Tiere – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Tue, 19 May 2026 06:14:05 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Katzen bei Herxheim ausgesetzt – Polizei sucht Zeugen https://www.die-neue-welle.de/katzen-bei-herxheim-ausgesetzt-polizei-sucht-zeugen-1901265/ Tue, 19 May 2026 06:14:05 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1901265

Tiere ausgesetzt

Am 18. Mai wurden der Polizei Landau gegen 20:30 Uhr Katzen gemeldet, welche entlang der K44 zwischen Herxheim und Hatzenbühl in einer Transportbox ausgesetzt wurden. In der Transportbox befanden sich insgesamt drei Stubentiger.

Polizei ermittelt

Die Tiere wurden durch die Berufstierrettung Rhein-Neckar übernommen und anschließend in ein Tierheim gebracht. Der Besitzer der Katzen ist bisher unbekannt. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise geben können sich per Email an pilandau@polizei.rlp.de oder telefonisch unter 06341/287-0 bei der Polizeiinspektion Landau zu melden.

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Feuer bei Zirkus in Karlsruhe https://www.die-neue-welle.de/feuer-bei-zirkus-in-karlsruhe-1897167/ Mon, 11 May 2026 02:21:47 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1897167 Karlsruhe (er24/tk) – Der Zirkus Bely gastiert in Knielingen. Am Samstagabend brennen zwei Lastwagen aus. Die Polizei ermittelt zur Ursache.

Großeinsatz in Karlsruhe-Knielingen

Gegen 18.51 Uhr gingen bei der Leitstelle mehrere Notrufe ein. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte beim Zirkus stand eine Zugmaschine in Vollbrand. Eine zweite Zugmaschine wurde durch die enorme Hitze ebenfalls beschädigt. Nach Angaben der Polizei entstand ein Sachschaden von schätzungsweise rund 100.000 Euro.

100.000 Euro Schaden

Ein LKW brannte vollständig aus. Der Sattelauflieger war zuvor abgekoppelt worden, wodurch ein Übergreifen der Flammen verhindert und die Löscharbeiten erleichtert werden konnten. Zwei Personen erlitten eine Rauchgasvergiftung beziehungsweise atmeten Rauch ein. Sie wurden noch vor Ort im Rettungswagen untersucht.

Brandstiftung nicht ausgeschlossen

Die Ursache des Feuers ist derzeit noch unklar. Die Polizei prüft sowohl einen technischen Defekt als auch mögliche Brandstiftung. Ermittlungen hierzu laufen. Besonders bitter für die Zirkusfamilie: Bei dem zerstörten Fahrzeug soll es sich um die wichtigste Zugmaschine des Circus gehandelt haben.

Lange Löscharbeiten

Auch Stunden nach dem eigentlichen Brand war der Einsatz noch nicht vollständig beendet. Spät am Abend musste die Feuerwehr erneut ausrücken, um Nachlöscharbeiten durchzuführen. Während der Bergungsmaßnahmen stieg erneut Rauch aus dem ausgebrannten Fahrzeugwrack auf. Einsatzkräfte kontrollierten den Bereich daraufhin nochmals sorgfältig, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

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MOOREO – neues Moorentwicklungskonzept am Oberrhein https://www.die-neue-welle.de/mooreo-neues-moorentwicklungskonzept-am-oberrhein-1890642/ Sun, 03 May 2026 08:00:00 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1890642 Region (pm/tk) – Moore nehmen als natürlicher Kohlenstoffspeicher eine zentrale Rolle für den Klimaschutz ein. Jedoch führt die anhaltende Entwässerung in Deutschland zu einer Freisetzung von rund 53 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Die Stabilisierung des Wasserhaushalts von Mooren trägt somit maßgeblich zur Verminderung von klimaschädlichen Treibhausgasen bei.

Moore sind wertvoll

Gleichzeitig sind intakte Moore wertvolle Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten. Sie speichern Wasser und helfen Landschaften widerstandsfähiger gegenüber Trockenheit sowie Starkregen zu machen.

Nicht nur in den kühl-feuchten Hochlagen des Schwarzwalds, sondern auch im klimatisch begünstigten Oberrheingraben kommen Moorböden vor. Alleine im Bereich zwischen Freiburg und Rastatt umfassen diese sogenannten Nieder- und Anmoore eine Flächendimension von über 25 Quadratkilometern.

