Uniform – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Mon, 16 Feb 2026 13:17:49 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Immer mehr Gewalt: Baden-Württemberg rüstet Polizei auf https://www.die-neue-welle.de/immer-mehr-gewalt-baden-wuerttemberg-ruestet-polizei-auf-1857900/ Mon, 16 Feb 2026 13:17:49 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1857900
Rund 40 Mal am Tag wird eine Polizistin oder ein Polizist in Baden-Württemberg Opfer von Gewalt. 14.586 Mal wurden diejenigen, die helfen und schützen sollen, im vergangenen Jahr beleidigt, geschlagen, getreten, attackiert – «ein absolut historischer Höchststand», beklagt Innenminister Thomas Strobl in Stuttgart. Neue Uniformen sollen die Beamten besser schützen.

«Das ist inakzeptabel»

Die Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten in Baden-Württemberg verharrt auf besorgniserregendem Niveau – trotz leichter Rückgänge in einzelnen Bereichen. Im vergangenen Jahr wurden 6.299 Fälle registriert, wie das Innenministerium der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Das ist nur rund ein Prozent weniger als im Rekordjahr 2024. Am Donnerstag will Strobl die polizeiliche Kriminalstatistik für das vergangene Jahr vorstellen.

So viele Polizistinnen und Polizisten wie nie wurden demnach Opfer von Gewalt. Die Zahl verletzter Polizisten sank jedoch um 8,9 Prozent: 2.535 Beamte wurden 2025 verletzt, darunter 16 schwer, so das Ministerium.

Strobl: Keine Randerscheinung mehr

Der Polizist, der morgens seine Uniform anziehe und in den Einsatz gehe, wisse nie, was ihn erwarte, sagte Strobl. «Es kann ein völlig alltäglicher Einsatz von der einen Sekunde auf die andere in einen sehr gefährlichen, ja in einen lebensgefährlichen Einsatz umschlagen.» Das sei immer so gewesen. Aber nun habe sich auch die Gesellschaft geändert. Der Ton sei rauer geworden.

Der Innenminister spricht von einem «gesamtgesellschaftlichen Problem», das «längst keine Randerscheinung mehr» mehr sei. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Gewaltfälle gegen Polizisten gar um 43,4 Prozent gestiegen. Die Bandbreite reicht von Beleidigungen und Bedrohungen über Widerstand und tätliche Angriffe bis hin zu versuchten Tötungsdelikten.

Die Uniform 2.0

Auch die Messergewalt ist ein Problem. Zwar sank die Zahl der Angriffe mit Messern gegen Polizeibeamte im Jahr 2025 um acht auf 47 Fälle. Laut Strobl seien das aber immer noch alarmierende Zahlen und «genau 47 zu viel». Neun Beamte wurden dabei leicht, zwei schwer verletzt. Getötet wurde im vergangenen Jahr kein Polizist bei einem Angriff. 2024 starb jedoch der Polizist Rouven Laur nach einem Messerangriff auf dem Mannheimer Marktplatz.

Um die Beamten vor Messerangriffen besser zu schützen, erhalten Tausende Beamte im Land nun eine neue Polizeiuniform. Die Einsatzkleidung ist mit sogenannten schnitthemmenden Elementen ausgestattet. «Wir wollen so alles dafür tun, unsere Polizistinnen und Polizisten bestmöglich auch vor brutalsten Angriffen zu schützen», so Strobl.

Kein Allheilmittel, aber Mosaikstein

Er präsentierte die neuen Kleidungsstücke der Öffentlichkeit. Mit der «Blauen Uniform 2.0» sollen künftig empfindliche Körperbereiche mit schnitthemmenden Elementen geschützt werden. Wo genau an der Uniform diese Bereiche sind, behält die Polizei für sich. «Wir wollen ja keine Anleitung geben, die hemmenden Elemente zu umgehen», sagte Strobl.

