Warnstreik – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Tue, 03 Mar 2026 07:42:06 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Verdi: Keine Nahverkehr-Warnstreiks in den nächsten Tagen https://www.die-neue-welle.de/verdi-keine-nahverkehr-warnstreiks-in-den-naechsten-tagen-1863219/ Tue, 03 Mar 2026 07:42:06 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1863219

Baden-Württemberg (dpa/tk) – Hunderttausende Fahrgäste im Südwesten können erst einmal durchatmen: Bis zum 9. März drohen keine Warnstreiks im Nahverkehr. Wie es danach in Karlsruhe, Stuttgart und Co. weitergeht, bleibt spannend.

Keine ÖPNV-Streiks vor der Wahl

Fahrgäste im Nahverkehr können vorerst aufatmen: In den kommenden Tagen wird es keine Warnstreiks in großen Städten im Südwesten geben. «Wir werden bis zur nächsten vereinbarten Verhandlungsrunde am 9. März nicht zu Warnstreiks aufrufen», sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi. Die Gespräche am Montag seien konstruktiv verlaufen.

Bus- und Bahnfahrer in Baden-Württemberg hatten zuletzt Anfang Februar einen Tag lang ihre Arbeit niedergelegt. Betroffen waren Stuttgart, Karlsruhe, Heilbronn, Freiburg, Baden-Baden, Esslingen und Konstanz. Busse und Bahnen standen dort daraufhin weitgehend in den Depots.

Der Hintergrund sind Verhandlungen über neue Manteltarifverträge für die kommunalen Nahverkehrsbetriebe, die aktuell in fast allen Bundesländern geführt werden. In Baden-Württemberg arbeiten in dem Bereich rund 6.700 Menschen. Verdi hatte bereits in der vergangenen Woche zu bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) aufgerufen – im Südwesten wurde allerdings nicht gestreikt.

Verdi fordert höhere Zuschläge

In den Gesprächen zwischen Verdi und dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) geht es nicht um höhere Löhne, sondern um den Manteltarifvertrag – und damit die Arbeitsbedingungen. Verdi fordert unter anderem höhere Zuschläge für Überstunden, Nacht- und Wochenendarbeit sowie Zulagen entsprechend der jeweiligen Entgeltstufe. Die Arbeitgeber verwiesen zuletzt immer wieder auf die angespannte Finanzlage der Kommunen.

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Noch keine Einigung: Verdi droht ÖPNV-Warnstreiks im Südwesten https://www.die-neue-welle.de/noch-keine-einigung-verdi-droht-oepnv-warnstreiks-im-suedwesten-1861890/ Thu, 26 Feb 2026 16:10:34 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1861890 Baden-Württemberg (dpa/dk) – Im Tarifstreit im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Baden-Württemberg spitzt sich die Lage weiter zu. Eine Einigung ist bislang nicht in Sicht. Die Gewerkschaft Verdi erhöht nun den Druck – und stellt weitere Warnstreiks in Aussicht.

Entscheidung über Streiks am Montag möglich

Verdi erklärte: „Sollten die Arbeitgeber das Kompensationspaket final zurückweisen, wird ver.di noch am Montag (2. März) über weitere Arbeitsniederlegungen entscheiden.“

Ob es im Südwesten erneut zu Warnstreiks kommt, hatte die Gewerkschaft bislang offengelassen. Für Freitag sowie in manchen Regionen auch für Samstag sind bundesweite Warnstreiks im ÖPNV angekündigt.

Arbeitgeber reagieren zurückhaltend

Der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) Baden-Württemberg zeigte sich zurückhaltend gegenüber einem Vorschlag von Verdi, bereits vereinbarte Zusatzleistungen um mehrere Jahre zu verschieben – allerdings nur für Beschäftigte, die nicht Mitglied der Gewerkschaft sind.

