Stunde der Wintervögel – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Fri, 09 Jan 2026 08:36:28 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Zwischen Frost und Federn: NABU ruft zum Vogelzählen auf https://www.die-neue-welle.de/zwischen-frost-und-federn-nabu-ruft-zum-vogelzaehlen-auf-1839686/ Fri, 09 Jan 2026 05:00:37 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1839686 Baden-Württemberg (pm/dk) – Vögel zählen bei Schnee und Frost: Vom 9. bis 11. Januar findet bundesweit wieder die „Stunde der Wintervögel“ statt. Der NABU Baden-Württemberg ruft dazu auf, eine Stunde lang Vögel im Garten, im Park oder am Futterhaus zu beobachten und zu zählen. Mitmachen ist ganz einfach – und auch bei echtem Winterwetter möglich.

So funktioniert das Ganze

Selbst wenn ihr noch nie Vögel gezählt habt: Es ist wirklich nicht schwer und macht großen Spaß. Sucht euch einfach ein Plätzchen am Fenster, im Garten, auf dem Balkon oder im Park und beobachtet dort eine Stunde lang, was umherflattert. Beobachtet werden kann zu einer beliebigen Stunde während des Zählzeitraumes.

Notiert euch dabei von jeder Vogelart die höchste Anzahl, die ihr während dieser Stunde gleichzeitig sehen konntet. Das ist wichtig, damit Vögel, die zwischendurch ja auch wieder wegfliegen, nicht doppelt gezählt werden.

Frost sorgt für viele Gäste am Futterhaus

Der anhaltende Frost mit Schneefall könnte dafür sorgen, dass sich besonders viele Wintervögel an den Futterstellen einfinden. NABU-Vogelexperte Stefan Bosch erklärt:
„Packen Sie sich warm ein und helfen Sie uns dabei, die Vögel im Garten, im Park oder am Futterhaus bei echtem Winterwetter zu erfassen. Der anhaltende Frost mit Schneefall könnte dafür sorgen, dass sich mehr Wintervögel an den Futtersilos einfinden, weil sie in der Natur weniger zu fressen finden.“

Wer nicht nach draußen möchte, kann die Vögel auch vom Fenster, Sofa oder Balkon aus beobachten.

Bereits zum 16. Mal bundesweit zählen

Der NABU und sein bayerischer Partner LBV laden bereits zum 16. Mal zur großen Vogelzählung ein. Eine Stunde lang wird gezählt, welche und wie viele Vögel zu sehen sind. Gemeldet wird jeweils die höchste Anzahl einer Art, die gleichzeitig beobachtet wurde.

Gezählt werden kann bis 11. Januar, gemeldet werden die Beobachtungen noch bis 19. Januar unter
HIER oder mit der App „NABU Vogelwelt“.

Beim Füttern auf Qualität achten

Wer Vögel im Winter füttert, sollte auf sauberes und trockenes Futter achten.
„Körner- und Fettfutter aus dem Fachhandel kauft man am besten in Bioqualität. Sonnenblumenkerne mögen fast alle Arten“, so Bosch.

Besonders bei Frost brauchen Vögel viel Energie. Fetthaltige Körner und Meisenknödel liefern diese besonders gut. Wichtig dabei:
„Bitte nicht in Netzen, sondern in extra Futtersilos anbieten, darin können sich die Vögel nicht verheddern.“
Meisenknödel lassen sich außerdem einfach selbst herstellen. Anleitungen dazu gibt es auf der NABU-Website.

Mitmachen und Daten für den Naturschutz liefern

Die „Stunde der Wintervögel“ gilt als größte wissenschaftliche Mitmachaktion Deutschlands. Die gesammelten Daten helfen, die Entwicklung der Vogelbestände im Siedlungsraum zu beobachten.
Im vergangenen Jahr haben rund 122.000 Menschen bundesweit teilgenommen, davon mehr als 14.000 in Baden-Württemberg.

Gezählt werden kann bis 11. Januar, gemeldet werden die Beobachtungen noch bis 19. Januar unter
HIER oder mit der App „NABU Vogelwelt“.

Extra-Angebot für Kinder und Schulklassen

Die NAJU lädt Kinder zur „Schulstunde der Wintervögel“ vom 12. bis 16. Januar ein. Dabei können heimische Wintervögel spielerisch kennengelernt, beobachtet und gezählt werden. Alle Infos dazu gibt es HIER.

]]> Zwischen Frost und Federn: NABU Baden-Württemberg ruft zum Vogelzählen auf https://www.die-neue-welle.de/zwischen-frost-und-federn-nabu-baden-wuerttemberg-ruft-zum-vogelzaehlen-auf-1839635/ Wed, 07 Jan 2026 13:13:11 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1839635 Stuttgart (pm/tk) – Vögel zählen im Schnee: Vom 9. bis 11. Januar gibt es die deutschlandweite „Stunde der Wintervögel“. Der NABU ruft zum Mitmachen auf.

