagen, beginnt in den Straßenmeistereien des Landes der Winterdienst. Bei flächendeckender Schnee- und Eisglätte können die Winterdienstfahrzeuge aber nicht überall gleichzeitig räumen und streuen. Daher sind bei starkem Schneefall zeitweise Verkehrsbehinderungen nicht immer zu vermeiden. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Winterdienst sind hoch motiviert und tun alles, um die Straßen von Schnee und Eis zu befreien. Trotz aller Anstrengungen ist es aber natürlich nicht möglich, immer, überall und bei jeder Wetterlage optimale Straßenverhältnisse zu schaffen“, sagte Minister Hermann. Zu ihrer eigenen Sicherheit sollten sich die Autofahrer daher auf gelegentliche Behinderungen in den kalten Monaten einstellen.

Umweltbewusste Salzstreutechnik

Damit beim Winterdienst der Umweltschutz nicht zu kurz kommt, wird modernste Streutechnik eingesetzt. „Es gilt die Devise: So viel Salz wie nötig und so wenig wie möglich“, bekräftigt Hermann. Ein sparsamer Umgang mit dem Streusalz ist auch aus wirtschaftlichen Gründen erforderlich. Vermehrt werden daher für das vorbeugende Streuen im Winterdienst sogenannte Solestreuer eingesetzt. Das als flüssige Salzlösung (Sole) ausgebrachte Salz verbleibt deutlich länger auf den Fahrbahnen als das üblicherweise eingesetzte angefeuchtete Streusalz. Die Sole wirkt länger und es wird weniger Salz gebraucht.

Lieber auf Nummer sicher fahren

So wie die Betriebsdienste müssen sich auch alle Verkehrsteilnehmer auf den Winter einstellen. Kuppen, Kurven, Glätte und Gefällstrecken verlangen im Winter eine höhere Aufmerksamkeit und angepasste Fahrweise. Besondere Vorsicht ist auch auf Brücken und auf schattigen Waldstrecken geboten. Bei entsprechenden Wetterlagen besteht Winterreifenpflicht und in Hochlagen sollte an das Mitführen von Schneeketten gedacht werden. Der Minister rät: „Verschieben Sie bei widrigen Wetterverhältnissen Fahrten, die nicht unbedingt notwendig sind und nutzen Sie verstärkt das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs. Fahren Sie auf Nummer sicher. So schützen Sie sich und helfen durch Ihren Verzicht auf Autofahrten zugleich mit, ein Verkehrschaos zu vermeiden.“

Informationen rund um den Straßenverkehr erhalten Sie im Internet unter www.svz-bw.de.

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