Die Polizisten erhalten neue Softshell-Jacken, Langarmhemden, Cargohosen und Poloshirts. Die Kleidung kombiniere Tragekomfort mit Sicherheit, so Strobl. Der Minister machte auch deutlich: Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht. «Ich kann die Polizistinnen und Polizisten nicht in eine Ritterrüstung stecken.» Die Nachteile mangelnder Beweglichkeit seien offenkundig. Auch wenn die neuen Uniformen nicht alle Probleme lösten, seien sie ein Mosaikstein. Die neue Einsatzkleidung soll teils im März, teils im Herbst ausgeliefert werden.

Strobl fordert härtere Strafen

Strobl betonte auch, dass der Schusswaffen-Gebrauch aus seiner Sicht für Polizistinnen und Polizisten als Ultima Ratio bei einem Messerangriff gerechtfertigt sei. «Ich habe vor einiger Zeit gesagt: Wer einen Polizisten mit einem Messer angreift, hat sich entschieden, nicht mehr zu leben.»

Der CDU-Politiker plädierte für eine weitere Verschärfung der Strafen bei Angriffen auf Einsatzkräfte. In bestimmten Fällen brauche es eine Mindeststrafe von einem Jahr. Schärfere Strafen müssten nicht nur gelten bei Angriffen auf Polizisten und Rettungskräfte, sondern auch auf Zugschaffner und ähnliches Personal.

Auch Feuerwehr und Rettungsdienst betroffen

Nicht nur die Polizei ist Ziel von Übergriffen. 2025 wurden 216 Fälle von Gewalt gegen Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst erfasst, leicht weniger als im Vorjahr, wo 222 registriert wurden. Seit 2016 sei auch bei Angriffen auf Rettungskräfte ein nahezu kontinuierlicher Anstieg zu beobachten.

Im vergangenen Jahr wurden 322 Angehörige der Feuerwehr und des Rettungsdienstes als Opfer von Gewalt erfasst – eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr und der bislang zweithöchste Wert nach 2023. 91 Helfer wurden verletzt.

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Vorsicht Falle! Polizei warnt vor verkleideten Betrügern https://www.die-neue-welle.de/vorsicht-falle-polizei-warnt-vor-verkleideten-betruegern-1639465/ Tue, 05 Aug 2025 02:32:08 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1639465

Karlsruhe (dpa/tk) – Kleider machen Leute – und Uniformen Polizisten? Betrüger haben mancherorts eine neue Masche und verkleiden sich als Ordnungshüter. Hinschauen lohnt. Bitte nicht auf ein Faschingskostüm hereinfallen!

Neue perfide Masche der Täter

Falsche Polizeibeamte am Telefon sind nach Angaben des baden-württembergischen Innenministeriums ein seit Jahren bundesweit bekanntes Betrugsphänomen. So behaupten die angeblichen Beamten etwa, dass Einbrecher es auf das Ersparte der Opfer abgesehen hätten. Es wird deshalb ein Termin vereinbart, damit Wertsachen abgeholt und angeblich «in Sicherheit» gebracht werden können.

Neuer ist, dass Täter – wie im Juli gehäuft im Bereich Brackenheim (Kreis Heilbronn) – mitten am Tag in polizeiähnlicher Kleidung direkt an der Tür klingeln, teils gefälschte Polizeimarken zeigen, um mit obiger Masche an Wertsachen zu kommen.

Das Problem: Nicht immer können Bürger auf die Schnelle erkennen, dass die Männer oder Frauen vor der Tür keine echte Dienstuniform tragen. Doch es gibt Wege, die falschen Polizisten zu entlarven.

Ältere im Visier der Betrüger

Bundesweit haben es die Täter vor allem auf ältere Menschen abgesehen. So erbeuteten im norddeutschen Schleswig zwei verkleidete Uniformierte mit dieser Masche bei einem 84-Jährigen einen mittleren fünfstelligen Bargeldbetrag. Im nordrhein-westfälischen Borken klingelten im Juni angebliche Beamte in Uniform bei einem Rentnerpaar in der Nacht. Als der Hauseigentümer öffnete, drängten sie ihn ins Haus, fesselten die alten Leute und raubten sie aus.