Vogelzählung am Wochenende

„Packen Sie sich warm ein und helfen Sie uns dabei, die Vögel im Garten, im Park oder am Futterhaus bei echtem Winterwetter zu erfassen. Der anhaltende Frost mit Schneefall könnte dafür sorgen, dass sich mehr Wintervögel an den Futtersilos einfinden, weil sie in der Natur weniger zu fressen finden“, sagt NABU-Vogelexperte Stefan Bosch. Gute Chancen also, viele interessante Beobachtungen zu machen. Wem es draußen zu frostig ist, kann drinnen vom Sofa aus die Einflüge an der Futterstelle im Garten oder auf dem Balkon beobachten.

Beim Füttern auf Qualität achten

„Wer Vögel im Winter füttern möchte, sollte auf die Qualität des Futters achten und darauf, dass es sauber und trocken bleibt. Körner- und Fettfutter aus dem Fachhandel kauft man am besten in Bioqualität. Sonnenblumenkerne mögen fast alle Arten“, erklärt Bosch. Der Frost kostet Meisen, Finken und Amseln viel Energie. Die liefern mit Fett gemischte Körner, wie sie Meisenknödel bieten, besonders gut. „Bitte nicht in Netzen, sondern in extra Futtersilos anbieten, darin können sich die Vögel nicht verheddern. Die Knödel lassen sich auch leicht aus Körnermischungen und Rindertalg oder Kokosfett selbst herstellen“, so Bosch.

Mitmachen und Vögel zählen

Die „Stunde der Wintervögel“ ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion. Die Zählung liefert wertvolle Daten, um die Trends bei der Bestandentwicklung der Arten im Siedlungsraum zu verfolgen. Im vergangenen Jahr haben bundesweit rund 122.000 Menschen mitgezählt, davon mehr als 14.000 in Baden-Württemberg. Wer mitmachen will, beobachtet eine Stunde lang die Vögel vor dem Fenster, im Garten oder im Park und meldet die Ergebnisse dem NABU. Von jeder Art wird die höchste Anzahl Vögel notiert, die während der Stunde gleichzeitig gesichtet wurde. Die Beobachtungen können unter www.stundederwintervoegel.de und mit der App „NABU Vogelwelt“ bis zum 19. Januar gemeldet werden.

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„Stunde der Wintervögel“: So viele Vögel wie nie! https://www.die-neue-welle.de/stunde-der-wintervoegel-so-viele-voegel-wie-nie-1292765/ Mon, 27 Jan 2025 09:32:08 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1292765 Region (pm/dk) – Jedes Jahr ist die „Stunde der Wintervögel“ ein Highlight für Naturfreunde und Vogelliebhaber. Auch 2025 haben wieder über 14.000 Menschen in Baden-Württemberg ihre Zeit genutzt, um die Vögel in ihren Gärten, auf Balkonen oder in Parks zu zählen. Und die Ergebnisse sind so spannend wie nie!

Das sind die Gewinner: Wer wurde am meisten gesichtet?

Die üblichen Verdächtigen – der Haussperling, die Kohlmeise, die Blaumeise und die Amsel – dominierten auch in diesem Jahr wieder die Liste der häufigsten Vögel. Besonders interessant ist, dass der Haussperling trotz seiner Dominanz 8 % weniger gezählt wurde als im Vorjahr. Das zeigt, wie wichtig es ist, seinem Lebensraum durch Nistkästen und geeignete Rückzugsorte zu helfen. Die Amsel, die weiterhin mit den Folgen des Usutu-Virus zu kämpfen hat, kam mit einem moderaten Rückgang von nur 8 % in Baden-Württemberg davon. Aber bundesweit war der Einbruch stärker – hier verzeichnete man einen Rückgang von 18 %.

Grünfinken und Amseln – die Sorgenkinder

Trotz der positiven Nachricht, dass Wintergäste wie Bergfinken und Kernbeißer in Rekordzahlen gezählt wurden, gibt es weiterhin einige besorgniserregende Tendenzen. Der Grünfink etwa, mit einem Rückgang von 22 % in Baden-Württemberg, zeigt, wie sehr Krankheitserreger und Nahrungsmangel auch den robusteren Vogelarten zusetzen können. Auch die Amsel muss noch länger mit den Nachwirkungen der Usutu-Epidemie kämpfen.

Wintergäste: Eine Überraschung!