Neues Entwicklungsprojekt gestartet

Die Bedeutung dieser Moorböden für den natürlichen Klimaschutz soll jetzt genauer in den Blick genommen werden. Mit dem Start des Projekts MOOREO – Moorentwicklung in der Oberrheinniederung – legt der Verband Region Südlicher Oberrhein (Projektleitung) gemeinsam mit dem Verband Region Karlsruhe den Grundstein für eine nachhaltige Entwicklung der Moorgebiete in der badischen Oberrheinniederung zwischen Freiburg und Rastatt.

Innerhalb der nächsten vier Jahre werden diese Moorgebiete zunächst systematisch untersucht und die realistischen Möglichkeiten einer Wiedervernässung sowie die damit verbundenen Minderungsmöglichkeiten von Treibhausgas-Emissionen genauer betrachtet. In einem zweiten Schritt sollen gemeinsam mit den Akteuren vor Ort Grundlagen für konkrete Umsetzungsmaßnahmen auf freiwilliger Basis erarbeitet werden. Seit Kurzem bestehenden Förderprogrammen des Bundes zur Entwicklung und angepassten Nutzung von Mooren kommt hierbei eine zentrale Bedeutung zu.

Ansatzpunkt gegen Treibhausgas-Emissionen

„Die Nieder- und Anmoore der Oberrheinniederung sind bislang unterschätzte Ansatzpunkte, um Treibhausgas-Emissionen zu senken. Zusammen mit dem Ausbau der erneuerbaren Energieträger und der Steigerung der Energieeffizienz bildet die Wiedervernässung von Moorböden einen wesentlichen Beitrag unserer Regionen zur Erreichung der Klimaschutzziele“, betont Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, Vorsitzender des Verbands Region Karlsruhe. Und er fügt hinzu: „Mit MOOREO schaffen wir eine wertvolle Grundlage, um die Entwicklung der Moore in der Oberrheinniederung langfristig, fachlich fundiert und im Konsens mit Flächeneigentümern und Nutzern zu gestalten.“

Das Projekt MOOREO wird gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg sowie das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz.

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Junge Wölfin trächtig? Experten hoffen auf Sommer-Welpen https://www.die-neue-welle.de/junge-woelfin-traechtig-experten-hoffen-auf-sommer-welpen-1880979/ Wed, 08 Apr 2026 02:48:15 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1880979
Im Nordschwarzwald streunt seit neuestem ein Wolfspaar herum – Experten können den Tieren aber frühestens im Sommer mit zusätzlichen Fotofallen näherkommen, um Hinweise zu möglichem Nachwuchs zu bekommen. Vorher sei das wenig sinnvoll, sagte der Wolfexperte Micha Herdtfelder von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg. Niemand wisse ja, ob und wo die seit kurzem erst sesshafte Wölfin Welpen zur Welt bringen werde.Doch sei es sehr wahrscheinlich, dass sie bereits Nachwuchs vom schon lange in der Region ansässigen Rüden GW852m erwarte. «Wildbiologisch gesehen klappt eine Verpaarung zwischen Wölfen meistens», sagte Herdtfelder.

Welpen könnten im Sommer gesichtet werden

Sollte dem so sein, müssen sich Beobachter des streng geschützten Tieres jedoch noch bis Juni oder Juli gedulden – nach Verlassen des Baus steigt dann die Chance, dass die Welpen gesichtet oder von Fotofallen abgelichtet werden. «Wir warten ab, bis uns eine Beobachtung gemeldet wird», sagte Herdtfelder. Erst dann würden an diesen Stellen, auch «Rendezvous-Plätze» genannt, in Absprache mit den Jagdpächtern zusätzlich Fotofallen installiert, um die Wolfbabies besser im Blick zu behalten.

Ein Wurf besteht meistens aus vier bis sechs Welpen. Die Fähe ist vermutlich im Februar oder März trächtig geworden, die Tragezeit beträgt um die 60 Tage. Kurze Zeit nach Geburt wagen sich die Welpen in der Regel aus dem Bau und spielen in kleinem Radius – auch ohne Aufsicht der Eltern.