KAV-Hauptgeschäftsführerin Sylvana Donath erklärte nach der dritten Verhandlungsrunde: „Wir brauchen Lösungen, die dauerhaft tragfähig sind und die wirtschaftlichen Herausforderungen berücksichtigen.“

Verdi-Verhandlungsführer Jan Bleckert betonte dagegen, man nehme die finanzielle Lage der kommunalen Arbeitgeber ernst und habe einen Lösungsvorschlag unterbreitet, der diese sogar entlaste. „Wenn die Arbeitgeber aus rein ideologischen Gründen unser Kompensationspaket ablehnen, sollten sie auch nicht mehr auf ihre klammen Kassen verweisen.“

Es geht um Arbeitsbedingungen

In der aktuellen Tarifrunde geht es nicht um höhere Löhne, sondern um den Manteltarifvertrag und damit um die Arbeitsbedingungen. Verdi fordert unter anderem höhere Zuschläge für Überstunden sowie Nacht- und Wochenendarbeit und Zulagen entsprechend der jeweiligen Entgeltstufe.

Die vierte Verhandlungsrunde ist für den 9. März angesetzt.

Erster Warnstreik Anfang Februar

Bereits Anfang Februar hatte Verdi in Baden-Württemberg zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Betroffen waren unter anderem Stuttgart, Karlsruhe, Heilbronn, Freiburg, Baden-Baden, Esslingen und Konstanz. Busse und Bahnen standen damals weitgehend in den Depots.

Rund 6.700 Menschen arbeiten im kommunalen Nahverkehr in Baden-Württemberg.

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Warnstreiks im ÖPNV sind im Südwesten noch nicht sicher https://www.die-neue-welle.de/wieder-warnstreiks-im-oepnv-im-suedwesten-noch-nicht-sicher-1860774/ Thu, 26 Feb 2026 03:35:39 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1860774
ob es auch in Baden-Württemberg zu neuen Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) kommt. Verdi hat für Freitag und in manchen Regionen auch für Samstag zu bundesweiten Warnstreiks im ÖPNV aufgerufen. Doch in Stuttgart gehe die Gewerkschaft am Donnerstag offen in die nächste Verhandlung und erwarte von den Arbeitgebern konkrete Vorschläge.

Warnstreik am Freitag zumindest unwahrscheinlich

«Ob es auch in Baden-Württemberg zu weiteren Arbeitsniederlegungen kommen kann, bestimmen die Arbeitgeber am Donnerstag», teilte ein Sprecher der Gewerkschaft mit. Verdi werde Warnstreiks, die Fahrgäste betreffen, aber auf jeden Fall rechtzeitig ankündigen. Insofern dürfte ein Warnstreik am Freitag zumindest unwahrscheinlich sein.

Verdi hatte Anfang Februar bereits zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Betroffen waren Stuttgart, Karlsruhe, Heilbronn, Freiburg, Baden-Baden, Esslingen und Konstanz. Busse und Bahnen standen dort daraufhin weitgehend in den Depots.

Laufende Tarifverhandlungen

Der Warnstreik war Teil der laufenden Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr. In Baden-Württemberg arbeiten rund 6.700 Menschen in diesem Bereich. Für sie verhandelt Verdi mit dem hiesigen Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV).

Dieses Mal geht es nicht um höhere Löhne, sondern um den Manteltarifvertrag und damit um die Arbeitsbedingungen. Verdi fordert unter anderem höhere Zuschläge für Überstunden, Nacht- und Wochenendarbeit sowie Zulagen entsprechend der jeweiligen Entgeltstufe. Die Arbeitgeber hatten zuletzt mit Unverständnis auf die Ankündigung der Warnstreiks reagiert und auf die angespannte Finanzlage verwiesen.

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Wieder Warnstreiks im öffentlichen Dienst – aber kein ÖPNV betroffen https://www.die-neue-welle.de/wieder-warnstreiks-im-oeffentlichen-dienst-aber-kein-oepnv-betroffen-1856214/ Tue, 10 Feb 2026 04:36:52 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1856214 Karlsruhe (pm/tk) – Unmittelbar vor der dritten und letzten Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst der Länder ruft die Gewerkschaft Verdi im Südwesten zu weiteren Warnstreiks auf. Aber keine Sorge, im Gegensatz zu letzter Woche bleibt der ÖPNV diesmal verschont. Unter anderem wird es am Dienstag am KIT, dem Regierungspräsidium Karlsruhe und dem Zentrum für Psychiatrie in Calw Streiks geben.