Ein Highlight der Zählung war der deutliche Zuwachs an Wintergästen: Die Zahl der Bergfinken stieg um 157 %, was ein bemerkenswerter Anstieg ist. Auch die Schwanzmeise und der Kernbeißer zeigten erfreuliche Zuwächse, was Hoffnung für die Artenvielfalt im Winter macht. Der Eichelhäher zeigte jedoch einen Rückgang von 8 %, was möglicherweise auf das ausbleibende Zuzugspotential aus dem Norden zurückzuführen ist.

Was bedeutet das für unseren Vogelschutz?

Die „Stunde der Wintervögel“ zeigt deutlich, dass es nicht nur eine Zeit für Beobachtungen ist, sondern auch ein Weckruf für den Vogelschutz. Der NABU betont, wie wichtig es ist, den Lebensraum der Vögel zu erhalten und ihnen ausreichend Nahrung und Schutz zu bieten, besonders in kalten Wintern. Wer seinen Garten oder Balkon vogelfreundlich gestaltet, leistet einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz.

Und was kommt als Nächstes?

Bereits im Mai 2025 steht die nächste große Vogelzählung an – die „Stunde der Gartenvögel“. Wer dann ebenfalls auf Vogelbeobachtung geht, kann wieder einen Beitrag leisten und mehr über die heimische Vogelwelt erfahren. Bis dahin bleibt es spannend, wie sich die Bestände der Wintervögel weiter entwickeln werden.

Die Ergebnisse der Zählaktion sind ein wichtiger Indikator für den Zustand unserer Vogelwelt und zeigen auf, wo Handlungsbedarf besteht. Bleibt zu hoffen, dass die kommenden Jahre positive Entwicklungen bringen – sowohl für die Vögel als auch für die Naturfreunde, die sie beobachten.

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Wer fliegt durchs Winterwetter? – Mach mit bei der „Stunde der Wintervögel“! https://www.die-neue-welle.de/wer-fliegt-durchs-winterwetter-mach-mit-bei-der-stunde-der-wintervoegel-1268086/ Fri, 10 Jan 2025 06:32:51 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1268086 Region (pm/dk) – Im Januar können Vögelfreunde wieder aktiv werden! Vom 10. bis 12. Januar ruft der NABU zur 15. bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf. Und auch in Baden-Württemberg sind Naturfreunde herzlich eingeladen, mitzumachen. Es geht darum, Vögel zu beobachten, zu zählen und dabei wichtige Daten für den NABU zu sammeln.

Vogelzählung trotz Nieselwetter

Der NABU-Ornithologe Stefan Bosch erklärt, dass das aktuelle Winterwetter mit Hochnebel und milden Temperaturen die Vogelwelt beeinflusst. Nebel und Sprühregen bremsen die Aktivität der Vögel, wodurch ihr Aktionsradius kleiner wird. Wer Vögel füttern möchte, sollte darauf achten, dass das Futter trocken bleibt. Bosch empfiehlt außerdem, Gärten vogelfreundlich zu gestalten – etwa mit Wildobststräuchern wie Holunder und Kornelkirsche oder Laub- und Reisighaufen, die Unterschlupf bieten.

„In einem naturnahen Garten lassen sich auch bei trübem Wetter viele Vögel beobachten“, so Bosch.

Mitmachen und die Vogelwelt beobachten

Die „Stunde der Wintervögel“ ist die größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion Deutschlands. Dabei geht es nicht nur um den Spaß, Vögel zu beobachten, sondern auch um den Erhalt der Artenvielfalt. Im vergangenen Jahr beteiligten sich über 130.000 Menschen an der Aktion, davon mehr als 13.000 aus Baden-Württemberg.

Es ist einfach mitzumachen. Ihr braucht keine Spezialkenntnisse, um mitzuhelfen. Einfach eine Stunde lang Vögel zählen, die höchste Zahl der gleichzeitig sichtbaren Vögel einer Art notieren und die Ergebnisse melden,

erklärt Bosch. Ergebnisse könnt ihr direkt online, über die kostenlose „Vogelwelt“-App oder per Post melden. Bereits am Sonntagabend gibt es die ersten Zahlen auf Bundes- und Landesebene zu sehen.

Wer, Was, Wann, Wo?

  • Wann: 10. bis 12. Januar 2025
  • Wo: Deutschlandweit und in ganz Baden-Württemberg
  • Wer: Jeder ist eingeladen mitzumachen!
  • Was: Eine Stunde lang Vögel zählen und die Ergebnisse melden. Tipps zum Erkennen der Vögel gibt’s auf der NABU-Webseite.

Für junge Vogelfreunde gibt es vom 13. bis 17. Januar 2025 zusätzlich die „Schulstunde der Wintervögel“, bei der auch Schulen und Gruppen mitmachen können. Weitere Infos dazu gibt’s HIER.

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