Viele Jungtiere sterben

Rund zwei Drittel der Jungtiere sterben aber in den ersten zwei Lebensjahren. Fressfeinde wie Eule, Fuchs oder auch Luchs können ihnen Herdtfelders Angaben zufolge zum Verhängnis werden – später vor allem Hunger, Krankheiten oder der Autoverkehr.

Die Fähe mit der wissenschaftlichen Kennung GW4816f ist im Vergleich zu ihrem Partner noch recht jung: Sie wurde zwischen 2022 und 2024 geboren, der Rüde kam schon 2017 zur Welt. «Der Altersunterschied ist also beträchtlich», sagte Herdtfelder.

Rüde GW852m ist der am längsten im Südwesten sesshafte Wolf und hat die durchschnittliche Lebenserwartung eines Wolfes schon fast erreicht. Sollte er sterben, wird die Fähe aber nicht lange alleine bleiben, so Herdtfelder. «Andere Wölfe bekommen das mit.»

Erst kürzlich hatte sich nach vier männlichen Wölfen wieder eine Wölfin im Südwesten niedergelassen. Damit sind nun fünf Exemplare dieser streng geschützten Tiere in Baden-Württemberg sesshaft und eine Rudelbildung wahrscheinlich.

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Amphibien-Wanderung auf den Straßen der Region https://www.die-neue-welle.de/amphibien-wanderung-auf-den-strassen-der-region-1866051/ Thu, 12 Mar 2026 03:15:19 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1866051 Region (tk) – Wenn nach dem Winter die Temperaturen steigen und die Nächte feucht sind, machen sich Kröten, Frösche und Molche auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Viele überleben diese Reise nicht, die größte Gefahr sind Straßen: Jedes Jahr werden Tausende Amphibien überfahren.

Ehrenamtliche retten Amphibien

Seit vielen Jahren versuchen Naturschützer*innen die Tiere vorm Tod im Straßenverkehr zu bewahren. Im ganzen Land sind Naturschutzgruppen aktiv, stellen Fangzäune auf, tragen Kröten über die Straße und legen Ersatzlaichgewässer an. Dieses Engagement ist unbezahlbar und ohne das wäre es um unsere Frösche und Kröten deutlich schlechter bestellt.

Schutzzäune und Handarbeit

Amphibienschutz ist aufwendige Handarbeit, deshalb werden immer helfende Hände gesucht. Zunächst müssen Schutzzäune aufgestellt werden – teils übernimmt das die Kommune oder die Straßenbauverwaltung. Stehen die Zäune, müssen diese jeden Tag kontrolliert werden, am besten am frühen Abend und am frühen Morgen. Befinden sich Amphibien in den Eimern, werden diese in Transporteimer umgefüllt und über die Straße getragen. In der Regel werden dabei auch Anzahl, Arten und Geschlechter notiert.

Um mitzumachen, sind Vorkenntnisse nicht zwingend nötig. Die Saison erstreckt sich meist über zwei bis drei Monate, mit dem Höhepunkt gegen Mitte März.

Helfende Hände gesucht

Wer weiß, dass im Heimatort oder in der Nachbarschaft Krötenzäune betreut werden, kann sich einfach an die jeweilige Naturschutzgruppe wenden. Außerdem hat der NABU einen Ehrenamtlichen-Börse im Internet

 

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Umfrage: Mehrheit in Baden-Württemberg begrüßt Wolf und Biber https://www.die-neue-welle.de/umfrage-mehrheit-in-baden-wuerttemberg-begruesst-wolf-und-biber-2-1865445/ Tue, 10 Mar 2026 03:33:40 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1865445 Baden-Württemberg (pm/dk) – Die Rückkehr von Wolf und Biber stößt im Südwesten auf breite Zustimmung. Laut einer aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag von NABU und BUND befürwortet eine große Mehrheit der Menschen in Baden-Württemberg die Rückkehr der beiden Tierarten.

Mehr als 70 Prozent sind dafür

Nach den Ergebnissen der Umfrage begrüßen:

  • 71 Prozent der Befragten die Rückkehr des Wolfs
  • 76 Prozent die Rückkehr des Bibers

Damit widersprechen die Ergebnisse der Annahme, dass große Teile der Bevölkerung den geschützten Tieren kritisch gegenüberstehen.