Montag Stuttgart – Dienstag Karlsruhe

Mit regionalen Streiktagen setzt die Gewerkschaft die Arbeitsniederlegungen fort. Heute streiken insgesamt rund 750 Beschäftigte in der Region Stuttgart und der Region Heilbronn, den Abschluss machen morgen Streikende in den Regionen Karlsruhe, Tübingen und Heidelberg/Mannheim. Die Verhandlungen werden ab Mittwoch, 11. Februar, in Potsdam fortgesetzt und sind bis Freitag angesetzt. An den Kundgebungen nehmen teilweise auch Streikende der AOK teil, bei der aktuell auch die Gehaltsrunde läuft.

Maike Schollenberger, ver.di Baden-Württemberg, sagte bei der Kundgebung in Stuttgart: „Wir streiken heute für einen starken öffentlichen Dienst. Wir streiken aber auch für die zentrale Weichenstellung in 2026: Verschärfen wir die wirtschaftliche Krise durch rigoroses und einseitiges Sparen bei abhängig Beschäftigten oder investieren wir in Menschen und Kaufkraft statt nur in Beton.“

Streik am KIT und im Theater

Beim Regionalen Warnstreiktag am Dienstag in Karlsruhe werden folgende Einrichtungen betroffen: Unter anderem das KIT, das Regierungspräsidium Karlsruhe, Zentrum für Psychiatrie in Calw, CVUA (Chemie- und Veterinärsamt), Theater und weitere Dienststellen. Eine Kundgebung beginnt ab 10:15 Uhr vom ver.di Haus am Kongresszentrum.

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Warnstreik an Schulen im Südwesten – Diese Folgen drohen https://www.die-neue-welle.de/warnstreik-an-schulen-im-suedwesten-diese-folgen-drohen-1851063/ Thu, 29 Jan 2026 03:34:36 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1851063

Mannheim (dpa/tk) – Heute rufen Gewerkschaften zum Bildungsstreik auf. Eine zentrale Kundgebung ist in Mannheim – obwohl die Mehrheit der Lehrkräfte gar nicht streiken darf.

GEW ruft zum Warnstreik auf

Schüler und Eltern in Baden-Württemberg müssen sich heute auf den Ausfall einzelner Unterrichtsstunden einstellen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ruft bundesweit im öffentlichen Dienst zu Warnstreiks auf – darunter auch angestellte Lehrerinnen und Lehrer im Südwesten.

Das Kultusministerium kann die Auswirkungen nicht genau vorhersagen, geht aber davon aus, dass es keine größeren Ausfälle an den Schulen gibt. Es seien lediglich rund zehn Prozent der rund 120.000 Lehrerinnen und Lehrer im Südwesten angestellt. Der Rest ist verbeamtet und hat kein Streikrecht.

Kundgebung in Mannheim

Die Streikenden im Südwesten treffen sich am Donnerstag zu einer Kundgebung in Mannheim, bei der die GEW bis zu 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet – auch aus Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern. Geplant sind eine Kundgebung vor dem Schloss, ein Demonstrationszug sowie eine weitere Kundgebung vor dem Wasserturm.

Die Gewerkschaften fordern sieben Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 300 Euro mehr. Bundesweit geht es um rund 2,2 Millionen Beschäftigte. Direkt verhandelt wird laut Verdi für mehr als 900.000 Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder außer für Hessen, das eigenständig verhandelt. Das Tarifergebnis soll später auf die Landes-Beamtinnen und -Beamten und Versorgungsempfänger übertragen werden, so dass auch diese rund 1,3 Millionen Personen betroffen sind.