Wie Betrüger an eine Uniform kommen

Uniformteile wie Schutzwesten oder Schutzwestenhüllen kann man im Online- und Einzelhandel kaufen. Dem LKA zufolge dürfen sie aber nicht mit Hoheitsabzeichen oder Landeswappen versehen sein. Kleidungsstücke mit dem Schriftzug «Polizei» dürfen nur verkauft werden, wenn der Käufer sich als Polizist ausweist. Der echten Uniform ähnelnde Kleidung gibt es aber auch als Faschingskostüm.

Wie man falsche Polizisten entlarvt

Polizisten tragen ganze Uniformen und nicht nur Einzelteile davon. «Achten Sie auf das gesamte Erscheinungsbild», empfiehlt das Innenministerium. Auch hat ein echter Polizist immer seinen Dienstausweis dabei.

Klingeln Uniformierte an der Haustür, sollte man sich immer den Dienstausweis zeigen lassen und im Zweifel bei der Behörde anfragen, ob die angebliche Amtsperson wirklich von dort kommt.

Die Polizei bittet nicht um Geld

Mit Unbekannten sollte man an der Haustür nach Empfehlung des LKA nur mit Gegensprechanlage oder vorgelegter Türsperre reden; oder durch die geschlossene Tür.

Man sollte sich nicht unter Druck setzen lassen und auf keinen Fall persönliche Daten preisgeben oder die Unbekannten hereinlassen. Und erst recht niemals Geld oder Wertsachen herausgeben. «Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bzw. Wertsachen bitten», so das Ministerium.

Tipps zur Prävention gibt die Polizei auch im Internet mit Infos und Filmen. Auch verteilt sie Broschüren und Informationsblätter etwa in Läden oder bei Banken.

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Fastnacht-Trends: Was geht und was geht gar nicht bei den Kostümen 2024 https://www.die-neue-welle.de/fastnacht-trends-was-geht-und-was-geht-gar-nicht-bei-den-kostuemen-2024-655028/ Fri, 26 Jan 2024 05:02:27 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=655028 Region (pm/svs) – Fastnacht steht vor der Tür und bei vielen laufen die letzten Vorbereitungen. Im aktuellen Baden-Württemberg-Report gibt es noch die ultimativen Tipps: Was geht und was geht gar nicht bei den Kostümen 2024. Die wichtigste Erkenntnis der repräsentativen Befragung: Wer flirten will, sollte die Finger von Tier-Kostümen lassen. Weder Frauen noch Männer finden die beim anderen Geschlecht wirklich attraktiv.

Uniformen kommen richtig gut an

Kurz vor Fastnacht stehen viele Baden-Württemberger wieder vor der Frage: Als was verkleide ich mich?! Will man bei anderen Geschlecht Eindruck schinden, kann das im falschen Kostüm schnell in die Hose gehen. Das zeigt der aktuelle Baden-Württemberg-Report: Während Frauen gerne als Märchen- oder Filmfigur, als Tier oder Piratin gehen – wollen Männer Frauen am liebsten in einer Uniform sehen – zum Beispiel als Polizistin, Ärztin oder Feuerwehrfrau. Das gleiche auch andersrum: auch Frauen sehen Männer am liebsten als uniformierter Polizist oder Feuerwehrmann. Erst danach kommen auf der Beliebtheitsskala Cowboy- oder Piratenkostüme. Diese beiden Verkleidungen sind übrigens vor allem bei älteren Männern beliebt.

Der BaWü-Report

Der Baden-Württemberg-Report ist eine Initiative von „die neue welle“, zusammen mit allen privaten Radiosendern im Land. Dafür befragen die Meinungsforscher von Kantar monatlich 1000 Menschen.

Hier sind die Faschingsumzüge in der Region!

Damit ihr die Kostüme direkt präsentieren könnt, haben wir hier einer Auflistung aller Faschingsumzüge in der neue-welle-Region für euch zusammengestellt!

 

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