Zustimmung über Stadt und Land hinweg

NABU-Landesvorsitzender Johannes Enssle sagt:

„Die Rückkehr von Biber und Wolf, einst bei uns ausgerottete Tiere, ist ein großer Erfolg für den Artenschutz. Mehr als zwei Drittel der Menschen im Land freuen sich darüber – und sind damit deutlich weiter als Teile der Politik.“

Laut NABU zeigt die Umfrage auch, dass die Zustimmung sowohl in Städten als auch im ländlichen Raum hoch ist und sich über verschiedene politische Lager hinweg erstreckt.

Naturschutz wichtig für Wahlentscheidung

Die Befragung zeigt außerdem, dass Natur- und Umweltschutz für viele Menschen ein wichtiges Thema bei der Wahlentscheidung ist.

  • 56 Prozent sagen, dass Natur- und Umweltschutz eine große oder sehr große Rolle spielen.
  • 64 Prozent lehnen Einschränkungen beim Umwelt- und Naturschutz zugunsten von Wirtschaftswachstum ab.

Verbände sehen Auftrag an die Politik

Für BUND-Landesvorsitzende Sylvia Pilarsky-Grosch sind die Ergebnisse ein klarer Auftrag an die Politik. Sie kritisiert unter anderem Forderungen nach erleichterten Abschüssen von Wölfen oder Bibern.

Statt kurzfristiger Maßnahmen brauche es langfristige Strategien, etwa sachliche Information, konsequenten Herdenschutz und ein gut ausgestattetes Management der Tierarten.

Petition zum Schutz des Bibers

Parallel läuft derzeit auch eine Petition gegen einen erleichterten Abschuss von Bibern in Baden-Württemberg. Nach Angaben der Initiatoren haben innerhalb von knapp drei Wochen rund 9.000 Menschen unterschrieben. Für einen Erfolg werden 10.000 Unterschriften benötigt.

Umfrage unter mehr als 1.000 Menschen

Für die forsa-Umfrage wurden 1.010 Menschen ab 18 Jahren in Baden-Württemberg befragt. Die Erhebung fand zwischen 15. Januar und 5. Februar 2026 statt.

Die statistische Fehlertoleranz liegt bei plus/minus drei Prozentpunkten.

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Wenn Bello Blut braucht – auch Tiere können spenden https://www.die-neue-welle.de/wenn-bello-blut-braucht-auch-tiere-koennen-spenden-1839326/ Wed, 07 Jan 2026 06:51:59 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1839326

Karlsruhe (dpa/tk) – Was tun, wenn Hund Bello oder Katze Mira schwer krank sind oder durch einen Unfall großen Blutverlust haben? Bluttransfusionen können das Tier retten. Im Südwesten gibt es Spenderkarteien und auch Blutbanken.

Tiere spenden Blut

Bestimmte Voraussetzungen müssen gegeben sein. So müssen Spendertiere gesund, regelmäßig geimpft und entwurmt und regelmäßig gegen Zecken behandelt sein, sagt Tierärztin Silke Knoll vom Landesverband praktizierender Tierärzte.

Meistens sind es größere Haustiere wie Hunde, Katzen oder Pferde, bei denen Blutspenden nachgefragt sind. Ideal für Spenderhunde sei ein Alter von 1 bis 7 Jahren und ein Gewicht von über 20 Kilo, erläutert Knoll. Bei Spenderkatzen sei ein Gewicht von mehr als 4 Kilo ideal und ein Alter von 1 bis 9 Jahren. Und: «Die Spendertiere sollten ein ruhiges Gemüt haben und in den nächsten 24 Stunden nach Blutspende nicht stark beansprucht werden», sagt sie.

Wie kommt man an das Spenderblut?

Spendenregister gibt es inzwischen häufig. «In unseren eigenen Datenbanken sind derzeit mehrere Dutzend Hunde und Katzen erfasst», berichtet Tierärztin Susanne Arndt vom Kleintierzentrum Arndt in Karlsruhe. «Die Tendenz ist seit einigen Jahren steigend, weil das Thema in der Öffentlichkeit präsenter wird.» Erst im Oktober hatte Arndt Tierbesitzer zu einer Typisierungsaktion für das Blut ihrer Tiere aufgerufen. Ein bundesweites zentrales Register gibt es ihren Worten zufolge nicht.

Wie sieht es mit Blutbanken aus?