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Warnstreiks im öffentlichen Dienst – auch in Calw https://www.die-neue-welle.de/warnstreiks-im-oeffentlichen-dienst-auch-in-calw-1845522/ Wed, 21 Jan 2026 05:15:17 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1845522 Calw (pm/tk) – Auch in der zweiten Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst der Länder hat es keine Tarifeinigung gegeben. Die Gewerkschaft ver.di weitet daher ihre Warnstreiks in Baden-Württemberg aus. Nach Arbeitsniederlegungen gestern in Stuttgart wird heute am Zentrum für Psychiatrie in Calw gestreikt.

Warnstreik und Kundgebung in Calw

ver.di Baden-Württemberg kündigt eine deutliche Ausweitung der Warnstreiks bis zur dritten Verhandlungsrunde Mitte Februar an. Hanna Binder, stellvertretende ver.di-Landesbezirksleiterin, sagte nach den Verhandlungen in Potsdam: „Die Arbeitgeber sind offensichtlich angetreten, den öffentlichen Dienst der Länder bei der Bezahlung dauerhaft von den Kommunen zu entkoppeln. Damit würden wir Einkommensunterschiede von teilweise mehreren hundert Euro im Monat zementieren.“

Die Gewerkschaft ruft heute zum ganztägigen Warnstreik am Zentrum für Psychiatrie in Calw auf. Die Tagesklinik bleibt deswegen voraussichtlich geschlossen. Ein Notdienst werde gewährleistet, versichert ver.di. Am Vormittag ist ein Streik-Kundgebung direkt vor dem Haupteingang geplant.

Ver.di fordert sieben Prozent

In der Tarif- und Besoldungsrunde für den öffentlichen Dienst der Länder fordert ver.di sieben Prozent mehr Gehalt im Monat – mindestens aber 300 Euro zusätzlich. Für Nachwuchskräfte sollen die Vergütungen um 200 Euro pro Monat steigen, zudem wird ihre unbefristete Übernahme nach erfolgreicher Ausbildung gefordert. Darüber hinaus sollen alle Zeitzuschläge um 20 Prozentpunkte steigen. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags (TV-L) soll zwölf Monate betragen.

Länder lehnen ab

Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder weist die Forderungen als «völlig überzogen» ab. Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD), verweist bei der Ablehnung der Ursprungsforderungen auf die angespannten Länderhaushalte. Er erinnert zudem daran, dass die Inflation zuletzt deutlich zurückgegangen sei.

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Streiks in Baden-Württembergischen Brauereien: Hoepfner in Karlsruhe betroffen https://www.die-neue-welle.de/streiks-in-baden-wuerttembergischen-brauereien-hoepfner-in-karlsruhe-betroffen-1576072/ Tue, 08 Jul 2025 04:02:15 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1576072 Karlsruhe (pm/dk) – In der Tarifrunde 2025 für die Brauereien in Baden-Württemberg kommt es am Dienstag, 8. Juli, zu flächendeckenden Warnstreiks. Auch die Beschäftigten der Privatbrauerei Hoepfner in Karlsruhe legen ab 8 Uhr die Arbeit nieder – nach rund 20 Jahren ist es der erste Arbeitskampf im Betrieb.

„Kein Angebot. Kein Cent.“

Auslöser ist der ergebnislose Verlauf der zweiten Verhandlungsrunde am 10. Juni. Laut Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat die Arbeitgeberseite erneut kein Angebot vorgelegt – ein klarer Affront, wie NGG-Regionalgeschäftsführer Elwis Capece betont: „Kein Angebot. Kein Cent. Kein Signal der Wertschätzung. Wer so mit seinen Fachkräften umgeht, darf sich nicht wundern, wenn die Stimmung kippt.“

Forderungen der Gewerkschaft: Mehr Geld und bessere Bedingungen

Die NGG fordert in der aktuellen Tarifrunde:

  • 6 % mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten

  • 150 € mehr pro Monat für Auszubildende

  • Einen Mobilitätszuschuss für Azubis in Höhe von 58 € monatlich

Capece sieht die Branche unter Druck: „Wer dauerhaft gutes Bier brauen will, braucht gut bezahlte Brauerinnen und Brauer. Ohne ein deutliches Plus beim Lohn wird die Fachkräftekrise zum Dauerzustand.“

Belastung hoch – Stimmung angespannt

Die Beschäftigten beklagen steigende Lebenshaltungskosten, anhaltende Belastung durch Schichtarbeit und fehlende Anerkennung für ihre Leistung. Gleichzeitig berichten viele Brauereien von Personalengpässen – eine Entwicklung, die laut NGG ohne faire Bezahlung weiter verschärft wird.

Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 14. Juli 2025 angesetzt. Doch vorher wollen die Beschäftigten ein Zeichen setzen – unter anderem bei Dinkelacker in Stuttgart, Eichbaum in Mannheim, Ganter in Freiburg, Rothaus in Grafenhausen und eben Hoepfner in Karlsruhe.

Streikbeginn am Dienstagmorgen in der Hoepfner Burg

Der Warnstreik bei der Privatbrauerei Hoepfner beginnt am Dienstag, 8. Juli, um 8 Uhr in der Hoepfner Burg in der Haid- und Neu-Straße 18 in Karlsruhe. Die NGG rechnet mit breiter Beteiligung.

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Warnstreiks beim DRK – Verdi fordert mehr Geld für die Retter https://www.die-neue-welle.de/warnstreiks-beim-drk-verdi-fordert-mehr-geld-fuer-die-retter-1565575/ Thu, 03 Jul 2025 02:11:08 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1565575
Im Tarifstreit beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) hat die Gewerkschaft Verdi zu Warnstreiks aufgerufen – die zentrale Aktion beginnt heute um 10.00 Uhr in Heilbronn.

Streiks in Schwaben und Bodensee

Weitere Arbeitsniederlegungen und Aktionen sind laut Verdi in Reutlingen sowie in Einrichtungen in den Landkreisen Ravensburg und dem Bodenseekreis, dem Alb-Donau-Kreis und der Stadt Ulm geplant. Es gibt eine Notdienstvereinbarung. «Die Versorgung der Bevölkerung ist gewährleistet», sagte Verdi-Landesfachbereichsleiter Gesundheit und Soziales, Jakob Becker.

Verdi fordert 8 Prozent mehr Geld

Bei der zweiten Verhandlungsrunde am 10. Juni habe es zwar ein erstes Angebot gegeben. Größter Streitpunkt sind laut Becker die Forderungen zur Eingruppierung und Entlastung. «Wer Leben rettet, verdient mehr als warme Worte in der Blaulichtwoche. Notfälle gibt es 365 Tage im Jahr», sagte Becker.

Die Gewerkschaft will unter anderem acht Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 350 Euro monatlich. Auszubildende, Praktikanten und Praktikantinnen sowie Schüler und Schülerinnen sollen 200 Euro mehr Gehalt bekommen. Auch die Zulagen im Sozial- und Erziehungsdienst sollen um 150 beziehungsweise 100 Euro monatlich erhöht werden. Außerdem sollen die Entgelte für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter auf das Niveau der Entgeltgruppe 9 angehoben werden. Die anvisierte Laufzeit des Tarifvertrags ist zwölf Monate.

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Warnstreik am SRH-Klinikum Karlsbad: Beschäftigte fordern bessere Löhne https://www.die-neue-welle.de/warnstreik-am-srh-klinikum-karlsbad-langensteinbach-beschaeftigte-fordern-bessere-loehne-1368212/ Thu, 20 Mar 2025 03:25:45 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1368212 Karlsbad (pm/dk) – Die Beschäftigten des SRH-Klinikums Karlsbad-Langensteinbach legen am Donnerstag, 20. März 2025, die Arbeit nieder. Mit dem Warnstreik will die Gewerkschaft ver.di den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen, nachdem auch in der zweiten Verhandlungsrunde keine Einigung erzielt wurde.

Forderung nach höherer Entgelterhöhung

Die ver.di-Tarifkommission fordert für die rund 6.400 Beschäftigten in den neun SRH-Kliniken eine lineare Entgelterhöhung von acht Prozent, mindestens jedoch 350 Euro mehr pro Monat. Auszubildende sollen eine Erhöhung von 200 Euro monatlich erhalten. Zudem setzt sich ver.di für drei zusätzliche bezahlte freie Tage pro Jahr für Gewerkschaftsmitglieder ein.

Das aktuelle Angebot der SRH-Kliniken sieht jedoch nur eine Erhöhung von 2,1 Prozent für 2025 vor – aus Sicht der Gewerkschaft unzureichend. „Auch in der zweiten Verhandlungsrunde lehnen die Arbeitgeber zentrale Forderungen der Beschäftigten weiter ab“, kritisierte ver.di-Gewerkschaftssekretär Gregor Breuninger. Vor allem eine Mindestlohnerhöhung für untere Einkommensgruppen und die ver.di-Vorteilsregelung seien bisher nicht berücksichtigt.

Kundgebung vor dem Klinikgelände

Die streikenden Beschäftigten versammeln sich am Donnerstag zwischen 9 und 11 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Klinikgelände, zwischen dem roten und blauen Wohnheim. Medienvertreter sind eingeladen, um über die Protestaktion zu berichten.

Mit dem Warnstreik will ver.di erreichen, dass die Arbeitgeberseite ein verbessertes Angebot vorlegt. „Wir wollen eine Lösung am Verhandlungstisch, aber dafür muss sich die SRH auf die Beschäftigten zubewegen“, betonte Breuninger. Ob der Warnstreik zu einer schnellen Einigung führt oder weitere Arbeitsniederlegungen folgen, bleibt abzuwarten.

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So gut wie keine Busse und Bahnen: Heute wieder Streik im ÖPNV https://www.die-neue-welle.de/streik-im-oepnv-am-dienstag-1351742/ Mon, 10 Mar 2025 05:07:29 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1351742 Region (pm/tk) – Die Streikwelle rollt weiter: Am heutigen Dienstag ruft die Gewerkschaft Verdi zum Warnstreik bei Bussen und Bahnen der Region auf. In Karlsruhe fallen sämtliche Tram- und Buslinien aus. In Baden-Baden sind neben dem Busverkehr auch die Merkurbergbahn und das KVV-Kundenzentrum am Augustaplatz betroffen. Außerdem bleibt das Karlsruher Fächerbad am Dienstag zu.

Streik in Karlsruhe

Sämtliche Tram- und Bus-Linien der VBK sind vom Streik betroffen, inklusive der S2 von und nach Stutensee-Spöck. Die anderen AVG-Stadtbahnen in Karlsruhe werden NICHT bestreikt! Sie bedienen auch viele Haltestellen in Karlsruhe. Einige Buslinien von Subunternehmern (SWEG, Lauk und Cramer) verkehren im Stadtgebiet mit einem eingeschränkten Angebot wie folgt:

Linie 30: Die Busse verkehren im 30-Minuten-Takt von 05:15 Uhr bis 20:00 Uhr sowie im 20/40-Minuten-Takt von 20:00 Uhr bis 01:00 Uhr. Die Fahrten zwischen der Elbinger Straße West und der Europäischen Schule entfallen.

Linie 31: Die Busse verkehren in einem 30-Minuten-Takt von 05:30 Uhr bis 20:00 Uhr. Es besteht Anschluss an dem Regionalverkehr sowie die AVG-Stadtbahnen an der Haltestelle Durlach Bahnhof.

Linie 39 (KIT): Alle Fahrten zwischen KIT-Campus Süd und KIT-Campus Nord werden durchgeführt.

Linie 44: Nur zwischen Zündhütle und Hohenwettersbach/Bergwald verkehren Busse im 20-Minuten-Takt von 04:30 Uhr bis 01:00 Uhr. Am Zündhütle besteht Anschluss an die Buslinie 47.