Es existieren nur in wenigen tiermedizinischen Praxen Blutbanken für die tierischen Patienten, schreibt das Deutsche Rote Kreuz auf seiner Website. Mit ein Grund dafür ist, dass Blutkonserven nur begrenzt – bis zu 40 Tage bei 2 bis 6 Grad – haltbar sind, so Knoll.

Große Tierkliniken oder Standorte, die an Universitäten angesiedelt sind, führen hingegen durchaus Blutbanken. Wichtig dabei, so betont es Professor Barbara Kohn von der Klein- und Heimtierklinik der Freien Universität (FU) Berlin: Das Blut darf nur an eigene tierische Patienten gegeben und nicht etwa auf Anfrage verschickt werden. Kommerzielle Tierblutbanken sind in Deutschland nicht erlaubt. Es gibt sie nach Worten von Professor Andreas Moritz von der Klinik für Kleintiere an der Justus-Liebig-Universität in Gießen etwa in Belgien, den Niederlanden oder Portugal.

Was tun, wenn keine Klinik mit einer Blutbank in der Nähe ist?

Meist würden der Tierarztpraxis bekannte Tierbesitzer kontaktiert und gefragt, ob ihr Tier Blut spenden könne. «Blutspenden werden oft in kleineren Praxen über Praxistiere also Tiere der Praxisinhaber oder Mitarbeiter, aber auch durch Tierbesitzer bereitwillig gespendet», sagt Knoll. «Es läuft viel über die Tierarztpraxen selber», sagt auch Heidi Kübler., Präsidentin der Landestierärztekammer Baden-Württemberg.

Wie groß ist der Bedarf und was kostet eine Transfusion?

Zahlen dazu, wie häufig tierische Blutspenden in Deutschland gebraucht werden, gibt es Moritz‘ Worten zufolge nicht. In seiner Klinik werden pro Jahr 250 bis 300 Hunde und an die 100 Katzen mit Bluttransfusionen behandelt. In der Klein- und Heimtierklinik der FU Berlin sind die Zahlen nach Kohns Worten ähnlich.

Es herrsche aber durchaus ein Mangel an Spendertieren, sagt Moritz. In seiner Klinik gebe es daher eine Liste mit Tierbesitzern, «wo die Besitzer sagen: wir tun was Gutes, wir kommen Blut spenden». Manche kämen mit ihrem Tier auch regelmäßig zum Blutspenden vorbei.

Ganz billig ist das Ganze nicht. Nach Worten der Landestierärztekammer-Präsidentin Kübler kostet eine Transfusion mit allem Drum und Dran um die 400 bis 500 Euro. Abgerechnet werde nach der Gebührenordnung.

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Erneut tote Schafe im Kreis Freudenstadt – war es ein Wolf? https://www.die-neue-welle.de/erneut-tote-schafe-im-kreis-freudenstadt-war-es-ein-wolf-1836071/ Tue, 30 Dec 2025 06:27:10 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1836071

Wieder werden im Schwarzwald tote Tiere gefunden. Und wieder besteht die Möglichkeit, dass ein Wolf sie gerissen hat. Die Ermittlungen laufen.

Zwei tote Schafe in Seewald

Nach dem Fund von zwei toten Schafen im Landkreis Freudenstadt prüfen Experten, ob ein Wolf sie getötet hat. «Ein Wolf als Verursacher kann zum aktuellen Zeitpunkt weder bestätigt noch ausgeschlossen werden», teilte das Umweltministerium mit. Die Schafe wurden in der Gemeinde Seewald entdeckt. Von den Tieren seien Proben genommen worden.
Erst vor wenigen Tagen wurden zwei gerissene Ziegen bei Forbach rund 20 Kilometer entfernt gefunden. Auch dort wird ermittelt, ob ein Wolf dafür verantwortlich ist.
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Statt Böllerverbot in Bühl – Appell zum Jahreswechsel https://www.die-neue-welle.de/statt-boellerverbot-in-buehl-appell-zum-jahreswechsel-1831145/ Sat, 27 Dec 2025 07:00:03 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1831145 Bühl (pm/tk) – Die Stadt appelliert an ihre Bürger, den Einsatz von Feuerwerk an Silvester zu überdenken und im Sinne der allgemeinen Sicherheit sowie der Umwelt möglichst zu reduzieren oder auch ganz darauf zu verzichten.