Linie 47: Die Busse verkehren im 20-Minuten-Takt von 04:30 Uhr bis 21:00 Uhr sowie im 20/40-Minuten-Takt von 21:00 Uhr bis 01:00 Uhr. Am Zündhütle besteht Anschluss an die Buslinie 44 und am Hauptbahnhof können Fahrgäste in die Stadtbahnen der AVG einsteigen.

Linie 62: Die Busse verkehren im 30-Minuten-Takt von 05:00 Uhr bis 19:30 Uhr sowie im 60-Minuten-Takt von 19:30 Uhr bis 01:00 Uhr. Am Entenfang und Hauptbahnhof können Fahrgäste auf die AVG-Stadtbahnen umsteigen. Am Hauptbahnhof sind auch die Fern- und Regionalzüge sowie die Buslinien 10 und 47 erreichbar.

Linie 73: Die Busse verkehren in einem 30-Minuten-Takt von 05:30 Uhr bis 01:15 Uhr. Am Europaplatz können Fahrgäste auf die AVG-Stadtbahnen umsteigen.

Shuttle-Verkehre KIT: Die Shuttle-Verkehre am KIT sowie die Fahrt der Linie 27 ab Rudolf-Link-Straße (ab 06:55
Uhr) zum Durlach Bahnhof werden regulär durchgeführt.

Folgende SEV-Linien sind im reduzierten Angebot weiterhin unterwegs (Es entfällt jeweils ein VBK-Bus):

SEV 10 (Rüppurrer Straße): Im 10/20-Minuten-Takt von 05:15 Uhr bis 20:00 Uhr sowie im 20-Minuten-Takt von 20:00 Uhr
bis 01:00 Uhr. Die Stadtbahnen der AVG sind am Kronenplatz erreichbar. Am Hauptbahnhof sind die Fern- und Regionalzüge, die AVG-Stadtbahnen sowie die Buslinien 47 und 62 erreichbar.

SEV 13 (Daxlanden): Im 10/10/20-Minuten-Takt von 04:30 Uhr bis 21:00 Uhr sowie im 40-Minuten-Takt von 21:00 Uhr bis 01:30 Uhr. Am Entenfang sind die AVG-Stadtbahnen sowie die Buslinie 62 erreichbar.

Alle nicht aufgelisteten Buslinien verkehren am 11. März nicht.

Streik in Baden-Baden

Der Streik der Gewerkschaft ver.di trifft auch die Stadtwerke Baden-Baden. Neben dem Busverkehr sind hiervon auch die Merkurbergbahn sowie das Kundenzentrum am Augustaplatz betroffen.

Die Buslinien 203, 215 und 201E fallen nicht aus und verkehren am Dienstag regulär. Ebenfalls nicht vom Streik betroffen, sind auch die Regionalbuslinien 244, X34, X44, X45, 262 und 292 und das Anruflinientaxi.

Fächerbad und Europabad Karlsruhe geschlossen

Aufgrund eines ganztägigen Warnstreiks bleiben das Fächerbad Karlsruhe sowie die Saunalandschaft leider geschlossen. Hintergrund ist der Aufruf zum Warnstreik im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst.

Trotz der Schließung des öffentlichen Bade- und Saunabereichs können das Schul- und Vereinsschwimmen sowie alle geplanten Kurse wie gewohnt stattfinden

Noch mehr Streik

Einschränkungen und Ausfälle wird es neben dem ÖPNV auch in anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes kommen: Am Dienstag sind erneut Beschäftigte im Städtischen Klinikum Karlsruhe und den Vidia-Kliniken aufgerufen. Bestreikt werden sollen laut ver.di zudem viele Dienststellen in den Landkreisen Karlsruhe, Rastatt, Calw, Freudenstadt und dem Enzkreis. Betroffen sind unter anderem kommunale Verwaltungen, Kitas und Müllabfuhren.

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