Bitte um verantwortungsvollen Umgang

Feuerwerk ist für viele ein fester Bestandteil der Silvesternacht, doch gleichzeitig weisen Fachleute seit Jahren auf die damit verbundenen negativen Auswirkungen hin: von der Feinstaubbelastung über große Mengen an Müll und die Belastung und Verängstigung von Haus- und Wildtieren bis zu einem erhöhten Unfall- und Brandrisiko.

Wie die Verwaltung betont, geht es nicht darum, die Freude am Jahreswechsel zu schmälern. Vielmehr soll ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass jeder zurückgenommene oder bewusst eingesetzte Knallkörper zu einem sichereren, saubereren und rücksichtsvolleren Start ins neue Jahr beiträgt.

Lichtinstallation statt Böller?

Empfohlen wird daher, nach Möglichkeit auf privates Feuerwerk zu verzichten, Pyrotechnik nur in reduziertem Umfang und mit besonderer Sorgfalt zu verwenden, ausschließlich zugelassene Feuerwerkskörper zu nutzen sowie anfallenden Müll zeitnah zu beseitigen. Geachtet werden sollte zudem darauf, auf Böller mit besonders lauter Geräuschentwicklung zu verzichten, um die Belastung für Tiere und Menschen zu minimieren. Gleichzeitig verweist die Stadt auf alternative und umweltfreundliche Möglichkeiten, das neue Jahr zu begrüßen, wie etwa Lichtinstallationen.

 

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Gefahr für Mensch und Tier – Polizeipräsidium Pforzheim warnt vor illegalen „Polen-Böllern“ https://www.die-neue-welle.de/gefahr-fuer-mensch-und-tier-polizeipraesidium-pforzheim-warnt-vor-illegalen-polen-boellern-1833128/ Mon, 22 Dec 2025 07:52:15 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1833128 Pforzheim (pol/tk) – Bald ist Silvester! Doch in den letzten Wochen häufen sich Vorfälle, bei denen der vermeintliche Spaß mit Feuerwerk schnell zur ernsthaften Gefahr wurde.

Vorfälle häufen sich

Besonders im Fokus stehen dabei die sogenannten „Polen-Böller“, die in Deutschland nicht nur illegal, sondern auch extrem gefährlich sind. Das Polizeipräsidium Pforzheim verzeichnet bereits mehr als ein Dutzend Einsätze seit Anfang Dezember, die auf das Abbrennen von Feuerwerkskörpern zurückzuführen sind. Die gemeldeten Vorfälle reichen von „grobem Unfug“ bis hin zu strafrechtlich relevanten Delikten wie Körperverletzung und fahrlässiger Brandstiftung.

Explosion auf Schulhof

Der jüngste Vorfall ereignete sich am Mittwoch vergangener Woche auf einem Schulhof in Altensteig, als anscheinend während der großen Pause ein sogenannter Polen-Böller gezündet wurde. Zu diesem Zeitpunkt sollen sich mehrere Hundert Schüler auf dem Schulgelände befunden haben. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Die Polizei sicherte die Überreste des vermeintlichen Feuerwerkskörpers.

Illegal und gefährlich

Der Besitz und das Abbrennen von Polen-Böllern ist in Deutschland illegal und stellt einen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz dar. Sie entsprechen nicht den in Deutschland geltenden Sicherheitsstandards und wurden häufig ohne die nötige Qualitätssicherung oder Zulassung auf den Markt gebracht. Das Fehlen eines Prüfzeichens bedeutet, dass keine Sicherheitsüberprüfung stattgefunden hat.

Das Zünden von Polenböllern kann zu schweren Verletzungen führen, darunter abgetrennte Gliedmaßen, Knalltrauma oder Verbrennungen. Besonders in belebten Bereichen wie Schulen oder auf öffentlichen Plätzen kann das Zünden dieser Feuerwerkskörper Panik auslösen, was das Risiko von weiteren Unfällen oder Verletzungen erheblich erhöht.

Auch Tiere sind vor den Gefahren von Feuerwerkskörpern im Allgemeinen nicht geschützt. Wildtiere und Haustiere reagieren häufig mit extremem Stress, der zu Fluchtverhalten, schweren Verletzungen oder langfristigen Verhaltensstörungen führen kann.

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